St. Cyriaci-Kirchengemeinde Dorste


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Berichte 2012

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Was ich mir von den Konfis wünsche – Ein offener Brief (nach einer Idee der Präd. Klabunde)

Liebe Konfis,

wir haben am Sonntag zusammen Gottesdienst gefeiert. Wir, die da vorne stehen und die Gemeindeglieder, - zumindest haben wir es versucht. Wir da vorne das sind Pastoren/Innen, Lektoren/Innen, Prädikant/Innen. Ihr seid Eurer Anwesenheitspflicht nachgekommen und wir haben diese Feier gestaltet mit den Elementen, die für einen ev.-luth. Gottesdienst vorgesehen sind.

Leider kenne ich Euch nicht näher: als Prädikantin im Kirchenkreis war ich nur Gast in Eurer Gemeinde. Würde ich Euch jedoch besser kennen, hätten wir vielleicht sogar die Möglichkeit einen Gottesdienst zusammen zu gestalten. Vielleicht wäre dieser Gottesdienst eine Zeit gewesen, die die Seele mit guten Gedanken berührt hätte. So war es aber nicht.

Die Vorbereitung eines Gottesdienstes ist sehr zeitaufwendig und wenn dann der Prediger keinen genialen Gedanken hat, habt ihr es schwer. Mir hat es gut gefallen und ich war unmittelbar berührt. Angesichts der vielen Gottesdienste und immer knapper werdender Vorbereitungszeit bleibt ein super Einfall manchmal leider aus.

Ja, es ist schwer zuzuhören, wenn ich die Sprache und den Inhalt der Texte nicht gleich verstehe. Da fängt man schon mal an, mit den anderen Konfis zu quatschen oder am iPhone herumzuspielen. Wenn mir eine Formulierung zu umständlich ist, muss ich auch mal lachen. Manchmal geht mir das auch so. Aber ich glaube, Ihr wisst auch, wie es sich anfühlt, wenn man vorne steht. Wenn Ihr in der Klasse etwas sagen sollt, das Euch wichtig ist und alle tuscheln. Stellt Euch vor, wie das ist: Ihr haltet ein Referat und Eure Klassenkameraden machen ihr eigenes Programm.

Aber wie mag das für die sein, die zuhören möchten aber bei dieser Geräuschkulisse gar nicht können?

Ein Referat oder einen Gottesdienst doof zu finden ist ganz ok, denn ich mag auch nicht alle Predigten und einige Gottesdienste sprechen mich nicht an. Trotzdem störe ich den Gottesdienst nicht, auch wenn er mir gerade nicht gefällt. Es ist respektlos permanent zu quatschen, egal ob jemand beten möchte oder einen Text vorliest.

Ich wünsche mir von Euch Höflichkeit und Respekt. Respekt vor den Texten der Bibel, die tausend Jahre alt sind und noch immer gültig sind. Respekt vor den Menschen, die zum Gottesdienst kommen um zu singen, beten und zuhören möchten. Einige davon sind auf Hörgeräte angewiesen. Diese Geräte verstärken alle Geräusche, auch Euer Flüstern und Kichern. Dadurch macht Ihr es diesen Leuten unmöglich, dem Gottesdienst zu folgen.

Also meine herzliche Bitte: seid doch einfach stiller. Zudem wünsche ich mir konstruktive Kritik. Alles nur doof zu finden und zu stören, das machen eher kleine Kinder. Aus diesem Alter seid Ihr doch `raus.

Mit der Konfirmation seid Ihr vollwertige, verantwortliche Gemeindeglieder. Wie Gottesdienste in Eurer Gemeinde gefeiert werden, liegt also auch in Eurer Hand. Sprecht mit Euren Pastoren/Innen darüber, wie Ihr es Euch wünscht. Gern auch mit mir, dann aber erst nach dem Gottesdienst.

Es tut mir leid, dass in diesem Gottesdienst nichts für Euch dabei war. Ich erlebe bei mir immer wieder, wie ich dennoch überrascht bin, wenn ich mich auch auf Texte einlasse, die ich gar nicht mag.

Letzter Wunsch: Macht Euch auf die Suche! Es steckt etwas hinter den Worten. Die alten Begriffe sind nur der Mantel für den lebendigen Gott.

Eine schöne Konfirmationszeit und reichlich Geschenke an deren Ende

wünscht Euch

Rosita Bohnert, Prädikantin im Kirchenkreis



Frauengesprächskreis in Dorste

Im April 1995 fand der erste Termin des Dorster Frauengesprächskreises „Frauen bewegen die Kirche“ in unserem Gemeindehaus statt. Es war der Beginn einer spannenden Zeit. Nicht nur beliebte Kirchenmenschen wie Landes-bischof i. R. Horst Hirschler, Herr Käßmann, die Superintendenten Viettinghoff, Lau und Lontke, so ziemlich alle Pastoren/Innen des Osteroder Kirchenkreises, Sozialarbeiterinnen, Mitarbeiterinnen des Frauenwerks, Leiterinnen des Hospizes, Ärzte der Organspende und Dominikaner Nonnen, sind gern meiner Einladung nach Dorste gefolgt und haben uns mitunter unvergessliche, interessante und hitzig diskutierte Abende beschert.

Wir sind durch das Gemeindehaus getanzt und haben es mit der Wünschelrute begangen. Mit dem entführten Herrn Wallert und den Frauen von Shelter Now füllten wir die Kirche mit 450 Menschen und wir bekamen noch vorher nie veröffentliche Hintergrundinformationen.

Und alle haben dies ohne Geld getan. Darauf bin ich am meisten stolz.

Wir haben 15 Jahre hinweg gemeinsam den Weltgebetstag in Dorste ausgerichtet und waren 12 mal zu einem besinn-lichen Einkehrtag mit den Patern Lukas und Alfons im Kloster. 1999 haben wir zusammen unter schwierigen Umstän-den anlässlich des 175. jährigen Jubiläums ein Buch herausgegeben, das einen Überschuss von fast € 6.000,-- für unsere Kirchengemeinde erbrachte. Mir ist kein ein aktiverer kirchlicher Frauengesprächskreis bekannt.

Die kirchl. strukturellen Wandlungen und Einsparungen machen es nun fast unmöglich, dass man noch einen Refe-renten bekommt. Bei diesem Arbeitsaufwand, den die Pastoren jetzt haben, werde ich auch keinen weiter anfragen, um ihn nicht noch mehr in Bedrängnis zu führen. Wenn wir in den letzten Jahren einen Referenten hatten, vereinbarte ich oft dafür auch immer einen Abend in dessen Gemeinde. Das bedeutet, dass ich unseren Frauengesprächskreis vorbereitet habe und dann noch einen Termin in einem anderen Kreis hatte.

Nun hängt mein Herz jedoch an meinem Prädikantenamt, und ich fülle dies mit großer Freude und inniger Überzeugung aus. Zudem bin ich gerne Pfarrfrau und bin bei vielen Terminen an der Seite meines Mannes und unterstütze ihn. Jetzt habe ich vor, ab Januar 2013 an der ev. Akademie Loccum einen Kasualkurs „Beerdigung“ zu belegen. Das erfordert einen hohen Zeitauf-wand und völlige Konzentration über das gesamte nächste Jahr.


Deshalb möchte ich den Frauengesprächskreis in dieser Form nicht weiterleiten, und unser letztes Treffen wird die
Weihnachtsfeier am 12.12. um 15.00 h sein. Natürlich werde ich auch weiterhin bereit sein, gelegentlich Termine wahr-zunehmen.

Ich hoffe jedoch, es findet sich eine andere Frau, die einen ähnlich, gewinnbringenden, kirchlichen Kreis mit jüngeren Frauen in Dorste aufbaut. Zusammen sind wir alle 17 Jahre älter geworden, und ich konnte mich immer auf die Frauen im Frauen-gesprächskreis verlassen und ihnen blind vertrauen. Dafür möchte ich mich bei allen herzlich bedanken.

Wir werden uns nicht aus den Augen verlieren und auch ohne regelmäßige Treffen weiterhin zusammen halten.


DANKE – es war eine tolle Zeit und seid von Gott behütet

Eure/Ihre Rosita Bohnert



Israel - Das Heilige Land zwischen Wasser und Wüste

Anfang September war es soweit. Ein lang gehegter Traum von mir ist in Erfüllung gegangen. Zusammen mit 18 weiteren Mitreisenden steige ich in Frankfurt in ein Flugzeug, das uns nach Tel Aviv bringt. Vor uns liegen 11 Tage Reise durch Israel, durchs Heilige Land!

Die ersten Tage verbringen wir in Tiberias, eine Stadt im Norden Israels. Sie liegt am See Genezareth, der in der Bibel auch See von Tiberias genannt wird. Viele biblische Stätten gibt es hier zu sehen. Das Ufer des Sees Genezareth, an dem der auferstandene Jesus seinen Jüngern erschien. Die Stätte, an der die wundersame Brotvermehrung stattge-funden hat. Und der Berg der Seligpreisungen. Hier hat Jesus vor vielen Menschen die Bergpredigt gehalten und hier stehe ich nun 2000 Jahre später und lese aus den Seligpreisungen vor. Das geht unter die Haut!

Im Norden besuchen wir unter anderem noch Nazareth und Cäsarea Philippi. Hier ereignete sich das Christusbe-kenntnis des Petrus. Eine Bootsfahrt auf dem See Genezareth rundet diesen schönen Tag ab. Am Abend stehe ich dann an einem Aussichtspunkt unweit unseres Hotels und schaue auf die von der untergehenden Sonne angestrahlten Berge am anderen Ufer des Sees. Es ist ein sehr berührender Moment und ich bin einfach nur still und dankbar.

Am nächsten Tag reisen wir durch das Jordantal Richtung Jerusalem. Wir halten an einer Taufstelle und haben hier die Möglichkeit, in den Jordan zu gehen. Viele Gläubige lassen sich dort von den Priestern taufen. Danach geht die Fahrt nach Jericho und anschließend zu Worten des Psalms 122 hinauf nach Jerusalem. Der erste Blick auf diese Stadt ist und bleibt unvergessen! Ebenso wie die riesige Mauer, die Jerusalem vom umliegenden Palästina abschirmt. Der Grenzübergang nach Bethlehem ruft Erinnerungen an die innerdeutsche Trennung wach.

Für die kommenden Nächte haben wir in Bethlehem unsere Herberge bezogen. Hier schauen wir uns die Hirtenfelder und die Geburtskirche an. Insgesamt erleben wir drei wunderschöne Tage in Jerusalem und Umgebung. Es ist über-wältigend, was in dieser Stadt alles zu sehen ist. Der Garten Gethsemane, die Via Dolorosa, die Grabes- und Auferstehungskirche. Die Tempelanlage mit Felsendom und El-Aksa Moschee und mit der Klagemauer.

Die wichtigsten Orte der drei großen Weltreligionen innerhalb weniger Km² - Jerusalem, das Zentrum des Glaubens! Jerusalem eine pulsierende, lebendige, aber auch anstrengende Stadt, in der es dennoch Nischen gibt, in denen ein Durchatmen und eine Besinnung möglich ist.

Besinnung gibt es auch immer bei den täglichen Andachten, die Hermann Mahnke vorbereitet hat und mit uns gemeinsam an biblischen Orten feiert. Am Ende des Tages steht Yad Vashem auf unserem Programm. Der Besuch der Holocaust Gedenkstätte ist ein beklemmendes Erlebnis, was nur schwer zu verdauen ist. Es ist nicht in Worte zu fassen.

Nach drei Tagen verabschieden wir uns von Jerusalem und fahren weiter nach Süden in die Wüste. Qumran, die Festung Massada und das Tote Meer liegen auf unserem Weg. Ich wollte es ja nicht glauben – aber es funktioniert wirklich: einfach ins Wasser legen, nichts tun (außer Zeitung lesen) und trotzdem nicht untergehen! Baden im Toten Meer ist einen Zwischenstopp wert!

Dann geht es nach Arad, wo wir unser letztes Hotel beziehen. Von Arad aus unternehmen wir einige Fahrten in die Wüste: zur Stadt Abrahams – Beer Sheva, zum Kibbuz Sde Boker mit der Hütte von Ben Gurion und zum Canyon am Zin-Fluss. Wir erleben die Wüste als einen sehr abwechslungsreichen Lebensraum.

Langsam jedoch neigt sich unsere Fahrt dem Ende. Das ist auch gut so, denn viel mehr Eindrücke kann man gar nicht aufnehmen. Und so sitze ich nach 11 Tagen wieder im Bus Richtung Flughafen und denke an die vielen intensiven Begegnungen und Erlebnisse. Die berührenden und bewegenden Momente am See Genezareth, im Jordan, in der Geburtsgrotte, im Garten Gethsemane, in der Grabeskirche.......

Ich danke Gott, dass ich die Chance hatte, dies alles miterleben zu dürfen.


Annette Beushausen



Was bedeuten die liturgischen Farben?

In unseren Kirchen ändert sich mehrmals im Jahr die Farbe der Tücher, die den Altar, die Kanzel oder das Lesepult schmücken. Diese Tücher werden "Paramente" genannt - nach lat. "parare mensam" - "den Tisch des Herrn". Ihre Farbe richtet sich nach dem Ablauf des Kirchenjahres. Paramente gibt es in der evangelischen Kirche in fünf Farben. Diese werden bestimmten Themenbereichen zugeordnet.

So ist "
Weiß" die Farbe der Reinheit und des Lichtes und wird daher an den Christusfesten wie Weihnachten, Epiphanias und Ostern aufgelegt. "Rot" ist dagegen die Farbe des Heiligen Geistes und der Kirche und wird Pfingsten, am Reformationstag, aber auch bei Konfirmationen, Ordinationen und Kirchweihen verwendet.

"Grün" symbolisiert die aufgehende Saat der Epiphanias- und Trinitatiszeit. In die Trinitatiszeit fällt auch das Ernte-dankfest, was inhaltlich zur Symbolik der Saat passt. "Violett" ist die Farbe der Buße. Sie bereitet auf die Christusfeste in der Advents- und Passionszeit vor. Auch am Buß- und Bettag hängt ein violettes Tuch. Erstaunlicherweise wissen die wenigsten Kirchenbesucher, dass auch die Adventszeit eine Buß- und Fastenzeit ist.

Ein
schwarzes Parament schließlich wird nur einmal im Kirchenjahr verwendet und zwar am Karfreitag. Allenfalls noch bei Beerdigungen findet es Verwendung. Im evangelischen Gesangbuch findet sich im Anhang (Seite 953) eine Über-sicht über die Farben im Kirchenjahr. Im Gottesdienst soll es den Besuchern die Zuordnung des jeweiligen Sonntags im Kirchenjahr erleichtern.

Beate Fahlbusch (entnommen aus der "Evangelischen Zeitung")



Der 31. Oktober - Reformationsfest oder Halloween?

Der 31. Oktober - das Reformationsfest - wurde immer als ein besinnliches Fest in einem Gottesdienst gefeiert: zum Gedenken an die Veröffentlichung der 95 Thesen, mit denen Martin Luther vor rund 500 Jahren der Obrigkeit die Stirn zeigte und somit die Reformation einleitete. In diesen Thesen fasste Martin Luther seine Auffassung über die Rolle der Kirche zusammen, vor allem wendete er sich gegen die Ablassbriefe, die von der Kirche und mit Zustimmung des Papstes offiziell an die „Sünder" verkauft wurden.

Der Reformator Martin Luther wollte keine neue Kirche schaffen. Er wollte die Christenheit an ihre Ursprünge erinnern. Es sollte im Gottesdienst das gepredigt werden, was in der Bibel steht, und es sollte so gepredigt werden, dass es jeder verstehen konnte. Jeder sollte in der Bibel lesen können, dass Gott kein strafender Gott ist sondern ein Vater, der die Menschen liebt.

Seit einigen Jahren hat dieses ruhige und besinnliche Fest Mühe gegen die schrillen Halloween - Töne anzukämpfen. Halloween ist kommerziell erfolgreich mit seinen Gespenster- und Hexenkostümen. Natürlich hat es zunehmend von Jahr zu Jahr mehr Zuspruch. Aus Kürbissen werden gruselige Masken gezaubert. Es werden Umzüge und Feiern gestaltet.

Ursprünglich stammt dieser Brauch aus dem alten England. Es war ein Herbstfest der Druiden. Die Gespenster und Hexen sollten die bösen Geister vertreiben. Nichts gegen diesen alten Brauch, aber sollte er sich so breit machen, dass man am 31. Oktober nur noch von Halloween spricht, nicht mehr an den Reformationstag denkt?

Vielleicht sollten wir in Zukunft in unserer Kirche doch wieder einen Reformationsgottesdienst feiern.

Beate Fahlbusch



Josef und seine Brüder schauten in Dorste vorbei

Die 22 „Musical-Kids St. Cyriaci“ und ihre Regisseurin Michaela Längert hatten in das zu einem Singspieltempel umdekorierte Gotteshaus geladen, um die Bibelgeschichte „Josef und seine Brüder“ in Szene zu setzen, was ihnen bei beiden Aufführungen von Begeisterung getragenen Beifall einbrachte.

Die Mädchen und Jungen im Alter zwischen sieben bis zwölf Jahren aus Dorste, Nienstedt und Förste überzeugten nicht nur mit ihrem schauspielerischen Talent, auch die Kostüme, Masken und insbesondere das von Joachim Längert erstellte Bühnenbild, welches sich in Windeseile von einer Wüste in eine Pyramide verwandelte, trugen sehr zum Erfolg bei. Ein großes Kompliment muss aber auch den Eltern gemacht werden, die in einer Szene in die Rolle von „Wüstenschiffen" schlüpften. Da auch die Tontechnik und Beleuchtung mitspielten, waren beide Aufführungen so gut inszeniert, dass es nicht besser hätte sein können.

Denn die von Michaela Längert aufgegriffene und von Jochen Rieger vertonte Geschichte der sieben fetten und sieben mageren Jahre und des Lieblingssohnes Josef, der als Sklave im Land der Pharaonen die Träume deutet, wurde von Fabio Brilke, Robin-Josh Längert, Anna-Lena Norden, Matilda Pätzold, Kira Schreiber, Lina Kaiser, Mira Kemmling, Lana Golombek, Anna-Lena Müller, Elina Mißling, Celina Asche, Luna Mißling, Pauline Helmold, Lara Töpperwien, Zoe Klapproth, Lisa Thies, Annika Gießler, Shania Längert, Amelie Ziess, Lina Zucker, Amy Dix und Paula Schreiber so gut in Szene gesetzt, dass Annette Beushausen vom Kirchenvorstand und Ortsbürgermeisterin Helga Klages nicht mit Worten der Anerkennung sparten.

Aber auch Michaela Längert war mit ihrer Truppe überaus zufrieden, die sich schon längst auf das nächste Musical vorbereitet. Es heißt: „Die unglaubliche Reise mit der Zeitmaschine" und ist kein kirchliches Thema, wird allerdings nicht auf gesellschaftskritische Untertöne verzichten. Kinder, die Lust haben da mitzuwirken, sollten sich bei Michaela Längert (Telefon: 05552-8683) melden oder bei den Proben im Gemeinderaum der Dorste Kirche freitags um 15:30 Uhr vorbeischauen.

Petra Bordfeld



Seniorengeburtstagsfeier am 21. September 2012

Nach langer Pause - wegen des Umbaus in unserem Gemeindehaus - konnte wieder zu einer Geburtstagsfeier (ab dem 80. Geburtstag) eingeladen werden - 15 Senioren/innen hatten sich dazu angemeldet. Eine festlich gedeckte Kaffeetafel erwartete die Jubilare.

Pastor Schlichting begann die Feier mit einer besinnlichen Andacht über den Herbst mit seinen reichen Ernten und dem Sinn des Erntedankfestes. Lebhafte Gespräche schlossen sich an: Wie hat sich unsere Welt verändert! Vieles muss wieder in das Bewusstsein der Menschen zurückgeholt werden: Auch die Lebensmittel, die wir bei Wagener oder im Supermarkt kaufen, wurden geerntet, weil Gott seinen Segen für das Wachsen und Gedeihen gab.

Das Lied "Wir pflügen und wir streuen den Samen auf das Land - doch Wachsen und Gedeihen steht in des Himmels Hand - Alle guten Gaben kommt her von Gott dem Herrn, drum dankt ihm dankt ..." schloss sich an. Gemeinsam wurden anschließend zum Thema passende Volkslieder gesungen z.B. " Bunt sind schon die Wälder", "Am Brunnen vor dem Tore". Leider geraten diese Volkslieder immer mehr in Vergessenheit.

Nach dem Kaffeetrinken schenkte Niklas Beushausen den Geburtstagskindern ein kurzes, aber sehr einfühlsames und gekonntes Klavierkonzert. Das Gedicht "Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland" von Theodor Fontane lässt Gottes Segen durch die Gestalt des alten Herrn von Ribbeck wirken. Viele der Gäste kannten dieses Gedicht noch aus ihrer Schulzeit und sprachen den Text deutlich mit.

Nun wurde die neue Erntekrone bewundert, die Anneliese Haase und ihre Schwester Ulla Sindram mit vielen Helferinnen gebunden haben. Ein Meisterwerk ist entstanden, das unsere Kirchengemeinde zum Erntedankfest geschenkt be-kommt. Zwei schöne und besinnliche Stunden waren schnell vorüber gegangen.

Beate Fahlbusch



Junge Töne in alten Mauern…

…sind wieder zu hören! Nach dem Erfolg unseres ersten Konzertes im April ist es nun an der Zeit, die „Jungen Töne“ fortzusetzen. Wieder steht alles unter dem Motto: „Ganz egal, ob Pop, Rock, Jazz, Klassik, Rap, ob Gesang allein oder in der Gruppe, mit oder ohne Begleitung, ob Instrumentalsolisten oder Orchester, ob junge Menschen, die „alte“ Musik lieben oder ältere Menschen, die Spaß an jungen Tönen haben – alles wird möglich sein“.

Das zweite Konzert der Reihe beginnt am

Samstag, den 13.10. 2012
um 19 Uhr

Es beginnen die Sing Along Friends, die hier in Dorste ihren Übungsraum – und natürlich auch Dorster Sänger - haben. Gegründet wurde der Chor 2003 unter der Leitung von Jörg Wilms und ist bei uns im Ort durch etliche Auftritte bereits bekannt. Seit August 2011 versetzt sie Andrea Illgen-Syre gekonnt in schwungvolle Harmonien. Unter Ihrer Leitung hat sich der gemischte Chor ein neues, buntes a capella - Programm von Rock, Pop über Babershop bis Folklore, ohne Bindung an eine musikalische Epoche, erarbeitet.

Als einen der ersten Instrumentalsolisten unserer Reihe konnte ich
Alexander Wächter aus Dorste gewinnen. Schon 5-jährig begann er in der Kreismusikschule Osterode Trompete zu lernen. Einen guten Start ermöglichte ihm auch der Musikzug der Feuerwehr Dorste. Alexanders Talent wurde durch Einzelunterricht bei z.B. K. Wedemeier, U. Jäger, N. Passian, M. Nowak gefördert und er spielt heute als 17-jähriger erfolgreich u.a. in der Crazy Groove Big Band Herzberg und im Rolling Tones Orchester.

Ebenfalls mit der Trompete wird
Nils-Hendrik Baum aus Hamburg zu hören sein. Bereits seit der 2. Klasse ist dieses Instrument Nils´ Begleiter. Begonnen hat er seine musikalische Laufbahn ebenfalls in der Kreismusikschule Osterode unter Heiner Hunke. Später folgten der Posaunenchor Hattorf, die Crazy Groove Big Band Herzberg und dann das Rolling Tones Orchester. Aus beruflichen Gründen zog der 27-jährige nach Hamburg, freut sich aber immer, in der „alten Heimat“ zu sein.

Den dritten Programmteil des Abends übernimmt dann das Ensemble
CHORios aus Eisdorf unter der Leitung von Astrid Bierhance. Kurz zum Werdegang: Auf Initiative der Eisdorferin Maren Neumann trafen sich im August 2008 einige junge Frauen (Männer waren interessanterweise nicht gekommen) mit der Idee, das Chorleben im Landkreis zu bereichern. Durch ein Inserat im Eseltreiber fand sich mit Astrid Bierhance eine Chorleiterin. Der Frauenchor CHORios war geboren und es fanden sich schnell weitere interessierte junge Frauen. Das Repertoire umfasst Titel aus Film, Musical und Pop, wobei alle Titel in den Originalkompositionen englisch, französisch, schwedisch und natürlich deutsch gesungen werden.

Der Eintritt zu diesem musikalisch abwechslungsreichen Abend ist frei, eine Spende wird aber sehr gern gesehen.

Ich würde mich freuen, viele von Ihnen und euch begrüßen zu können.


Michaela Längert




Zum Erntedankfest am 7.10.2012 - Kirchen bitten um Spenden

Wieder geht ein Erntejahr zu Ende. Viele Menschen blicken dankbar auf ein gutes und ertragreiches Jahr zurück; sie brauchen über den kommenden Winter bis zum nächsten Sommer keinen Hunger zu fürchten. Nicht allen Menschen geht es so gut. Durch Arbeitslosigkeit, Krankheit oder durch geringe Renten stehen viele am Existenzminimum und sind oft nicht in der Lage, für sich selbst ausreichend zu sorgen.

Darum bitten die Kirchen und die Osteroder Tafeln auch in diesem Jahr wieder um Spenden. Auch unsere Kirchen-gemeinde bittet daher um reichliche Spenden zum Erntedankfest. Dringend benötigt werden länger haltbare Lebens-mittel wie Mehl, Zucker, Reis, Honig, Konservendosen (Fisch, Obst, Wurst) Kaffee, Tee.

Die Spenden werden am Samstag, den 6.10.2012 von 10 bis 12 Uhr im Gemeindehaus entgegengenommen.

Eine Mitteilung an alle Kinder in Dorste


Wie schon im letzten Jahr, werden auch dieses Jahr Kinder jeden Alters gebeten, sich mit gefüllten Körbchen zum Erntedankfest
im Gemeindehaus am Sonntag, den 7.10.2012 um 13:30 Uhr, zu treffen. Die Körbchen werden dann im Gottesdienst von den Kindern in den Altarraum gebracht.

Es wäre schön, wenn ganz viele Kinder mit ihren Eltern kommen würden.

Helma Arlt



Es war einmal ein Vater, der hatte 12 Söhne...

Nein, sooo kann ich die Geschichte von Josef und seinen elf Brüdern wohl nicht beginnen, denn es handelt sich hier ja nicht um ein Märchen. Obwohl – es ist schon märchenhaft, was unser Held so alles erlebt, bevor am Ende alles gut wird.

Josef und seine Brüder

an diesem Stück proben wir seit Ende April mit mittlerweile 23 Kindern aus Dorste, Nienstedt und Förste.
Und nicht nur das: Parallel dazu haben die Musical-Kids Dorste „so ganz nebenbei“ noch ein eigenes Kurzprogramm „Best of“ erarbeitet. Damit sind wir bereits am 09. Juni 2012 im Saloncafé Hertel und am 01. September 2012 auf dem Hof Renziehausen erfolgreich aufgetreten.

Nun zurück zu Josef: Wer kennt sie nicht schon aus Kindertagen, die Geschichte der sieben fetten und sieben mageren Jahre und des Lieblingssohnes, der als Sklave im Land der Pharaonen die Träume deutet. Begleiten Sie Josef auf seinem Weg von Kanaan ins Ägyptenland, lernen Sie Potifar und seine Frau kennen und freuen Sie sich auf ein Happy End.

29. September um 18:00 Uhr Premiere!!
30. September um 16:00 Uhr 2.Vorstellung


Der Eintritt ist frei, über eine Spende würden wir uns aber sehr freuen.

Im Anschluss an die Premiere am Samstag bietet der Förderverein Kirche für Doste e.V. die Möglichkeit, den Abend mit dem einen oder andern Getränk gemütlich ausklingen zu lassen.

Die Musical-Kids St. Cyriaci Dorste wünschen sich, Ihnen und euch eine gelungene Vorstellung und freuen sich auf hoffentlich viele Besucher.

Michaela Längert



Besuch des Frauengesprächskreises in der Marienkirche in Osterode am 29.08.2012

Am 29.08. fuhren wir mit 13 Frauen und Frau Rosita Bohnert nach Osterode, um die Marienkirche zu besichtigen. Frau Herrmann aus dem Kirchenvorstand der Marienkirchengemeinde erzählte den Werdegang dieser Kirche:

In der Mitte des Altars ist die Mutter Maria mit dem Jesuskind in einem Strahlenkranz zu sehen. An beiden Seiten stehen die 12 Apostel und 4 Frauengestalten aus der Bibel. Der Altar ist aus Holz geschnitzt und mit einer besonderen Farbe bemalt. Er kann zugeklappt werden, daher wird er auch Flügelaltar genannt. Im hinteren Teil der Kirche steht eine sehr alte Orgel. Sie wurde vor kurzem aufwendig restauriert. Es lohnt sich, diese Kirche einmal zu besuchen!

Im Anschluss an die Besichtigung tranken wir im Pfarrgarten Kaffee und aßen dazu leckeren Kuchen. Ein plötzliches Gewitter störte diese gemütliche Kaffeerunde, und alle mussten in der Kirche Unterschlupf suchen. Interessant war auch, dass wir hörten, dass der Jakobs-Pilgerweg von Magdeburg nach Santiago de Compostella an Osterode vorbeiführte. Danke an alle, die diesen interessanten Tag vorbereiteten!

Ilse Fahlbusch



Eine neue Erntekrone entsteht

Als beim letzten Erntedankfest zum wiederholten Male beim Schmücken des Altarraums Getreidekörner auf unsere Füße rieselten, nahmen wir uns fest vor, nun endlich eine neue Erntekrone zu fertigen. Eifrig wurde bei der folgenden Vorstandssitzung der Beschluss protokolliert und gewissenhaft ein Erinnerungszettel auf Wiedervorlage gelegt, damit auch ja nicht versäumt wird, rechtzeitig das Getreide einzuholen.

Nun ist es natürlich mit dem bloßen Notieren nicht getan. So war es auch nur wenig hilfreich, im Internet eine Foto-Anleitung zu finden. Dass das Getreide in der Reihenfolge der Ernte gebunden werden soll, mit den Ähren nach oben und welche Bedeutung mögliche Schleifen und Bänder haben, war zwar sehr lehrreich, aber wir brauchten erfahrene Hände, die noch diese Kunst beherrschen.

So wurde ein Aufruf mit Bitte um Mithilfe in den Gemeindebrief gesetzt. Schnell waren Helferinnen gefunden, nun galt es rechtzeitig zu ernten. Im Juni 2012 ein erstes hektisches Telefonieren: „Ist jetzt nicht die Gerste so weit?“ Wie aufgescheuchte Hühner nahmen Doris und ich die Halme ins Visier und diskutierten mit Martin die Frage, ob die Ähren nun noch etwas grün oder doch schon richtig reif sein müssten. Nach Rat von Rudi Lutz ließen wir die Gerste dann aber auf dem Feld stehen, da sie zur Verarbeitung für eine Erntekrone nicht gut geeignet ist.

Die Warterei bis zur Weizenernte nahm uns fast den ganzen Elan. Zwar dachte jede einzelne darüber nach, dass ja nun bald geerntet werden müsste, aber die Sommerferien- und Urlaubszeit lähmte unseren Tatendrang. Erst als Michaela Längert in Sachen Bühnendeko für das Josef-Musical das Thema Getreideernte telefonisch auffrischte, wurden wir auch für unser Vorhaben wieder munter.

Nach einer Reihe von Telefonaten sowie spät in der Nacht und früh am Morgen getexteten SMS stand der Zeitplan fest. Hafer gab es nur in Förste und mit freundlicher Erlaubnis von Sven Peinemann durften Helma und ich am 3. August auf einem zugewiesenen Stück ernten. Die Zeit drängte, es war der letzte mögliche Erntetag, bevor der Mähdrescher kam. Helma hatte ihren Friseurtermin einen Tag vorverlegt und so ging es top gestylt mit Küchenscheren bewaffnet ins Feld. Die Regenwolken behielten ihr Wasser für sich und so konnten wir drei große Umzugskartons mit Hafer trocken nach Dorste bringen. Der große Boden „Zwischen den Zäunen“ wurde ganz landwirtschaftlich zum Trocknen der Ährenbündel benutzt.

Am Samstag war dann Treffen um 10.00 Uhr bei Linsenhoff. Martin wies uns ein, an welcher Stelle wir den Weizen ernten durften. Wieder ein gewissenhaftes Ährenprüfen und dann strolchten diesmal drei Grazien mit Küchenscheren durchs Feld, denn mit Bianca und Annika war nun noch eine Generation aktiv dabei. Ralf schaffte insgesamt vier große Kartons Ernte nach Hause, die Mädchen bündelten die Halme fleißig und hängten die Wäscheleine voll.

Eine Woche später unterbrach mein piepsendes Handy den Versuch eines Mittagsschlafes. Helma meldete voller Sorge, dass unser Erntevorrat vielleicht doch zu knapp sein könnte. Nach mehreren Versuchen konnte ich am Montag Doris wieder auf den Plan rufen. Gut erholt aus dem Urlaub zurück, übernahm sie die Aufgabe, weiteren Weizen zu besorgen.

Nach eindringlichem Bitten wurde in Wulften Weizen mit schönen Grannen von Herrn Lohrengel zur Ernte freigegeben. So fanden weitere Ährenbündel den Weg vom Feld über die Arme von Doris an unsere Wäscheleine.

Am Dienstag, dem 21. August war die Zeit des „Abhängens“ vorbei. Sämtliche Bündel wurden in mehreren Fuhren ins Gemeindehaus geschafft, und dann begann für Weizen und Hafer der Ernst des Lebens. Helma, Doris, Hildegard Beushausen, Annegret Deppe-Wode und ich schnitten die Halme auf die gewünschte Länge zu. Dabei mussten wir mit einem Schmunzeln ertragen, dass wir viiiel zu langsam waren, denn die flinken Hände von Anneliese Haase und ihrer Schwester Ursula Sindram hatten die Ährenbündel schneller gebunden und am Gestänge befestigt als wir zu fünft zuschneiden konnten. Unsere Situation besserte sich erst, als der Grannen-Weizen an der Reihe war. Die gleichmäßig gewachsenen Halme ließen sich gut vorbereiten, so dass wir mit unseren Profis mithalten konnten.

Unermüdlich banden die Schwestern Sträußchen für Sträußchen am Gestänge der alten Erntekrone fest. Ihr Ziel, am selben Tag mit der Erntekrone fertig zu werden, schafften sie mit großem Eifer. Eine nur kurze Kaffeepause stärkte uns alle für die zweite Halbzeit. Gegen 18.00 Uhr war das Werk fast fertig. Die letzten Verschönerungshandgriffe wurden noch vorgenommen, während wir Helferlein säckeweise Stroh zusammenfegten. Der Kirchenvorstand musste seine Sitzung notgedrungen in den kleineren Raum verlegen – jedoch nicht ohne vorher die neue Erntekrone gebührend bewundert zu haben.

Rechtschaffen k.o., aber mit dem Ergebnis sehr zufrieden, sanken wir an diesem Abend in unsere Sofakissen. Das kommende Erntedankfest werden wir sicher mit einem neuen Bewusstsein feiern: so durften wir nun selbst aktiv erleben, wie wichtig der richtige Erntezeitpunkt und das passende Wetter sind. Unseren Landwirten aus Wulften, Förste und Dorste sei vielmals für die Getreidespenden gedankt! Die Dorster Erntekrone hat damit etwas Dörferverbindendes und darf neben dem Dank für die Ernte auch unsere freundschaftliche Verbundenheit zu den Nachbargemeinden zum Ausdruck bringen!

Besonderer Dank gilt natürlich Anneliese Haase und Ulla Sindram, ohne deren fachmännische Unterstützung es keine neue Erntekrone gäbe. Genauso herzlich danken wir allen weiteren Helferinnen und Helfern, die fleißig geschnitten, geschleppt und transportiert sowie fotografiert und die Aktion einfach geduldig begleitet haben!

Zum Gottesdienst am 7. Oktober werden wir die neue Erntekrone präsentieren, alle Gäste sind herzlich zum Erntedankfest eingeladen – weitere Überraschungen sind vorgesehen!

Daniela Bergemann



Feldgottesdienst unter sonnigem Himmel hat Spaß gemacht

Es ist eine schöne Tradition, dass zum Abschluss der Dorster Sportwoche auch ein Gottesdienst zum umfangreichen Programm gehört. Das Wetter hätte nicht besser sein können, und so fanden sich zahlreiche Besucher ein, um gemeinsam fröhlich zu feiern, diesmal allerdings unter besonderen Gesichtspunkten.

Pastorin Schmidt lud uns nämlich zu einer "geistlichen Sportübung" ein. 10 Personen wurden zunächst nach vorn gebeten, um jeweils 1 Buchstaben des Wortes "Sportwoche" in Empfang zu nehmen. Für jeden einzelnen Buchstaben hatte Pastorin Schmidt einen speziellen Bibelvers mitgebracht und vorgetragen.

Nun wurden Mannschaften gebildet, deren Aufgabe es war, sich möglichst alle Verse in der richtigen Reihenfolge zu merken und am Ende im sportlich fairen Wettkampf auswendig vorzutragen. Sicherlich keine leichte Aufgabe, die aber doch von 2 Teams recht gut gemeistert wurde. Wer die "Buchstabierung" nachlesen möchte, findet sie unter der Rubrik "Bilder - Veranstaltungen".

Im Anschluss an den Gottesdienst ließen sich viele Teilnehmer das Mittagessen schmecken, wie immer gut vor- und zubereitet von fleißigen TSC-Mitgliedern. Vielen Dank an Pastorin Schmidt und Organist Grünhagen für den kurzweiligen Gottesdienst sowie an den TSC Dorste für die tolle Organisation!

Ralf Gießler



Frauengesprächskreis am Donnerstag, den 26. Juli 2012 - Thema: "Liebe in Zeiten von Alzheimer"

Um Demenz und Alzheimer ging es an diesem Nachmittag im Frauengesprächskreis. Ein heikles Thema! Es ist wichtig, sich damit zu befassen. Diese Krankheiten können jeden befallen. Wie verhalte ich mich, wenn mein Partner oder ein Familienmitglied dement wird oder an Alzheimer erkrankt?

Es ist wichtig, sich mit diesen Krankheiten auseinanderzusetzen und sich über ihren Verlauf zu informieren. Nur so erfährt man, wie man sich als pflegender Angehöriger gegenüber dem Erkrankten zu verhalten hat. Diese Krankheiten verändern den Menschen total. Wenn ich das weiß, kann ich mich auf ihn einstellen. Mit viel Geduld gelingt es dann meist, den Erkrankten möglichst lange in seiner gewohnten Umgebung zu behalten. Das veränderte Ich erfordert Geduld und Anpassung. Man muss lernen, eine einfache Sprache zu gebrauchen, Streitgespräche zu vermeiden und nicht versuchen, den Kranken zu bevormunden.

Bei der Alzheimererkrankung kommt es zum völligen Gedächtnisverlust, zur Verwirrtheit und zur Desorientierung, zur Veränderung seines Wesens und zum Verlust der Sprachfähigkeit. Irgendwann schafft man die Pflege nicht mehr, und man sucht ein geeignetes Heim, in dem sich der Patient gut einlebt.

Was dann passieren kann, schildert Frau R. Bohnert in einer Geschichte: Erleichtert darüber, dass ihr Ehemann sich in seiner neuen Umgebung wohlfühlt, muss sie erleben, dass er ihr gegenüber von Tag zu Tag abweisender wird. Er hat sich in eine Mitbewohnerin verliebt und behandelt seine Ehefrau, mit der er fast 50 Jahre verheiratet ist, wie eine Fremde. Was soll sie tun? Ihn zur Rede zu stellen, ist zwecklos. Er lebt in einer anderen Welt. Sie muss sich mit seinem Verhalten abfinden.
Das zu akzeptieren ist schwer und schmerzlich.

Beate Fahlbusch




Abschlussgottesdienst KU-4 am 15. Juli 2012

„Komm, sag es allen weiter“, riefen unter der musikalischen Begleitung von Herrn Grünhagen acht fröhliche Viertklässler zum Ende ihres Vorkonfirmandenunterrichts (KU-4) „in jedes Haus hinein. Gott selber lädt uns ein.“ So waren alle Gäste eingestimmt auf das Abendmahl, das die Kinder zu diesem besonderen Anlass mit Pastor Schlichting feiern durften.

In den letzten KU-4-Stunden hatten wir mit ihnen die Bedeutung des Abendmahls erarbeitet. Da ging es um gemeinsames Essen und um das Feiern mit Gästen, die man eigentlich nicht eingeladen hätte. In der Predigt vertiefte Herr Schlichting mit einem Briefwechsel zwischen dem Zöllner Zachäus und dessen Freund Jonathan dieses Thema. Jesus lädt
alle Menschen in seine Gemeinschaft ein, auch diejenigen, die am Rande der Gesellschaft stehen, wie Bettler und Kranke oder eben unbeliebte Zolleintreiber. Und für die, die ihm nahe sind, verändert sich ihr Leben positiv.

Gemäß der Verse 14-20 aus dem 22. Kapitel im Lukasevangelium wurde den Kindern deutlich gemacht, dass Brot und Wein beim Abendmahl gereicht werden in Erinnerung an Jesus. „Wo zwei oder drei in meinem Namen zusammen sind, da bin ich mitten unter ihnen“, sprach er einst. So nahmen die Kinder auch gewissenhaft und mit festem Blick zum Pastor die Hostien und den Wein(traubensaft) entgegen im Gedächtnis an den Leib und das Blut Christi.

Im Unterricht hatten wir die Worte gebetet: „Mache uns zu deiner Gemeinschaft. Wie eine Familie dürfen wir hier sein. Wir möchten auf dich schauen und einander achten.“ Schön, dass sich alle in der Gruppe im Abschlussgottesdienst beim
Vater unser einander an die Hand nahmen und damit eine Verbundenheit richtig spürbar wurde!

Nach dem Gottesdienst versammelten sich alle zum Ausklang im Gemeindehaus. Mit „Kirchen-Bowle“, „10-Gebote-Bräu“ und „Abendmahls-Limo“ sowie leckerem Obstsalat und Christen-Knabberfischli ließen wir kulinarisch die Unterrichtsinhalte noch einmal Revue passieren. Die Kinder erhielten ein dickes Lob für ihr gelungenes Mitwirken beim Gottesdienst und neben einer Urkunde auch ein Abschiedsgeschenk, das sie hoffentlich gerne an die KU-4-Zeit erinnert.

Unsere dankbare Anerkennung ging auch an Pastor Schlichting, der uns begleitende Eltern mit vielen Informationen und Arbeitsmaterialien gut auf die Stunden vorbereitet hatte. An dieser Stelle auch ein herzliches Dankeschön an die Kirchengemeinde Dorste und den Förderverein – beide haben die Konfirmandenzeit großzügig unterstützt (der Restekuchen vom Seniorennachmittag war immer sehr lecker).

Besonders dankbar bin ich Sabine Eigemeier, die mit unerschütterlicher Ruhe alle Bastelarbeiten vorbereitet und mit den Kindern durchgeführt hat, sowie Ralf Gießler, der – von außen fast unbemerkt – mit gründlichen Recherchen Ergänzungsblätter zu den Sachthemen zusammengestellt und viele Fotos gemacht hat.

Unterstützt hat uns auch Martin Linsenhoff mit Weizenkörnern, die anschaulich gemacht haben, dass das aufplatzende (sterbende) Korn neues Leben hervorbringt.

„Wenn ihr ein Weizenkorn lebendig machen wollt, dann müsst ihr es in die Erde werfen. Dort geht es zugrunde, aber es wächst ein neuer Halm aus ihm und aus dem Halm eine Ähre. In der Ähre sind viele neue Weizenkörner. So ist es auch, wenn ich (Jesus) sterbe. Es wird aussehen, als wäre ich tot. Aber in drei Tagen werdet ihr sehen, dass ich lebe. Und ihr alle werdet auch leben“. [Auszug aus Arbeitsblatt].

Die im KU-4-Unterricht ausgesäten Weizenkörner sind üppig aufgegangen und gut gewachsen. Es wäre schön, wenn unsere „Saat“ - nicht nur – bei den Kindern aufginge und sie aus dieser Zeit eine schöne Erinnerung und das sichere Gefühl, von Gott behütet zu sein, mitnehmen und erhalten könnten.

Zu jedem will er kommen, der Herr in Brot und Wein. Und wer ihn aufgenommen, wird selber Bote sein (3. Strophe).

Den Fisch-Aufkleber als Symbol der Christen habt ihr erhalten, gebt die frohe Botschaft ruhig weiter!

Daniela Bergemann



Bibelerzählung - Premiere in unserer Kirche

Am letzten „Nachbarn feiern Gottesdienst“, der turnusgemäß wieder bei uns in Dorste gefeiert wurde, hatte sich Prädikantin Rosita Bohnert etwas Besonderes einfallen lassen. Anstelle einer Predigt gab Rita Sührig, nur einen Tag nach ihrer bestandenen Prüfung zur Bibelerzählerin, ihr Debüt.

Anders als Märchenerzähler, die die Texte wörtlich übernehmen und vortragen, darf bei der Bibelerzählung mit eigenen Worten gearbeitet werden. Es soll durch die anschauliche Erzählweise erreicht werden, dass im Kopf der Zuhörer ein „Film“ abläuft und somit die Geschichte „lebendig“ wird.

Ich denke, dass es Frau Sührig gut gelungen ist, die Zuhörer aus den verschiedenen Gemeinden mit ihrer ausgewählten Geschichte aus dem Alten Testament zu erreichen. An manchen Stellen hätte man eine Nadel zu Boden fallen hören, so mucksmäuschenstill war es in der Kirche.

Mir hat es gefallen, es war einmal etwas Anderes. Bleibt zu wünschen, dass solch ein Vortrag wiederholt wird, vielleicht sogar einmal in einem Familiengottesdienst? Ich könnte mir richtig gut vorstellen, dass so eine Veranstaltung besonders bei Kindern ankäme.

Ralf Gießler




KU 4-Kinder machten mit ihren Eltern den Kirchplatz unsicher

Am 16.06.12 trafen wir uns zum „1. Rätsel- und Spielenachmittag“ in unserem Gemeindehaus, um zusammen einige (hoffentlich) kurzweilige Stunden zu verbringen. Nachdem wir uns mit einem lustigen Willkommenslied eingestimmt und an der Kuchentafel ordentlich gestärkt hatten, erhielt jeder Teilnehmer einen „Laufzettel“ mit der Spieleübersicht sowie einen Engel namens Arthur als Joker, dann ging es los.

Während sich die Eltern an der
„Dorster Kirchenführerscheinprüfung“ versuchten, errätselten die Kinder die Inschrift einer der großen Kirchenglocken. Dies gelang jedoch erst, nachdem versteckte Geheimbotschaften entdeckt und mit Hilfe des Spiegels an der Orgel entschlüsselt wurden. Die dann noch in der Kirche zu findenden Schäfchen enthielten jeweils Buchstaben, die mit Hilfe eines Codes noch sortiert werden mussten. Sowohl die Kinder als auch später die Eltern haben es mit Bravour geschafft und die jeweiligen Inschriften bestimmt.

An der nächsten Station baten die
Heiligen 3 Könige um Hilfe, denn sie hatten im „Wüstensand“ Gold, Weihrauch und Myrrhe verloren. Wie kleine „Wühlmäuse“ buddelten die Kinder an den richtigen Stellen und fanden zum Glück alle 3 verlorenen Gaben.

Beim Spiel
„Bilderrätsel“ kam es auf Teamarbeit an. Jede Gruppe erhielt eine Pappe mit 4 Bildausschnitten. Diese Motive mussten in und an der Kirche oder auf dem Kirchplatz gefunden und zugeordnet werden. Manchmal war es gar nicht so einfach, aber alle haben es geschafft.

Nun wurde es dreifach geschichtlich. Daniela Bergemann las die Geschichte vor, in der Gott
Brot und Wachteln für sein Volk „regnen“ ließ. Sogleich „schlüpften“ wir in diese Rolle, und so konnte man auf dem Kirchplatz Kinder sehen, die eifrig Brot einsammelten und Eltern, die Wachteln fingen.

Auch hörten wir von den
„Mauern von Jericho“, die wir ebenfalls hinter der Kirche zum Einsturz brachten, allerdings ohne Bundeslade und Geschrei, dafür aber mit Kricketschlägern und Bällen. In der letzten Geschichte lernten wir „Daniel in der Löwengrube“ kennen, ein tapferer Mann, den ein Engel vor den Löwen beschütze. Mit Hilfe von gezielten Würfen vieler Gummibärchentüten in die „Löwengrube“ gelang es uns, die Tiere zu sättigen und Daniel zu befreien.

Zum Schluss wurde es noch einmal sportlich, denn unsere „Kirche“, befestigt auf einem Bollerwagen, forderte alle Teilnehmer zu einem kleinen
Wettlauf heraus. Die Elterngruppe siegte hier knapp durch ihre nahezu perfekte Sackhüpftechnik, die „Kirche“ war doch etwas außer Atem, so dass es nur gut war, dass sie sich am Sonntag ohne Gottesdienst etwas ausruhen konnte J.

Nach einer kurzen Pause bestiegen wir alle den Kirchturm und warfen einen Blick auf das Kirchengewölbe und die kleinen Glocken. Das hatten wir den Kindern bei der Kirchenbesichtigung im Februar noch versprochen und nun eingelöst. Bei der anschließenden Siegerehrung erhielten die Geschwisterkinder als Hauptpreis eine
Hörspiel-CD, die KU 4-Kinder einen Gutschein für das Aqua-Land Osterode sowie ein Erinnerungsgeschenk. Auch die ausgelosten Eltern konnten sich über kleine Präsente freuen.

An dieser Stelle möchte ich mich beim
Aqua-Land Osterode, beim Missionswerk Heukelbach und unserem Förderverein „Kirche für Dorste e.V.“ sehr herzlich im Namen der Kinder/Eltern für die geleistete Unterstützung und die schönen gesponserten Geschenke bedanken!!!

Wer auch einmal die „Dorster Kirchenführerscheinprüfung“ machen möchte, findet sie samt Führerscheinformular zum Herunterladen unter der Rubrik
„Spiel & Spaß - Kirchenrätsel", Bilder gibt es unter „Bilder -Veranstaltungen".

Ralf Gießler



Einführung des neuen Dorster Kirchenvorstands

Was am 18.03. mit der Kirchenvorstandswahl begann, fand am 10.06. in unserer Kirche seinen feierlichen Abschluss.
Musikalisch umrahmt vom Posaunenchor, dem MGV Dorste sowie Orgel- u. Flötenbegleitung, führten die Pastoren Schlichting und Schmidt die neuen Kirchengemeindevertreter in ihr Ehrenamt ein.

Beim anschließenden Sektempfang im Gemeindehaus ließen der scheidende KV-Vorsitzende Reinhard Koch und Pastor Schlichting nochmals die vergangene Zeit Revue passieren. Es wurde sehr deutlich, wie viel Arbeit bzw. Verantwortung gemeinsam geleistet und geschultert wurde. Mit Blumen und Geschenken wurde sowohl der alte Vorstand verabschiedet als auch der neue begrüßt.

Am vergangenen Freitag hat sich der gewählte Kirchenvorstand konstituiert, der neue
1. Vorsitzende ist Pastor Peter Schlichting, die 2. Vorsitzende Annette Beushausen.

Ralf Gießler



Zitate und Worte aus der Bibel

Viele Redewendungen verwenden wir oft in unserer Umgangssprache, ohne zu wissen, dass ihr Ursprung in der Bibel liegt. Ob wir „unsere Hände in Unschuld waschen" (Mt.27,2), etwas „mit dem Mantel der Liebe zudecken" (1.Petr.4,8), „mit Engelszungen reden" (1.Kor.13,1), „Wer andern eine Grube gräbt, fällt selbst hinein" (Sir 27,29), „Mehr Schulden als Haare auf dem Kopf haben" (Ps.40,13b), „Seine Zunge im Zaum halten" (Jak.1,26), „Hochmut kommt vor dem Fall" (Spr.16,18), „Perlen vor die Säue werfen" (Mt.7,6) - alle diese Redewendungen und noch viele andere stammen aus der Bibel.

Auch diejenigen, die mit der Bibel nichts zu tun haben wollen und den Glauben für „Hokuspokus" halten, verwenden schon mit diesem Begriff einen liturgischen Ausdruck: „Hoc est corpus meum" heißt übersetzt: Das ist mein Leib . In der Umgangssprache ist daraus „Hokuspokus" geworden.

Thomas Martin hat in seinem Buch „Auf Sand gebaut" - erschienen in der Schlüterschen Verlagsgesellschaft - 52 Geschichten zu und über Bibelzitate im Alltag geschrieben. Sie zeigen, wie allgegenwärtig und aussagekräftig auch heute die Bibel ist. Die vielen Bibelzitate in unserer Umgangssprache sind ein Zeichen dafür, dass die Bibel aktuell ist.

Beate Fahlbusch



Helfer/innen für Erntekrone gesucht!

In diesem Jahr wollen wir für unsere St. Cyriaci-Kirche eine neue Erntekrone fertigen und suchen Helfer/innen, die noch wissen, wie es geht und mitmachen können!

Bitte melden bei Helma Arlt, Telefon 75 22.

D a n k e !



Euer Vorstand vom Förderverein „Kirche für Dorste e.V.“ Daniela Bergemann



Auftritt unserer Kindermusicalgruppe im „Saloncafe“ Hertel

Nach ihren tollen Auftritten im Januar in der Dorster Kirche, gaben sich diesmal die jungen Akteure am 10.06.12 im „Saloncafe“ die Ehre, wie immer unter der bewährten und engagierten Leitung von Michaela Längert. Extra für diesen Tag wurde eine bunte sowie kurzweilige Mischung der vergangenen 2 Musicalerfolge aufgeführt. So gab es ein Wiedersehen mit der Bande um „Robin Hood“ und den vielen Planeten, Sternschnuppen und anderen Himmels-körpern aus „Leben im All“.

Der krönende Abschluss war für mich der souverän dargebotene Rap
„Sing’ ’mal wieder“ von den „Wise Guys“. Der ist nämlich gar nicht so einfach zu rappen, und man muss schon aufpassen, dass sich die Zunge dabei nicht verknotet.

Den zahlreichen Zuschauern hat die rund 30-minütige Aufführung sichtlich gefallen, denn die Kinder waren mit großem Eifer dabei, auch das schöne Ambiente im Cafe passte gut. Auf jeden Fall ist die Vorfreude auf das zukünftige Projekt
„Josef“ geweckt worden, dass noch in diesem Jahr auf die Bühne gebracht werden soll, dann allerdings wieder in unserer Kirche.

Ralf Gießler



Homepage, Twitter und jetzt Facebook - Aller guten (digitalen) Dinge sind 3!

Neben unserer Homepage und dem Kanal auf "Twitter" gibt es nun auch die Möglichkeit, sich bei "Facebook" über das Dorster Kirchengemeindeleben zu informieren. Unter der Rubrik "Kontakte - Soziale Netzwerke - Facebook" finden Sie eine kurze Beschreibung des neuen Angebots.

Ralf Gießler



Konzert mit der Sinfonietta Bulgaria am 21. Juni 2012 in der Ev. St. Cyriaci-Kirche Dorste

Ein musikalisches Ereignis wird am Donnerstag, den 21.06.2012, um 19.30 Uhr in der Ev. St. Cyriaci-Kirche Dorste geboten: Das bulgarische Sinfonieorchester „Sinfonietta Bulgaria“ wird während seiner mehrwöchigen Deutschland-Tournee ein Konzert der besonderen Art zu Gehör bringen.

Die Sinfonietta Bulgaria wurde 2008 von Dirigent Viktor Ilieff gegründet und steht seitdem unter seiner Leitung. Es handelt sich um ein junges Orchester mit 21 Musikern, die sonst als Musikstudenten, freischaffende Musiker (z. B. in der „Philharmonie der Nationen" und dem „European Union Youth Orchestra") oder als Profi-Musiker tätig sind (z. B. am Opern-, Rundfunk- oder Philharmonischem Orchester Sofia). Auf seinen deutschlandweiten Tourneen in den Jahren 2008-2010 sorgte es bereits für viel Furore und Begeisterung.

Zum Repertoire der Tournee im Jahr 2012 gehören vor allem Kompositionen der letzten Jahrzehnte. Viele Werke orientieren sich an traditionellen oder kirchenmusikalischen Kompositionsstilen (z. B. Barock, Romantik oder Renaissance) und sprechen mit ihrer harmonischen und melodischen Prägung breite Hörerkreise an, ohne auf zeitgenössische Elemente zu verzichten. So soll das Vorurteil korrigiert werden, junge Musik sei zwangsläufig atonal und avantgardistisch, vielmehr sehr melodisch und für Jedermann hörenswert.

Es verspricht, ein kurzweiliger, spannender Abend zu werden, voll harmonischer Klangfülle, festlicher Klänge, aber auch mit besinnlichen Momenten! Der Veranstalter ist die Ev. Kirchengemeinde Dorste.

Eintrittspreise: 12,- € / 8,- € (ermäßigt)*
Familienkarte zum Preis von 25,- € (bis zu zwei Erwachsenen und „x“ Kindern bis 17 Jahren)
Gruppen ab 10 Personen: 8,- € / 6,- € (ermäßigt)
*

*Schüler, Studenten, Erwerbslose mit Nachweis

Nähere Informationen zu Orchester und Dirigent sowie Hörbeispiele finden Sie unter: www.musikmanagement-haas.de

Musikmanagement Haas



Herzliche Einladung zum 10.06.12 in Kirche und Gemeindehaus

Am Sonntag, den 10.06.12, sollen im Gottesdienst unsere neuen Kirchenvorsteher und Kirchenvorsteherinnen in ihr neues Amt eingeführt werden. Gleichzeitig wollen wir die Kirchenvorsteher und Kirchenvorsteherinnen verabschieden, die sich nach vielen Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit für die Kirchengemeinde und unsere Dorfgemeinschaft im Kirchenvorstand entschieden haben, nicht noch einmal zu kandidieren.

Zu diesem Gottesdienst um 18 Uhr möchten wir Sie herzlich einladen. Ebenso zu dem anschließenden Empfang im Gemeindehaus.

Reinhard Koch



Tauf- und Tauferinnerungsgottesdienst am 6. Mai 2012

In vier Unterrichtsstunden haben wir mit den KU4-Kindern das Thema Taufe behandelt, der krönende Abschluss dieser Einheit war am Sonntag, 6. Mai 2012. Valentin Eigemeier wurde von Pastor Schlichting getauft, begleitet vom KU4-Team. Aufgeregt probten die Mädchen vor dem Gottesdienst zu den Stichworten „Namen“, „Wasser“ und „Licht“ den von ihnen vorzulesenden Text, den sie dann auch souverän vortrugen.

Viele fröhliche Lieder unterstrichen die Ausführungen von Pastor Schlichting zur Bedeutung der Taufe. Originell war auch seine Idee, dass alle Anwesenden Bänder mit ihrem Namen zu einem langen Band zusammenknoteten, das Valentin an alle Beteiligten erinnern soll.

Um an die eigene Taufe zu erinnern, bzw. sie sich bewusst zu machen, hatten die Kinder Kerzen liebevoll verziert. Sie entzündeten sie an Valentins Taufkerze und trugen sie zum Altar. Doch statt die Kerzen einfach nur auf den Altar zu stellen, blieben die Kinder vor ihm stehen. So ergab sich ein rührendes Bild in unserer Kirche. Spontan reagierte Herr Schlichting und sang mit uns nochmals die letzte Strophe vom Kindermutmachlied: „Gott sagt zu Dir: Ich hab dich lieb. Ich wär so gern dein Freund. Und das, was du allein nicht schaffst, das schaffen wir vereint.“

Schöner hätten die Kinder diese Botschaft nicht vermitteln können, denn ganz offensichtlich haben sie sich im Team, mit Kerze und vor dem Altar wohl und von Gott geliebt gefühlt. Wir wünschen allen Gottes Segen!


Daniela Bergemann



Bitte unterstützen Sie unseren Feuerwehrmusikzug!

Kürzlich konnte man verschiedenen Medien entnehmen, dass der Dorster Feuerwehrmusikzug eine neue CD aufgenommen hat, die am "Himmelfahrtstag" auch käuflich am Schützenhaus erworben werden konnte.

Da unsere Kirche sich stets bei zahlreichen Gottesdiensten oder anderen Veranstaltungen auf die Feuerwehr verlassen konnte (und kann), kam die spontane Idee auf, auch auf der Kirchenhomepage ein wenig Werbung für den Tonträger zu machen, damit der Verkauf ein möglichst schöner Erfolg wird.

Für 10 € erhält man eine optisch und musikalisch gelungene CD mit 11 abwechslungsreichen Liedern, auch gut als Geschenk geeignet. Ein nicht unerheblicher Teil des Erlöses wird an das "Elternhaus für das krebskranke Kind e.V." in Göttingen gespendet.

Weitere Informationen zur CD gibt es bei Harald Wächter, Hinterdorfstraße 3 in Dorste.

Ralf Gießler



Freiwillig sozial engagiert im Diakonie-Projekt "Gemeinsam gewinnen" - Wir suchen Sie -

10 Mitarbeiterinnen sind seit zwei Jahren im Diakonie-Projekt "Gemeinsam gewinnen" in den Kirchenkreisen Herzberg und Osterode im Einsatz, um Menschen in sozialen Notlagen und belastenden Lebenssituationen zu unterstützen und zu begleiten.

In Koordination der Diakonischen Werke Herzberg und Osterode wurden die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen 6 Monate lang für diese Aufgabe geschult. Referentinnen des Diakonischen Werkes Hannovers vermittelten an 6 Wochenenden ihr Fachwissen zu Themen wie "Gesprächsführung und Kommunikation", "Haushaltsbudgetplanung", "Entwicklungspsychologie", "Migration", "Umgang mit Krisen und Sucht", "Soziale Einrichtungen in der Region".

Nach dieser ½-jährigen Fortbildung setzen sich die Frauen unseres Projektes nun dort ein, wo sie selbst ihre Stärken und Interessen benannt haben. Ca. 1x pro Woche oder auch 14-tägig begleiten sie, je nach Vereinbarung, Menschen, die diese Hilfe in Anspruch nehmen möchten. Die Begleitungen dauern maximal 1½ Jahre. Der Kontakt zwischen den Hilfe suchenden Menschen und unseren Mitarbeiterinnen erfolgt zumeist über unsere Projektkoordinatorin oder die Diakonischen Werke. Aber auch direkte Anfragen der PastorInnen oder MitarbeiterInnen in den Kirchengemeinden vor Ort können der Beginn einer solchen Unterstützung sein.

Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen unseres Projekts treffen sich regelmäßig zum Erfahrungsaustausch und werden von der Kirchenkreissozialarbeiterin Susanne Mende sowie der Projektkoordinatorin Olga Batzel begleitet.

Für Herbst 2012 planen wir nun einen 2. Fortbildungskurs "Gemeinsam gewinnen" und möchten SIE begeistern, sich in diesem Bereich sozial zu engagieren.

Sie erwartet:
- eine halbjährige qualifizierte Schulung (samstags)
- Mitarbeit in einem Bereich, der Ihrem Potential entspricht
- Teil einer fröhlichen Mitarbeiterrunde zu sein
- Begleitung durch die Fachkräfte der Diakonischen Werke Herzberg und Osterode
- Ein Engagement mit Sinn und Ziel - gewinnbringend für die eigene Persönlichkeit

Sie bringen mit:
- Ihre Lebenserfahrungen
- regelmäßig etwas Zeit
- Interesse an der ehrenamtlichen Arbeit mit Menschen
- Zuverlässigkeit

Wenn Sie Interesse haben oder sich in Ihrem sozialen Engagement weiterbilden möchten, nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf. Wir stehen Ihnen für weitere Fragen zur Verfügung.

Susanne Mende
Diakonisches Werk Herzberg
Juesseestraße 17, Herzberg
Tel: 05521 / 3766 (Mo, Mi, Fr)
E-Mail: dwherzberg@t-online.de

Diakonisches Werk Osterode
Schlossplatz 3 a, Osterode
Tel: 05522 / 901981 (Di und Do)
E-Mail: dw.osterode@evlka.de

Susanne Mende



Schüttenhoff und Pfingsten

Seit 1742 ist es Tradition in Dorste alle 4 Jahre an Pfingsten Schüttenhoff zu feiern. Dabei sind Schüttenhoff und Kirche miteinander verbunden. Das Schüttenhoff-Kommando nimmt am Pfingstsonntag am Festgottesdienst in der St. Cyriaci-Kirche teil. An den Festumzügen marschiert der Pastor traditionsgemäß an der Spitze mit. Am Sonntag nach Pfingsten findet ein Gottesdienst mit anschließender Kranzniederlegung am Ehrenmal statt.

Kirche und Schüttenhoff gehören seit Jahrhunderten zusammen. Ganz Dorste ist aktiv. Festwagen werden vorbereitet für den großen Umzug am 2. Pfingsttag. Das ganze Dorf ist auf den Beinen. Wir wollen aber trotz aller Aktivitäten an den Sinn des Pfingstfestes erinnern:

Im Neuen Testament wird in der Apostelgeschichte erzählt, dass der Heilige Geist auf die Apostel und Jünger herabkam, als sie zum (Schawuot , eines der Hauptfeste der Juden) Pfingstfest in Jerusalem versammelt waren (Apg. 2, 1-4). „Als das Pfingstfest gekommen war, geschah ein Brausen vom Himmel, und sie wurden vom Heiligen Geist erfüllt."
Dieser Tag wird in der christlichen Tradition auch als Gründung der Kirche verstanden. Als christliches Fest wird Pfingsten erstmals im Jahr 130 erwähnt. Das Pfingstfest wird somit als „Geburtstag" der Kirche bezeichnet, an dem das - von Jesus angekündigte - Kommen des Heiligen Geistes gefeiert wird.

Wolfgang Huber schreibt über Pfingsten: „Pfingsten ist das Fest der Schönheit Gottes. Er schmückt sich im Glanz seines Geistes; das ist Anlass zum Jubel. Der Geist vergegenwärtigt, was Gott dachte, bevor er seiner Schöpfung Gestalt gab: jene Gestalt, die an Schönheit nicht zu überbieten, sondern nur nachzuahmen ist.“

An Pfingsten nimmt Gott uns in die Bewegung seines Geistes, seiner Schönheit hinein. Er überwindet die Finsternis durch Licht, die abstoßende Hässlichkeit durch gewinnende Anmut, den Hass durch Liebe, den Krieg durch Frieden, den Tod durch Leben. Gott schmückt sich im Glanz seines Geistes; durch seinen Geist schürt er uns die Hoffnung, dass dieser Glanz sich ganz und gar durchsetzen wird. Gottes Schönheit wird strahlen. Licht wird sein, Anmut, Liebe, Frieden und Leben ohne Tod.

Beate Fahlbusch



Konfirmandenfreizeit in Wittenberg

Vom 17. bis 19. Februar 2012 waren die Hauptkonfirmanden der Gemeinden Dorste und Schwiegershausen auf Konfirmandenfreizeit in der Lutherstadt Wittenberg. Am 17. Februar ging es gleich früh morgens mit dem Bus los nach Wittenberg. Nach knapp drei Stunden Fahrt erreichte der Bus die Jugendherberge. Nach einer kurzen Besprechung konnten endlich die Zimmer von den Konfirmanden bezogen werden.

Als sich alle wieder versammelt hatten, gingen beide Konfirmandengruppen und die Begleiter und Begleiterinnen zum Lutherhaus. Hier konnte man besichtigen, wie und wo Luther gelebt hatte. Man lernte einiges über seine Familie und seine Werke. Für die Konfirmanden erschien es leicht unvorstellbar so zu leben, wie Luther, seine Katharina und seine Kinder damals gelebt hatten. Ohne Fernseher, Licht und Computer. Trotzdem war alles sehr interessant.

Doch das war noch lange nicht alles, was man im Lutherhaus erleben konnte: die Konfirmanden durften mit ihren Führern eine Lutherrose aus Ton herstellen und wie im Mittelalter ihre Anfangsinitialen ausmalen. Hierzu mussten Pigmente von Erden, Mineralien oder sogar Edelsteinen mit Ei gemischt werden. Dann konnte man mit Pinseln und Stöcken individuell gestalten. An diesem Tag entstanden wahrlich viele Unikate. Nach dem Besuch hatten die Konfirmanden Zeit, die Stadt selbst zu erkunden.

Abends konnten Arbeitsblätter zum Thema Luther und Wittenberg bearbeitet werden oder man konnte den Film „Luther“ mit Joseph Fiennes in der Hauptrolle ansehen. Später trafen sich alle zur gemeinsamen Abendandacht. Hier wurde gesungen, gebetet und vorgelesen. Und so verging der erste Tag in der Lutherstadt.

Am nächsten Morgen ging es nach dem Frühstück in eine alte Druckerei. Hier wurde den Konfirmanden und Konfirmandinnen gezeigt, was der Druck für eine Kunst ist und was für eine große Geschichte er hat, wie vorher geschrieben wurde und was Martin Luther für eine Rolle in all dem spielte. Der freundliche und lustige Führer druckte allen ihr Lieblingsmotiv auf ein buntes Papier, sodass alle eine Erinnerung hatten. Danach hatte man wieder Freizeit.

Am Nachmittag trafen sich wieder alle zur Stadtrallye. Hier lernte man sehr viel zu Wittenbergs Hauptsehenswürdigkeiten wie die Schlosskirche, das Rathaus oder die Denkmäler. Und zum ersten Mal konnte man die Thesentür zur Schlosskirche genau begutachten. Abends war wieder Freizeit bis zur gemeinsamen Abendandacht. Hier wurden auch schon wieder Informationen zur Abreise erläutert.

Am nächsten Morgen sollte aber erst mal ein Gottesdienst in der Marktkirche besucht werden. Es war ganz neu für die Konfirmanden in einer so großen Kirche Gottesdienst zu feiern doch irgendwie war es auch wie in Dorste und Schwiegershausen. In diesem Gottesdienst konnten alle sogar Anteil an einer Taufe haben. Nach dem Gottesdienst wurde noch kurz die Kirche besichtigt und danach zurück zur Jugendherberge gegangen. Hier wurde noch kurz gepackt und geputzt und dann in den Bus gestiegen. Es hieß „Auf Wiedersehen, Wittenberg!“.

Doch man kann wirklich sagen, dass es uns sehr gut in Wittenberg gefallen hat. Ich war dabei und finde, dass die Konfirmandenfreizeit uns enger zusammen gebracht hat. Nun können wir wirklich als Gruppe auf die Konfirmation zugehen. Ein großer Dank geht natürlich auch an unsere Begleiter und Begleiterinnen, die sich wirklich viel Mühe gemacht haben, in der kurzen Zeit viel zu erleben und zu besichtigen und die Konfirmandenfreizeit zu einem schönen Erlebnis gemacht haben. Wir haben viel über Martin Luther und die Reformation gelernt. Aber auch über das Leben und die Kirche in Wittenberg damals und heute.

Antonia Fahlbusch



Vorstellungsgottesdienst der Konfirmanden/innen 2012 in der St. Cyriaci-Kirche in Dorste

Am Sonntag, den 11.März 2012 stellten sich in einem Gottesdienst die diesjährigen Konfirmanden/innen vor. Nach zweijährigem Konfirmandenunterricht - im 1. Jahr bei Frau Diakonin Brinkmann, im letzten Jahr bei Frau Pastorin Schmidt und Frau Prädikantin Beushausen - zeigten sie ihre Fähigkeit, sich mit ernsthaften Themen auseinanderzusetzen. Sie wählten für ihren Vorstellungsgottesdienst das Thema "Familie und Freunde".

"Es ist ein wahres Geschenk Gottes " so Antonia in der Begrüßung, "Familie und Freunde zu haben". In einem Dialog über Freundschaft und Liebe schilderten Madeleine und Yvonne wie weh eine Trennung tut. Die Gemeinde konnte teilhaben an selbstgewählten Liedern - viele davon meisterhaft von Christoph Murken auf der Gitarre begleitet -Texten, Gebeten und passenden Geschichten aus der Bibel. Sie sollte aber auch angeregt werden darüber nachzudenken, was jedem persönlich Familie und Freunde bedeuten.

Als Beispiel aus der Bibel brachten sie u.a. aus dem Buch Rut die Verbindung zwischen Rut und Noomi. Rut bleibt nach dem Tode ihres Schwiegervaters Elimelich und ihres Mannes - Noomis Sohn - bei Noomi. Die beiden Frauen stützen sich gegenseitig, sie tun sich gegenseitig gut.

Wenn Menschen sich lieben, ist das ein wahres Geschenk Gottes, unersetzbar und wunderbar. Familie kann in schwierigen Situationen eine große Hilfe sein, ebenso können das Freunde. Zwei Menschen wie Rut und Noomi sind verbunden, sie gehören eng zusammen und stehen gemeinsam auch Krisenzeiten durch.

Das ist bis heute so geblieben. Wenn wir Halt in der Familie haben und uns auf unsere Freunde verlassen können, ist das das größte Geschenk, das uns Gott gegeben hat.

Großartig und bewundernswert ist, dass Vierzehnjährige empfinden und auch ausdrücken, wie sie sich in ihrer Familie und bei Freunden geborgen fühlen und Gott dafür dankbar sind.

Mögen sie diese Gedanken auch in Zukunft begleiten!

Beate Fahlbusch



Neue Töne in alten Mauern

Unter diesem Motto beginnt am 20. April 2012 eine Konzertreihe in der Dorster St. Cyriaci-Kirche. Es sollen - in unregelmäßiger Folge - Konzerte ganz unterschiedlicher Art dargeboten werden.

Dabei ist in erster Linie der musikalische Nachwuchs gefragt. Diesen jungen Menschen wird hier eine Plattform geboten, auf der das Gelernte einem – hoffentlich großen – Publikum präsentiert werden kann. Aber auch „gestandene“ Musiker und Gruppen finden ihren Platz.

Alle Stilrichtungen sind herzlich willkommen:

Ganz egal, ob Pop, Rock, Jazz, Klassik, Rap, ob Gesang allein oder in der Gruppe, mit oder ohne Begleitung, ob Instru-mentalsolisten oder Orchester, ob
junge Menschen, die „alte“ Musik lieben oder ältere Menschen, die Spaß an neuen Tönen haben – alles wird möglich sein.

Den Start machen am

Freitag, den 20.April 2012
ab 19:00 Uhr


das Ensemble
7 Up. Das sind 6 singfreudige Frauen, alle aus Dorste, die sich seit dem vergangenen Sommer wöchentlich unter der Leitung des ‚Beat is Back‘-Musikers Jörg Wilms treffen, um die Hits der anglo-amerikanischen und deutschen Pop-Rock- und Folkgeschichte zu intonieren. Der Auftritt in der Dorster Kirche ist der erste offizielle des Ensembles.

Ihr solistisches Debüt bei uns in Dorste gibt danach
Antonia Fahlbusch. Sie singt u.a. im Jugendchor des Tilman-Riemenschneider-Gymnasiums und wird bei ihrem Liedvortrag von ihrem Gesangslehrer, Herrn Maik Gerlach, am Klavier begleitet.

Dieser unterstützt mit seinem Instrument danach auch gekonnt
Friederike Bohnen, die als Sopranistin eine Arie von G.F. Händel vortragen wird. Friederike hat im letzten Jahr ihr Abitur am TRG gemacht und bereitet sich mit ihrem Auftritt auf eine Gesangsprüfung im klassischen Bereich vor.

Den dritten Programmteil des Abends übernimmt dann der
Popchor „Offbeat“ aus Osterode unter der Leitung von André Wenauer. Der Chor entstand vor ungefähr drei Jahren aus einem Kreisvolkshochschulkurs. Das Repertoire reicht von Eric Clapton über Phil Collins bis hin zu den Ärzten.

Den Abschluss bildet dann ein gemeinsam vorgetragenes Stück, bei dem auch das Publikum locker mitmachen kann.

Der Eintritt zu diesem musikalisch abwechslungsreichen Abend ist frei, eine Spende wird aber sehr gern gesehen.

Ich würde mich freuen, viele von Ihnen und euch begrüßen zu können.


Michaela Längert



Weltgebetstag am 02. März 2012 in der St. Cyriaci-Kirche in Dorste

Frauen aller Konfessionen begehen weltweit jedes Jahr am 1. Freitag im März um 19.00 Uhr den Weltgebetstag. In diesem Jahr erarbeiteten Frauen aus Malaysia dazu die Liturgie. Die Gemeinden des verbundenen Pfarramtes Schwiegershausen, Wulften und Dorste trafen sich in der Dorster St. Cyriaci-Kirche, um gemeinsam diesen Weltgebetstag zu feiern.

Ein Frauenteam (7 Frauen) und Herr Pastor Schmidt hatten diesen Gottesdienst gut vorbereitet. Der Altarraum war mit Früchten und typischen Gegenständen aus Malaysia und mit Kerzenlicht festlich geschmückt. Gut verständliche Lesungen und lebhafte Darstellungen brachten den Gottesdienstbesuchern Texte, Gebete und Lieder nahe. Die rhythmisch und melodisch recht anspruchsvollen Lieder wurden durch die fachmännisch gekonnte musikalische Begleitung des Ehepaars Grünhagen und Heger-Grünhagen und den beiden hervorragenden Sängerinnen Frau Galonska (alle 3 aus Wulften) und Frau Schütte (aus Bad Gandersheim) mitgesungen und zum Erlebnis.

"Steht auf für Gerechtigkeit!" mit diesem Ausruf drücken die malaysischen Frauen aus, dass das Zusammenleben in Frieden von Menschen unterschiedlicher Kulturen und Religionen aus so vielen Völkern wie es in Malaysia der Fall ist eine große Herausforderung ist. Die Verfasserinnen prangern Ungleichheit, Ungerechtigkeit, Korruption, Gier und Gewalt in ihrer Gesellschaft an, so wie es schon seinerzeit der Prophet Habakuk beklagte. Frieden kann nur echt sein, wenn Gerechtigkeit ein menschenwürdiges Leben garantiert.

Mit dem Gleichnis der hartnäckigen Witwe (Lukas 18,1-8) spornen uns die Frauen Malaysias an, im Einsatz für die Gerechtigkeit Ausdauer zu zeigen. Bei der Benennung ihrer Bedenken und Unsicherheiten laden sie uns ein, unsere eigenen Ängste und Missstände zu erkennen.

"Steht auf für Gerechtigkeit!" ist eine Aufforderung an uns alle, mit wachen Sinnen die Nöte der Armen und Schwachen wahrzunehmen und im Kampf für die Gerechtigkeit im Beten und im Handeln nicht nachzulassen.
Das Titelbild, das eine malaysische Künstlerin entworfen hat, verdeutlicht die Ideen - aufhelfen und sich aufhelfen lassen, stützen und sich stützen lassen, gemeinsam (auf)stehen...

Das Lied "We shall overcome...", bei dem die Musiker und Sängerinnen die Gemeinde aktivierten und mitrissen, ließ eine Atmosphäre der Gemeinsamkeit und Fröhlichkeit entstehen, die sich in Gesprächen beim anschließenden Mahl mit Brot, Salaten und Tee fortsetzte.

Dank an das Vorbereitungsteam und an die Musiker und Sängerinnen für ihren Einsatz!

Beate Fahlbusch



Bericht vom Förderverein Kirche für Dorste e.V.

Am 10.02.12 begingen wir unsere Jahreshauptversammlung. Stellvertretend für unsere leider verhinderte 1. Vorsitzende übernahm Doris Schindler die Leitung der Versammlung. Nach Genehmigung der Tagesordnung und des letzten Protokolls dankte Doris dem Vorstand für eine erneut sehr gute Zusammenarbeit. In ihrem Bericht ließ sie die Veranstaltungen des letzten Jahres Revue passieren: Musical mit den Eisdorfern, Präsentation des Vereins beim Kirchenvorstand-Projekttag, Jubiläumsfeier, Tag der Generationen, Kaffeetafel für die Konfirmanden, Begleitung des Erntedankfestes mit Schmücken und Verkaufsstand sowie Unterstützung der Engelausstellung und Glühweinausschank.

Im anschließenden Kassenbericht belegte Bettina Steinmeyer die Aktionen mit Zahlen. Die hilfsweise als zweckgebundene Spende eingenommenen Elternbeiträge für die Kostüme des Kinder-Musicals „Leben im All“ werden ordnungsgemäß für diesen Zweck weiter überwiesen.
Weitere Ausgaben wurden für die Anschaffung eines Banners, Stehtische, eine große Kaffeemaschine, Sektgläser und Garderobenleisten getätigt. Unterstützt wurden auch die Aktionen „Vorlesen im Advent“ und als Dank für ihren Auftritt zur Jubiläumsfeier erhielten die Ägidien-Singers eine Zuwendung für Notenmaterial. Größter Posten war die Bezuschussung der Küche im Gemeindehaus.

Die Kassenprüfer hatten keine Beanstandungen an der Kassenführung, so dass auf Antrag von Otto Klages der gesamte Vorstand einstimmig entlastet wurde. In diesem Jahr wird der Förderverein traditionelle Veranstaltungen weiterhin ausrichten. Die am 20. April beginnende Konzertreihe „Junge Töne in alten Mauern“ wird ebenfalls begleitet.

Zum Ausklang gab es für die Anwesenden von Thomas Beushausen selbst gebrautes Bier, das der Förderverein den treuen Teilnehmern gern ausgegeben hat. Unterlage boten selbstgemachte Salate und Würstchen. Beim gemütlichen und ausgesprochen fröhlichem Beisammensein spürte man wieder einmal das harmonische Miteinander der Mitglieder – wer nicht da war, hat etwas verpasst!

Euer Vorstand vom Förderverein

Daniela Bergemann



Steht auf für Gerechtigkeit - Zum Weltgebetstag aus Malaysia am 2. März 2012

Die Losung des Weltgebetstages macht uns deutlich, wie wir das Leitmotiv der Weltgebetstagsbewegung „Informiert Beten – Betend Handeln“ in die Tat umsetzen können. „Steht auf für Gerechtigkeit“ ist eine Aufforderung an uns, Ungerechtigkeit nicht länger hinzunehmen, sondern für Gerechtigkeit einzustehen.

In ihrem Gottesdienst beschreiben die Frauen aus Malaysia den Reichtum des multikulturellen Landes. Aber sie nennen auch Probleme und Ungerechtigkeiten, zu denen sie als Christinnen nicht schweigen wollen. Die Malaysierinnen zeigen uns, warum wir gerade als Christinnen und Christen verpflichtet sind, gegen Ungerechtigkeit in unserer Gesellschaft einzutreten. Sie berichten uns von der Malaysischen Menschenrechtsaktivistin Irene Fernandez, die die ungerechte Ausbeutung von weiblichen Hausangestellten in Malaysia öffentlich macht.

Für Gerechtigkeit aufzustehen – dazu ermutigen uns beim Weltgebetstag aus Malaysia auch biblische Gestalten: eine Witwe, die sich gegen einen ungerechten Richter durchsetzt, und der Prophet Habakuk, der bei Gott gegen Elend, Gewalt und Barbarei protestiert.

In diesem Jahr ist wieder einmal unsere Kirchengemeinde Gastgeberin für den Weltgebetstagsgottesdienst in unserer Region Dorste-Wulften-Schwiegershausen, der am ersten Freitag im März, dem 02.03. um 19:00 Uhr in der Cyriaci-Kirche stattfinden soll. Pastor Schmidt bereitet den Gottesdienst z. Zt. mit Frauen aus Dorste vor.

Wer noch Lust hat mitzumachen, kann aber gerne noch dazu stoßen. Die Erfahrung zeigt: Die Gottesdienstvorbereitung macht viel Spaß und der Gottesdienst ist immer einer der Höhepunkte in unserem Gemeindekalender.

Pastor Peter Schlichting



Andachten in der Passionszeit

Auch in diesem Jahr möchte ich in der Passionszeit mehrere Andachten in unserer Kirche feiern. Die Passionszeit ist eine Fastenzeit und bietet uns die Möglichkeit einmal ganz bewusst 7 Wochen anders zu leben. Schon viele Menschen gestalten seit einigen Jahren diese Fastenzeit vor Ostern ganz besonders. Denn: wer fastet, hat die Chance, sich selbst zu überraschen!

Fällt es mir leicht, sieben Wochen auf Schokolade zu verzichten? Ist mein Leben anders, wenn ich keinen Rotwein trinke? Wie viel freie Zeit habe ich, wenn ich nur noch 1 Stunde pro Tag Fernsehen schaue oder am PC sitze? Was entdecke ich, wenn ich täglich einen Psalm lese? Wer fastet, der schafft sich selbst neue Freiräume.

Die Andachten finden in diesem Jahr nicht ausschließlich in der Karwoche statt, sondern über die gesamte Passionszeit verteilt, jeweils an einem Mittwochabend um 18.30 Uhr. Die Termine sind unter "Termine - Passionsandachten" zu finden. Jeder ist herzlich willkommen!

Annette Beushausen



Sieger vom „Weihnachtspreisrätsel für Kinder“

Natürlich gab es auch in diesem Jahr ein Preisrätsel. Als Lösung kamen „Maria und Josef“ heraus. Die Kinder aus Dorste, Förste und Nienstedt, die mitgemacht haben, haben tolle Sachen bekommen, wie zum Beispiel einen Fotokalender, eine CD, ein tolles Heft mit vielen Rätseln, Comics und Spielen rund um das Thema „Glauben“ sowie einen Stundenplan.

Die Sieger lauten: Lukas Kroschel, Erik Falk, Sophie und Alexander Dix, Sina Bürger, Nele Lindow, Diandra Fricke, Fabio Brilke, Sue Spitkowski und Annika Gießler.

Ich hoffe, nächstes Jahr gibt es wieder so viele Kinder, die sich für Preisrätsel interessieren.

Annika Gießler




Ein ganz herzliches
„Danke schön“ möchte ich dem

Missionswerk Heukelbach sowie dem SCM Bundes-Verlag

für die schönen gespendeten Preise übermitteln. Ohne Ihre Bereitschaft, Geschenke für die Kinder zu stiften, wäre eine Durchführung der Aktion nicht möglich gewesen, vielen Dank!!!!!

Wer sich über die beiden Organisationen einmal ausführlich informieren möchte, findet unter der Rubrik
„Kontakte - Webseiten“ die jeweiligen Internetadressen.

Ralf Gießler



Gemeinde stark machen – Kirchenvorstandswahl 18. März 2012

Am Sonntag, dem 18. März 2012 ist wieder Kirchenvorstandswahl. Dann entscheiden Sie, wer in den nächsten sechs Jahren unsere Kirchengemeinde leiten wird.

Der Kirchenvorstand bestimmt zusammen mit dem Pfarramt, welche Schwerpunkte in der Gemeindearbeit gesetzt werden. Welche Gottesdienste brauchen wir in Zukunft? Wie soll der Konfirmandenunterricht gestaltet werden? Wie kann unsere Gemeinde noch einladender auf Menschen zugehen? Wie finanzieren wir unsere Aufgaben? Wie erhalten wir unsere Gebäude? Wie wünschen wir uns den Friedhof? Aber auch: Wie sollen wir die Zusammenarbeit mit den mit uns pfarramtlich verbundenen Gemeinden gestalten? Solche Fragen werden im Kirchenvorstand entschieden.

Bestimmen Sie, wer Ihre Interessen vertreten soll und gehen Sie zur Wahl! Oder noch besser: Kandidieren Sie für den Kirchenvorstand!

Das aktive Wahlrecht haben alle Kirchenmitglieder, die bis zum Wahltag das 16. Lebensjahr vollendet haben, am Wahltag der Kirchengemeinde angehören und in die Wählerliste eingetragen sind. Sie erhalten von uns eine Wahlbe-
nachrichtigung. Falls Sie am Wahltag verhindert sind, können Sie Briefwahl beantragen. Wählbar sind alle Gemeinde-
glieder, die am Wahltag mindestens 18 Jahre alt sind. Wahlvorschläge müssen von zehn wahlberechtigten Gemeindegliedern unterschrieben sein.

Weitere Informationen finden Sie auch auf der Homepage www.gemeinde-stark-machen.de


Pastor Peter Schlichting

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