St. Cyriaci-Kirchengemeinde Dorste


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Die für Sonntag, den 21.02., um 14 Uhr in der Schloßkirche Osterode geplante Einführung von Ulrike Schimmelpfeng in ihr Amt als Superintendentin wird wegen der Pandemie verschoben auf den 30.05. um 14 Uhr.

Die Winterkirche findet aus aktuellem Anlass 2021 in der Kirche statt!

Eine Übersicht zu den aktuellen Hygieneempfehlungen (Stand: 31.10.20) finden Sie hier!

Änderungen bei den Sprechzeiten des Pfarrbüros hier!



Neue Konfirmationstermine

Die Konfirmationen in Dorste werden auf den Juli 2021 verschoben. Der Kirchenvorstand hat das nach Absprache mit den Konfirmandinnen und Konfirmanden und ihren Eltern entschieden.

Die Konfirmation des älteren Konfirmandenjahrgangs, die eigentlich im letzten Jahr stattfinden sollte und dann auf den 21. März 2021 verschoben worden war, ist noch einmal verschoben worden. Neuer Termin ist der 4. Juli.

Die Konfirmation des diesjährigen Jahrgangs, die am 11. April stattfinden sollte, ist auf den 18. Juli verschoben worden.

Stefan Schmidt (Pastor)





Konfirmandenunterricht erstmals digital abgehalten

Mitte Januar schlug Pastor Stefan Schmidt vor, eine Zoom-Lizenz für die Kirchengemeinden Dorste und Schwiegers-hausen anzuschaffen. Mit dem Programm Zoom lassen sich digitale Video-Treffen, Konferenzen, Webinare oder Live-Chats abhalten.

"Zur Zeit sind zwar Kirchenvorstandssitzungen oder der Konfirmandenunterricht präsent noch möglich, wenn auch nur in kleinen Gruppen, mit Mund-Nase-Schutz und Abstand. Sollte sich aber die Pandemie-Lage ändern, hätte ich gerne eine Möglichkeit, um zum Beispiel mit den Konfirmanden in Kontakt bleiben zu können. Dazu braucht es eben eine Systemlösung wie beispielsweise Zoom, mit der das dann solide durchführbar wäre", erläuterte Schmidt seine Beweggründe. Die Kosten erwiesen sich als sehr überschaubar, so dass der Vorschlag auch bei den Kirchenvorständen auf Zustimmung traf. Seit Kurzem liegt nun die Lizenz vor, sie wurde bereits erfolgreich mit den Konfirmanden "getestet".

"Nach wie vor sind zwar noch persönliche Treffen vor Ort erlaubt, wir haben aber Zoom jetzt einfach mal ausprobiert", berichtete Pastor Schmidt. Natürlich sei eine derartige Digital-Konferenz mit Konfirmanden etwas anderes als eine persönliche Zusammenkunft, aber es sei gut gelaufen. Auch kommende Treffen werde daher mittels Zoom veranstaltet werden.

Ralf Gießler





Veränderungen in unserer Kirchengemeinde
Die Corona-Pandemie brachte Probleme, aber auch Positives mit sich

Seit Monaten grassiert die Corona-Pandemie weltweit. Es gibt wohl keinen Lebensbereich, den sie nicht berührt. Auf vieles Liebgewonnenes muss seitdem verzichtet werden. Oder es findet nur eingeschränkt, wenn überhaupt, unter besonderen Bedingungen statt. Welche Probleme bringt Corona für eine Kirchengemeinde mit sich? Diese Frage stell(t)en sich auch Haupt- und Ehrenamtliche der St. Cyriaci-Kirchengemeinde in Dorste.

Für den Förderverein "Kirche für Dorste" ist sie schnell beantwortet. Alle Veranstaltungen mussten ersatzlos gestrichen werden. Somit konnten auch keinerlei Einnahmen generiert werden. Aktionen, die das Gemeindeleben in der Vergangenheit bereicherten, blieben zwangsweise aus. Auch der Chor "Haste Töne?!", sonst ein Garant für volle Konzerte im Gotteshaus, wünscht sich schnell die gewohnten Verhältnisse zurück. Auftritte, Gottesdienstbegleitungen, Übungsabende - alles heruntergefahren. Fallen berichtenswerte Veranstaltungen aus, wird es ebenso für die Redaktion schwierig, den Gemeindebrief mit entsprechenden Inhalten zu füllen. Gleiches gilt für die kirchliche Homepage www.kirche-dorste.de: "Nach wie vor bin ich bemüht, unsere Webseite mit Neuigkeiten zu "füttern". Zur Zeit überwiegen aber ganz klar Informationen mit Pandemiebezug", berichtet Ralf Gießler, Kirchenvorstandsmitglied und u.a. zuständig für den digitalen Auftritt der Gemeinde.

Pastor Stefan Schmidt beschäftigt die Situation ebenfalls sehr: "In der Kirchengemeinde ist es belastend, dass wir zur Zeit Unsicherheit aushalten und immer neu abwägen und entscheiden müssen. Schon an Weihnachten standen wir vor der Frage, ob wir an Präsenzgottesdiensten festhalten oder nicht. Und diese Frage bleibt: Ist es verantwortbar, in der Kirche Gottesdienst zu feiern, natürlich mit Abstand, Maske und ohne Gesang? Das ist eine schwierige Abwägung. Halten wir an den Konfirmationsterminen fest oder müssen wir wieder verschieben? Wie halten wir überhaupt den Kontakt zu den Jugendlichen? Und nach jeder Bund-Länder-Konferenz gibt es auch wieder neue Regelungen für die Kirche und damit neuen Entscheidungsbedarf. Wir würden gern verlässlich planen. Wir müssen damit leben, dass alle unsere Pläne auch wieder über den Haufen geworfen werden können. Dass wir nicht wissen, "was morgen sein wird", ist ja eigentlich eine alte biblische Einsicht. Damit zu leben und gelassen umzugehen, ist aber manchmal sehr herausfordernd."

"Noch immer ist die Situation besonders für Trauerfamilien belastend. Manche konnten von ihren Angehörigen in Krankenhäusern und Pflegeheimen Abschied nehmen. Sie sind dankbar, wenn sie in den Einrichtungen Entgegenkommen gefunden haben und ihre Angehörigen begleiten konnten. Andere haben ihre Angehörigen aber auch nicht mehr sehen dürfen. Da fehlt einfach ein Stück Abschied, das man nicht nachholen kann! In der jetzigen Phase der Pandemie sind viele erschöpft und gereizt. Die Herausforderung als Seelsorger sehe ich darin, diese Gefühle bei mir und anderen zuzulassen. Wir dürfen
jetzt auch einfach genervt und müde sein! Und gleichzeitig zu fragen: Wie kann ich damit gelassen und barmherzig umgehen? Bei mir und anderen? Mir gefällt die Jahreslosung ganz gut: "Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!" Also nicht nur: Bleiben Sie gesund! Sondern auch: Bleiben Sie barmherzig! Mit sich und anderen", so Pastor Schmidt weiter.

Prädikantin Rosita Bohnert meint zur selben Frage: "Ich kann den digitalen Gottesdiensten und Konferenzen nichts Positives abgewinnen. Kirche lebt vom Gespräch, von der Nähe zu den Menschen, von Berührung, Gestik und Mimik, Zuhören und Zeit. Dazu braucht man den unmittelbaren Gegenüber. Und das sehe ich als ganz große Stärke unserer Kirche. Gerade die Dorster Gemeinde ist zudem noch ungemein interessiert an den anstehenden Bauvorhaben, am Friedhof und erwartet Informationen. Ich glaube, wenn wir diese Pandemie einmal richtig überstanden haben, wird sich vieles verändert haben. Nicht nur bei Kirche, sondern auch in Vereinen und Institutionen. Einige werden sich fragen, ob sie sich weiterhin ehrenamtlich engagieren. Wozu? Hat mir das eigentlich gefehlt? Ich vermute, dass es einen ganz großen Einbruch am Engagement bei den Ehrenamtlichen geben wird."

Es gibt aber auch positive Tendenzen und viele neue Ideen zu beobachten, die mit dazu beitragen, das kirchliche Leben "am Laufen" zu halten. So hat zum Beispiel Pastor Klaus-Wilhelm Depker eigene digitale Formate entwickelt. Seit Monaten stellt er mehrmals im Monat kleine kurze Impulse zur Woche auf seinem YouTube-Kanal ins Netz. Anhand der jeweiligen Losung spricht Depker auf diesem Wege ermutigende, tröstende und Hoffnung spendende Worte und Gedanken seinen Zuschauern und -hörern zu. Ein besonderer Dienst, der nicht nur von der eigenen Gemeinde gerne angenommen wird.

"Vielleicht trägt ja die momentane Situation ein Stück dazu bei, dass man wieder etwas enger zusammenrückt. Nicht nur als Kirchengemeinde, sondern auch als Gesellschaft insgesamt. Schön wäre es jedenfalls", hofft Kirchenvorstand Ralf Gießler abschließend.

Ralf Gießler






All eure Sorge werft auf Gott, denn Gott sorgt für euch - Heftpflaster

Ich denke, es gehört in jeden Haushalt, und jeder besitzt es - das Heftpflaster. Als erste Hilfe bei kleinen Verletzungen ist es unerlässlich. Es deckt die Wunde ab, nimmt das Blut auf, schützt vor Schmutz. Heftpflaster gibt es heute, im Gegensatz zu meiner Kindheit, in allen möglichen Formen und Arten: weiß, braun, bunt. Für Kinder, Erwachsene, Allergiker, in rund, quadratisch oder in Streifen.

Ich besitze auch alle Formen und Arten, nehme jedoch immer meist das Klassische. Das muss noch zugeschnitten werden. Das ist zwar manchmal unpraktisch, wenn man die Schere nicht gleich findet - aber es erinnert mich so an meine Kindheit: Hingefallen und offene, blutende Knie, schreien und weinen. Dann die beruhigende Stimme meiner Mutter oder meiner Oma. Ein nasser Waschlappen, ein Pflaster, und dann war es meistens auch schon wieder gut.

Wenn man älter ist, so wie ich jetzt, lernt man, dass ein aufgeschlagenes Knie nun doch nicht so ganz schlimm ist. Da gibt es andere Wunden, die das Leben schlägt: eine schlimme Erkrankung, der Tod eines lieben Freundes, Beziehungskrisen, der Verlust des Arbeitsplatzes...

Dennoch brauchen auch wir immer wieder mal Pflaster, die unsere Wunden schützen und die durchaus sehr unterschiedlich aussehen können. Und wir brauchen die beruhigende, vertraute Stimme einer Mutter, die uns sagt: Alles wird wieder gut.

Und das könnte doch auch die Stimme Gottes sein. Amen


Segen: Gott stärke dich für den Weg, den du gehen wirst.
Jesus Christus sei dir ein treuer Begleiter, der keinen Moment von deiner Seite weicht.
Der Heilige Geist heile deine aufgewühlte Seele und nehme dir deine Angst.
So segne dich Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist. Amen


Rosita Bohnert






Neue Superintendentin für das Harzer Land: Ulrike Schimmelpfeng startete am 01. Februar
"Menschen sollen erleben, dass der christliche Glaube trägt"

Ulrike Schimmelpfeng aus Hameln startete im Februar ins Amt der Superintendentin für den Kirchenkreis Harzer Land. Es ist die Aufgabe einer Superintendentin, die Kirchengemeinden im Kirchenkreis zu unterstützen, die kirchliche Arbeit zu koordinieren und in gewissem Maß auch zu repräsentieren. Ulrike Schimmelpfeng beschreibt: "Die Kirche im Harzer Land hat sich auf den Weg gemacht, auch Neues auszuprobieren, das finde ich interessant. Ich bin für diese Aufgabe
gut vorbereitet und mir liegt daran, dass diese sogenannte mittleren Ebene die Arbeit in den Kirchengemeinden unterstützt und wertschätzt und dass gemeinsam ausgelotet wird, wie die Kirche in Zukunft angesichts sinkender Ressourcen am besten ihrem Auftrag nachkommen kann.“

Nun kann der Start kommen. Mitte Januar hat bereits der Umzug von Hameln in die Superintendentur in Osterode begonnen. Und sie zog natürlich nicht alleine um – sondern mit ihrem Mann Uwe Rumberg-Schimmelpfeng, der zeitgleich seine neue Stelle als Pastor für die Kirchengemeinden Nienstedt/Förste und Eisdorf/Willensen antreten wird. Ulrike Schimmelpfeng ist Mutter von zwei erwachsenen Töchtern und war seit 2018 bis Januar 2021 Pastorin an der Marktkirche St. Nicolai in Hameln und der St. Aegidienkirche Holtensen. Zuvor war sie von 2007 an stellvertretende Superintendentin im Kirchenkreis Neustadt-Wunstorf. Die Theologin hat unter anderem langjährige Erfahrungen als Gemeindeberaterin. Sie war zudem als Schulpastorin und im Vorstand des Diakonieverbands Hannover-Land tätig.

Auf die Frage, was sie an ihren ehemaligen Gemeinden vermissen wird, erklärt die neue Superintendentin: "Meine Zeit in Hameln war gewiss (zu) kurz und zugleich sehr interessant. Ich habe eine Innenstadtgemeinde kennengelernt, an der wunderschöne Kirchenmusik ihren Ort hat, wo es eine große Kantorei gibt, mit der ich zusammenarbeiten durfte bei Konzerten und Kantatengottesdiensten. Außerdem kommen, wenn man von Coronazeiten einmal absieht, sehr viele Menschen in die Marktkirche, schauen mal so herein. Für diese Besucher niedrigschwellige Angebote zu machen in Form von Ausstellungen und kleinen Mitmachaktionen, das hätte ich gern weiterverfolgt. Es ist einfach eine tolle Chance.“ Zugleich habe sie mit ihrer anderen halben Stelle eine dörfliche Gemeinde erlebt, in der einige junge Familien viel selbstständig aufbauen, das habe ihr viel Spaß gemacht. "Außerdem ist es hier im Weserbergland landschaftlich wunderschön, mal sehen, wie mir das Harzer Land gefällt.“ Nach den ersten Ausflügen im Harzer Winterwald sei sie aber auch hier sehr guter Dinge, bemerkt sie mit einem Augenzwinkern.

Für ihre beiden ehemaligen Gemeinden wünscht sich Ulrike Schimmelpfeng, was sich alle wünschen: dass sie schnell wiederbesetzt werden.
"Auch wenn ich glaube, dass sie gerade auf dem Dorf auch so manches selbst wuppen können. Und ich wünsche ihnen sehr, dass es ihnen gelingt, mit den jeweiligen Nachbargemeinden zu tragfähigen und fröhlichen Kooperationen zu kommen, denn bei schwindenden Ressourcen werden wir mehr und mehr fragen müssen: was können wir gemeinsam besser als allein – oder was können wir überhaupt nur noch gemeinsam?“ Und auch da gibt es Parallelen, denn diese Fragestellung wird sie wohl auch als Superintendentin im Harzer Land begleiten. Manche Pastorenstellen werden in den kommenden Jahren vielleicht nicht wiederbesetzt werden können. Dann heißt es, konstruktive Ideen zu finden, Synergien zu bündeln, regionaler zu werden und die bestmögliche Lösung in der jeweiligen Situation zu finden.

Ihre persönlichen Ziele für den Kirchenkreis Harzer Land sind folgende: "Ich hoffe, dass es uns gelingt, auch dann, wenn wir weniger Geld haben und weniger Personen sind, eine fröhliche Kirche zu sein, in der Menschen erleben, dass der christliche Glaube trägt und wir mit der Arbeit an Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung gute Rezepte für die Zukunft unserer Welt haben.“ Und sie werde versuchen mit dazu beizutragen, dass Ehrenamtliche und beruflich Mitarbeitende gerne im Kirchenkreis Harzer Land arbeiten.

Am Sonntag, dem 21. Februar, um 14 Uhr in der Schloßkirche in Osterode soll Ulrike Schimmelpfeng von der neuen Regionalbischöfin Petra Bahr offiziell in ihr Amt eingeführt werden. Aufgrund der derzeitigen Corona-Bedingungen sind die Plätze sehr begrenzt, und es können nur geladene Gäste teilnehmen. So ist zumindest der Plan – durch Corona kann sich ja immer etwas ändern. Deshalb wird darum gebeten, aktuelle Mitteilungen auf der Kirchenkreis Homepage
www.kirche-harzer-land.de einzusehen. Es ist allerdings zusätzlich geplant, dass sich die Superintendentin auch in den Regionen des Kirchenkreises jeweils zeitnah in einem Gottesdienst vorstellen wird, auch noch einem weiteren in Osterode.

Mareike Spillner




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