St. Cyriaci-Kirchengemeinde Dorste


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Berichte 2014

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Advent und Weihnachten in Dorste

Die Adventszeit ist für uns Christen ja immer etwas Besonderes. Wir bereiten uns auf das Fest der Geburt Jesu vor. Das bedeutet nicht nur hübsche Tannendekoration, gemütliche Abende bei Kerzenschein und Keksduft, der durch das ganze Haus zieht. Das alles gehört sicherlich dazu, aber viele Menschen nutzen diese besinnliche Zeit auch dazu, wieder einmal einen Gottesdienst zu besuchen. In Dorste gab es im letzten Jahr an allen vier Adventssonntagen gute Gelegenheiten dazu.

Den Anfang machte am Samstag vor dem ersten Advent der Familiengottesdienst, den Pastor Michael Bohnert und seine Frau, Prädikantin Rosita Bohnert, zusammen mit dem Musikzug der Feuerwehr Dorste und Herrn Dapra an der Orgel feierten. Im Gottesdienst hat Familie Bohnert zusammen mit Hami Mehrali teils besinnliche, teils lustige Geschichten vorgetragen.

Die Musik spielte eine wichtige Rolle: Sowohl als Untermalung der Geschichte Tomte Tummetott, als mitreißende Klänge des Feuerwehrmusikzugs, wunderbar vorgetragenen Weihnachtslieder der jüngsten Musikzugmitglieder, einem Trompetenduett von Herbert Wiese und Alexander Wächter und nicht zuletzt als Variationen von „Es ist ein Ros´
entsprungen“ von Dr. Hermann Mahnke zu Ehren Herbert Wieses. Ausklingen lassen konnte man diesen Abend ganz gemütlich bei Glühwein und Eierpunsch auf dem Kirchplatz mit dem Förderverein und adventlicher Musik vom Kirchturm von den Bläsern des Posaunenchors.

Am Samstag vor dem zweiten Advent, dem Nikolaustag, bereicherte der gemischte Chor „Haste Töne“ zusammen mit den „Musical-Kids“ unsere Vorweihnachtszeit! Liebevoll vorbereitet und schwungvoll präsentiert war das eine durch und durch gelungene Veranstaltung für die ganze Familie. Gerahmt wurde das musikalische Programm von einigen kurzen Geschichten, vorgetragen von Prädikantin Annette Beushausen.

Obwohl „Advent“ ja eigentlich „Ankunft“ bedeutet, stand der dritte Advent in Dorste dieses Jahr unter dem Motto „Abschied“, Abschied von unserer langjährigen Kirchenvorsteherin und Prädikantin Annette Beushausen, die nach Gifhorn umgesiedelt war und deshalb ihr Amt in Dorste und im Kirchenkreis aufgeben musste. In einem sehr feierlichen Gottesdienst, an dem auch Superintendent Keil teilnahm, kam schon ein bisschen Wehmut auf. Wir alle gedachten der vielen liebevoll gestalteten Gottesdienste, die wir mit Annette feiern durften und man merkte, auch ihr fiel der Abschied nicht leicht. Der geplante kleine Empfang im Anschluss an den Gottesdienst wurde aufgrund der vielen, sich Annette verbunden fühlenden Gemeindeglieder und Besucher kurzerhand in die Kirche verlegt.

Annette, alles erdenklich Gute, Gottes Segen für deinen weiteren Lebensweg!


Der Gottesdienst am vierten Adventssonntag wurde von Pastor Depker gefeiert, der, wie ich glaube, sich in Dorste sehr wohl fühlt, jederzeit für uns ansprechbar ist und uns mit Rat und vor allem Tat zur Seite steht. Vielen Dank dafür. Nach einer so ausgefüllten Adventszeit kam Weihnachten wieder mal ganz plötzlich!

Am Heiligen Abend feierten wir gleich zwei Gottesdienste, einen Familiengottesdienst mit Pastor Depker und mit Krippenspiel und im Anschluss daran den Hauptgottesdienst mit Prädikantin Rosita Bohnert, dem Posaunenchor und Martin Fahlbusch an der Orgel. Das Krippenspiel wurde nach alter Tradition wieder von den KU4- Kindern gespielt, die in diesem Jahr noch Unterstützung aus dem letzten Jahrgang erhielten. Euch allen noch einmal ganz herzlichen Dank! Besonders erwähnen möchte ich noch Tim Eickmann, Laurin Wedemeyer und Lina Zucker, die den Gottesdienst musikalisch begleiteten.

Am ersten Weihnachtstag mussten wir im Gottesdienst mit Pastor Schlichting schon wieder Abschied nehmen. Diesmal von Herbert Wiese als Leiter des Posaunenchors, der sein Amt an Alexander Wächter übergab. Zum Glück bleibt Herbert Wiese uns aber als Mitglied des Posaunenchors noch hoffentlich lange Zeit erhalten.

Lieber Herbert Wiese, vielen Dank für die langjährige musikalische Begleitung und Unterstützung der Kirchengemeinde Dorste!

Das Kirchenjahr, das mit dem Advent beginnt, ist jetzt ja schon wieder beträchtlich fortgeschritten. Aber auch jetzt, außerhalb der Advents- und Weihnachtszeit möchten wir Euch und Sie alle herzlich zum Besuch der Gottesdienste einladen. Es lohnt sich immer!


Inga Armbrecht



Die Esel sind da

Das war eine wirklich frohe Botschaft, die wir mit herzlichen Weihnachtsgrüßen aus Äthiopien erhielten. Bei einer Be-gegnungsreise im Jahr 2008 waren in Äthiopien viele Frauen aufgefallen, die schwere Lasten auf ihren Schulter zu tragen hatten: Wasser holen, Feuerholz sammeln, landwirtschaftliche Produkte zum Markt transportieren - all dies ist in Afrika Frauenarbeit. Mangels anderer Lastmöglichkeiten werden sie auf den eigenen Schultern transportiert.

In den Gemeinden um Addis Abeba kann man sehen, mit welch einfachen Mitteln den Frauen geholfen werden kann. Denn es gab bereits erfolgreich ein Eselprojekt. Die Gemeinde stellt hier den bedürftigen Frauen, zunächst für ein Jahr, kostenlos einen Esel zur Verfügung. Bei guter Pflege kann nach einem Jahr der Esel gegen ein geringes Geld erworben werden. Außer der enormen Arbeitserleichterung kann der Esel der Frau zu einem kleinen Einkommen verhelfen, in dem sie ihn innerhalb der Dorfgemeinschaft vermietet. Die zurück gekommenen Frauen begannen hier bei uns Werbung für dieses Eselprojekt zu machen. Aufgrund großzügiger Geldspenden konnten sie 12 Esel kaufen. Sogar für die Betreu-ungskosten und einen Tierarzt war noch Geld übrig.

Es wurde schnell eine passende Gemeinde gefunden, wo ein Markt in der Nähe liegt, den die Frauen bis jetzt zu Fuß aufsuchen mussten. 25 Frauen bewarben sich für einen Esel. Zunächst wurden die 12 bedürftigsten Frauen ausge-sucht, überwiegend Witwen. Die einheimischen Frauen fragten jedoch „ Warum wollen die Frauen in Deutschland uns helfen? Wissen sie überhaupt was ein Esel ist? Kennen die Frauen in Deutschland die Probleme, mit denen wir hier zu kämpfen haben?“

Im September nun wurden die Esel gekauft. Zur Vorbereitung musste jede der Frauen an einem Workshop teilnehmen. Mittlerweile haben die äthiopischen Frauen erste Erfahrungen mit den Eseln sammeln können, und es wird gespannt die weitere Entwicklung beobachtet, um dann über eine Weiterführung des Projekts zu entscheiden.

Immer wieder bin ich erstaunt, mit welch einfachen Mitteln wir alle direkte Hilfe leisten können. Man muss nur Ideen und offene Augen haben. Ihnen und Euch allen eine besinnliche Advents- und Weihnachtszeit und ein von Gott begleitetes Jahr 2015.

Rosita Bohnert



Bye, bye Annette

Am 3. Advent um 18 Uhr wird sich Annette Beushausen in einem Gottesdienst von uns verabschieden. Ende Oktober hat sie ihren Wohnsitz nach Gifhorn verlegt, so dass eine weitere Mitarbeit in unserer Gemeinde nicht mehr möglich ist. Leider für die Kirchengemeinde Dorste, denn wir verlieren mit ihr eine feste Säule. Aber wir freuen uns mit ihr über die neue private und berufliche Perspektive.

Angefangen hat alles mit der Bibelkursarbeit von Pastor Dr. Mahnke. Dieser motivierte sie auch in der Konfirmanden-arbeit zu helfen und zu einer ersten Predigt, die Annette auf einem Generalkonvent des Sprengels über das „Gleichnis vom reichen Kornbauern“ vor den gut 200 anwesenden Pastorinnen und Pastoren hielt. Es folgte die Ausbildung zur Lektorin und die Einführung am 1. Advent vor genau 10 Jahren. Seit 2006 war sie Kirchenvorsteherin und ein Jahr später begann sie mit einem kirchlichen Fernstudium in Neudietendorf, das sie 2010 nach zahlreichen Prüfungen erfolgreich absolvierte. Seit 2011 ist sie nun Prädikantin, d.h. sie hat das Recht eigene Predigten zu halten, Gottesdienste in eigener Verantwortung zu feiern und inzwischen auch das Abendmahl einzusetzen.

Ihre liebevoll gestalteten Gottesdienste haben viele geschätzt. Zahlreiche Konfirmandinnen und Konfirmanden haben sie im Unterricht und auf Freizeiten als überzeugte und glaubwürdige Christin kennen gelernt und im Kirchenvorstand werden wir ihre Ideen, Impulse und Begeisterung für die Sache vermissen. Danke, dass Du uns die Treue gehalten hast, auch als Du schon nach Osterode gezogen warst.

Der Kirchenvorstand lädt ganz herzlich zu dem Abschiedsgottesdienst am 14. Dezember um 18 Uhr ein. Anschließend gibt es einen Empfang im Gemeindehaus.

Der Kirchenvorstand



Zum Kaffeetrinken bei Bornemanns

Sie sind ein Küsterehepaar: Ilse und Reinhold Bornemann. Erlebt habe ich während meiner Dorster Amtszeit vor allem Ilse Bornemann und ihren Mann Reinhold in Vertretung, sei es im Gottesdienst oder auch beim Nachmittagskaffee, wenn seine Frau verhindert war. Im Hintergrund hat Reinhold Bornemann immer mitgewirkt, das Grundstück, auf dem die Kirche steht, gepflegt, sich bei Bedarf um manche Verbesserung rund um die Kirche gekümmert und z.B. auch die Kirche für Advent und Weihnachten besonders mitgeschmückt.

Mittlerweile bin ich nun schon über 5 Jahre „außer Dienst“. Ab und zu halte ich in Dorste und in den benachbarten Dörfern Gottesdienste: Gelegenheiten, wo ich Frau Bornemann wieder treffe. Nach 50 Dienstjahren hört sie jetzt mit ihrem Dienst als Küsterin auf. Die „50“ – welche(r) Küster/in schafft das schon? – war ihr Ziel. Ich wünsche Frau Bornemann, dass sie gut damit zurecht kommt, nicht mehr das zu machen, was den Takt ihres Lebens wesentlich mitbestimmt hat. Man kann sich, wie ich es persönlich erfuhr, an den Ruhestand gewöhnen...

Wenn ich an unsere gemeinsame Zeit – sie als Küsterin und ich als Pastor zu Dorste – zurückdenke, dann fällt mir spontan eine charakteristische Eigenschaft von Frau Bornemann und ihrem Mann ein, die ich nicht vergessen werde: ihre Liebe zur Dorster Kirche und ihren Küsterberuf – und ihre Großzügigkeit.

Es hat etwas Zeit gedauert, bis mein damaliges Projektpfarramt „Gemeindeaufbau mit der Bibel“ und mein Gemeinde-arbeitsanteil in Dorste (25 % meiner Dienstzeit) eine praktikable Form miteinander gefunden hatten: Schwerpunkt meiner Dorster Arbeit waren der Konfirmandenunterricht für alle Jahrgänge, viele Gottesdienste und die Kontaktpflege zu den Vereinen. Beide Konfirmandenunterrichtsstunden fanden an demselben Nachmittag statt.

Dazwischen lag eine ½ Stunde Pause. Beim ersten Mal ging ich zu Bornemanns hoch, um zu klönen. Daraus ent-wickelte sich die Tradition, dass ich an den Konfirmandenunterrichtsnachmittagen in der Pause regelmäßig von Borne-manns zum Kaffee eingeladen wurde. Und großzügig wie sie sind, waren Kaffee und Kuchen in wahrhaft ausreichender Fülle vorhanden.

Niemand in Dorste hat so viel Kaffee mit Frau Bornemann getrunken wie ich. Das war immer gemütlich, es gehörte zu meinem Leben in Dorste wesentlich dazu – und wir haben uns dabei über vieles unterhalten können. Das verbindet.

Sie, liebe Kirchengemeinde von Dorste, werden Frau Bornemann für ihren 50-jährigen Küsterdienst dankbar sein – und ich bin es auch, wie aus diesen Zeilen hervorgehen sollte.

Herzlichen Dank Ihnen Frau Bornemann – und auch ihrem Mann Reinhold!

Pastor i. R. Dr. Hermann Mahnke



Flüchtlinge in Osterode am Harz

Die Krisen in der Welt, insbesondere im Nahen und Mittleren Osten, führen zu immer größeren Flüchtlingsströmen. Gab es im vergangenen Jahr insgesamt 127.023 Asylanträge in Deutschland, was einem Plus von 64 % gegenüber dem Vorjahr entsprach, gehen Schätzungen für das Jahr 2014 von über 200.000 Asylbewerbern aus. Hinzu kommen die so-genannten „Kontingentflüchtlinge“, insbesondere aus Syrien. Die Unterbringung, Versorgung und Integration von Asyl-bewerbern und Flüchtlingen ist eine gesamtstaatliche und gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Bürgerschaftliches Engagement ist hier genauso gefragt, wie professionelles Handeln des Bundes, der Länder und der Kommunen.

Auch in Osterode am Harz ist das Flüchtlingsthema präsent. Mittlerweile leben über 100 Personen, Einzelpersonen und Familien, aus mehr als 10 verschiedenen Regionen der Welt als Asylbewerber in unserer Stadt. Viele junge Familien sind dabei und ca. 35% Kinder und Jugendliche. Dies kann eine Chance für Osterode am Harz sein, seine demogra-fischen Werte zu verbessern. Aber werden diese Flüchtlinge auch hier bleiben, wenn ihr Asylverfahren positiv beschie-den wird? Haben wir eine Willkommenskultur, um die Entscheidung für Osterode am Harz als Lebensmittelpunkt positiv zu beeinflussen?

Dieses Thema wird in diesen Tagen durch die Initiative der Stadt Osterode am Harz mit Vertretern der Kirche, Verbän-den und Osteroder Bürgern diskutiert. Ziel soll es sein, eine Willkommenskultur für Osterode am Harz durch ehren-amtliche und professionelle Begleitung dieser Menschen aufzubauen.

Weitere Informationen erhalten Sie nach dem 19.11.14 auf www.osterode.de.

Wieland Mücke, Stadt Osterode



Treffen aller ehrenamtlichen Mitarbeiter unserer St. Cyriaci-Kirchengemeinde am 31.10.14

Beachtlich viele ehrenamtliche Mitarbeiter hat unsere Kirchengemeinde, die in irgendeiner Weise die Kirchenarbeit unterstützen. Fast alle waren der Einladung des Kirchenvorstandes zu einem Dankeschönabend gefolgt, so dass der Gemeinderaum unserer Kirche zu klein war und das Treffen im Feuerwehrhaus stattfinden musste. Dank an die Feuerwehr, die schon oft problemlos ihren Raum zur Verfügung gestellt hat.

In diesem Jahr wurde das Treffen auf den Reformationstag gelegt, und so war es selbstverständlich, dass der Abend mit einer Andacht begann, die Pastor Depker hielt. “Ein feste Burg ist unser Gott...“ sang die Gemeinde zu Beginn des Gottesdienstes, und Martin Luthers Gedanken begleiteten ihn. Martin Luther macht deutlich, dass die Menschen keine Furcht vor Gott haben müssen. Weil Gott zu den Menschen steht, können wir im Gottvertrauen leben.

Im Anschluss an den Gottesdienst verbrachte man noch viele gesellige Stunden bei Essen und Trinken und interessanten Gesprächen. Dem Kirchenvorstand sei für diesen gelungenen Abend gedankt .

Beate Fahlbusch



Fröhlicher Erntedankgottesdienst in Dorste gefeiert

"Wir feiern ein Fest!" Der Titel des Mini-Musicals hätte auch locker als Leitbild für den Dankgottesdienst stehen können. So füllte sich bereits um 10 Uhr der Kirchplatz mit zahlreichen älteren und jungen Besuchern. Es wurde herzlich gelacht und gekichert, manch Musicaldarsteller ging nochmals ganz konzentriert seinen Text durch, bevor es dann mit Körb-chen bestückt in die Kirche ging. Die Gaben wurden im Altarraum abgestellt und ergänzten das Bühnenbild, das Joachim Längert wieder so toll gemalt hatte. So viel Obst und Gemüse habe ich bislang beim Erntedank noch nicht in unserer Kirche gesehen, es war ein schöner Anblick.

Nach der Begrüßung durch Pastor Depker und dem ersten liturgischen Teil, hatten die Kinder der Musicalgruppe ihren Auftritt. Es war eine Freude, wie sie sich mit großem Spaß und Begeisterung in unserem Gotteshaus bewegten und prima ihren Auftritt absolvierten. Vielen Dank an dieser Stelle an Michaela Längert, die mit der Wahl des Stückes wie immer ein glückliches "Händchen" hatte und wieder viel Zeit und Mühe in die Proben investierte.

Der Anmerkung von Pastor Depker kann nur zugestimmt werden, dass die Botschaft des Dankgottesdienstes eigentlich schon mit der Aufführung des Musicals treffend "rübergekommen" ist. Prädikantin Beushausen stellte fest, dass man sich beim Anblick der Kinder keine Sorgen um das Fortbestehen der Gemeinde zu machen brauche.

Anschließend freute sich der Förderverein "Kirche für Dorste e.V." bei strahlendem Sonnenschein über die Kauflust der Besucher. Duftkerzen, wohlriechende Seifen, Marmeladen, Öle, Blumen, Kürbisse u.v.m. fanden ihre Besitzer, auch die neuen Baumwolltaschen mit Dorster Kirchenmotiv kamen gut an. Wer noch gern eine solche Tasche erwerben möchte, kann sich bei mir, Zwischen den Zäunen 13, Tel.: 708840, melden. Es sind noch einige wenige Exemplare in roter, blauer und maigrüner Farbe für 2 €/Stück vorhanden.

Ralf Gießler



Küster/in gesucht

Zum Jahreswechsel 2014/2015 wird unser Küsterehepaar Ilse und Reinhold Bornemann in den Ruhestand gehen.

Fünfzig Jahre haben die beiden dann diese Aufgabe in Dorste wahrgenommen, haben die Kirche hergerichtet, Gottesdienste betreut, die Gemeinderäume gepflegt und waren so für viele das Gesicht unserer Kirchengemeinde, fast immer erreichbar und ansprechbar, immer verlässlich. Mit ihrem Ausscheiden geht eine Ära zu Ende.

Zum 1. Januar 2015 oder später suchen wir nun eine/n neue/n Küster/in für 9 Wochenstunden. Die Vergütung erfolgt nach dem TVL.

Durch zusätzliche Übernahme der Betreuung der Friedhofskapelle kann die Arbeitszeit um eine Wochenstunde auf 10 Stunden aufgestockt werden.

Eventuell ist auch eine Aufteilung der Stelle in Reinigungs- und Betreuungsdienst (insbesondere bei Gottesdiensten) möglich. Die Bereitschaft zum regelmäßigen Sonntagsdienst (Gottesdienstbetreuung) ist Voraussetzung, ebenso die Mitgliedschaft in der Evangelischen Kirche.

Weitere Auskunft erteilen Pastor Schlichting (Tel. 05556-4284) bzw. die Mitglieder des Kirchenvorstands. Ihre schrift-liche Bewerbung richten Sie bitte an den Kirchenvorstand Dorste, Turmstraße 2.

Pastor Peter Schlichting



Schulanfängergottesdienst in Dorste

In diesem Jahr wurde der Schulanfängergottesdienst in unserer St. Cyriaci Kirche in Dorste von Prädikantin Beus-hausen und Pastor Teicke gefeiert. Seit es in Dorste keine Grundschule mehr gibt, wechseln sich die Gottesdienste immer ab: ein Jahr ist er in Nienstedt, das andere Jahr in Dorste.

37 Mädchen und Jungen sind dieses Jahr eingeschult worden und unsere Kirche war so voll wie sonst nur an
Heiligabend. Die ABC-Schützen saßen ganz gespannt und aufgeregt im Altarraum und durften sich nach der Begrüßung erstmal auf ihre Stühle stellen – damit sie auch von allen gesehen wurden!

Es gab fröhliche Lieder, bei denen viele mitklatschten, mitsangen und tanzten. Und beim Psalm zum Mitmachen waren alle begeistert dabei. Teilweise wurden die Lieder von Pastor Teicke mit der Gitarre begleitet. Die Tanzschritte und die Gebärden wurden von Prädikantin Beushausen angeleitet. Sie hielt auch die Predigt – eine kurze Geschichte über einen kleinen Jungen und Gottes Engel auf der Erde. Als Erinnerung daran bekamen beide Klassenlehrerinnen einen Engel für die Klassenzimmer überreicht.

Die Erzieherinnen aus Dorste und Förste sagten den Kindern ein paar Worte zum Abschied und gingen mit ihnen symbolisch den Weg vom „Kindergarten“ in die „Schule“. Dort angekommen, wurden sie von den Lehrerinnen begrüßt. Nun bekamen die Schulkinder und die Klassenlehrerinnen den Segen Gottes persönlich zugesprochen.

War es bis hierher in der Kirche sehr munter und auch mal geräuschvoll – jetzt waren alle still. Den Segen zuge-sprochen bekommen, ist eben sehr bewegend und berührend. Für die Kinder, aber auch für die Eltern. Am Ausgang bekam jedes Kind noch einen kleinen Leuchteengel überreicht.

Annette Beushausen



Gottesdienst mit Kinderabendmahl

Seit Einführung des Konfirmandenunterrichts in der 4. Klasse können in unserer Gemeinde auch Kinder das Abendmahl bekommen. Natürlich nicht ohne Vorbereitung! Im Unterricht haben wir (Sabine Eigemeier und ich) über Jesus und seinen Tod am Kreuz gesprochen, die Einsetzungsworte gelesen und geschrieben, ungesäuertes Brot – sogenannten Mazzen- gebacken und vieles mehr....

Und am 6. Juli 2014 war es dann soweit. Wir feierten einen Gottesdienst mit Heiligem Abendmahl zum Abschluss des KU 4 Jahrgangs! Die Gebete und die Predigt übernahm Pastor Schlichting und musikalisch wurde der Gottesdienst von Carolin Lier mit ihrer Gitarre bereichert. Vielen Dank dafür. Die einzelnen Elemente, die für das Abendmahl erforderlich sind, wurden von den Kindern vorgestellt.

Das Heilige Abendmahl im Gottesdienst zu feiern, ist immer etwas ganz Besonderes. Es aber gemeinsam mit Kindern zu feiern, hat mich noch mehr berührt als sonst. Es war einfach schön zu sehen und zu erfahren, mit wieviel Herz, Gefühl und Gespür die Kinder dabei waren. Schön, dass ich das erleben durfte!

Zum Ende des Gottesdienstes bekamen die Kinder noch eine Urkunde über die Teilnahme am Unterricht und einen kleinen Engelanstecker überreicht.

Annette Beushausen



Liebe Kinder!

Viele von Euch hatten so viel Freude an unseren gemeinsamen Treffen, dem Lesen in der Kinderbibel, dem anschlie-ßenden Spielen, Singen und den Gesprächen und haben mich gefragt, ob wir nach den Sommerferien weitermachen können. Sehr gerne hätte ich das gemacht, doch es kommt manchmal anders als man denkt. Ich werde im November von hier wegziehen und kann mich deshalb leider nicht weiter mit Euch treffen. Das finde ich wirklich schade, denn auch mir hat die gemeinsame Zeit mit Euch viel Freude gemacht.

Ich wünsche Euch für Euren weiteren Lebensweg alles Liebe und Gute und Gottes Segen. Und bleibt weiterhin so offen und neugierig für unseren christlichen Glauben!

Eure Annette


Jesus sprach:
Lasst die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht; denn solchen gehört das Reich Gottes. Wahrlich, ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht empfängt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen. Und er herzte sie und legte die Hände auf sie und segnete sie. (Markusevangelium Kap. 10, Verse 14 - 16)



Vorstellung der neuen Hauptkonfirmanden

Umrahmt von Pastor Schmidt und KV-Mitglied Inga Armbrecht zogen am 14.09.14 eine stattliche Anzahl von Dorster Jugendlichen in unsere Kirche ein. Während drinnen die Begrüßung durch die Gemeinde erfolgte, herrschte draußen reges Treiben. Der Förderverein "Kirche für Dorste e.V." hatte sich etwas Besonderes für die "Neuen" ausgedacht, um auch die Wertschätzung für die Konfirmanden zum Ausdruck zu bringen.

So wurden Sitzgelegenheiten aufgebaut, Tische mit hübschen Blümchen aus eigenem Garten verziert und Getränke gekühlt. Als dann nach ca. 40 Minuten der Gottesdienst beendet war, ließen zahlreiche Besucher bei leckerem Essen den Vormittag gemütlich ausklingen.

Glück hatten wir nicht nur mit dem herrlichen Sonnenschein, sondern auch mit der Auswahl der Speise. Eben selbst noch als Vater in der Kirche, ließ es sich Frank Friedmann nicht nehmen, selbst den butterweichen Braten für die Gäste zu portionieren. Danke Frank für das schmackhafte Essen!

Ralf Gießler



5 Jahre Musikalischer Spielkreis

Seit nunmehr 5 Jahren schon treffen sich jeden Freitag etwa 8 Kinder zwischen 2 und 4 Jahren und deren Eltern zum gemeinsamen Singen, Tanzen und Musizieren im Pfarrhaus der Michaeliskirche in Schwiegershausen. Denn Lieder, Reime, Fingerspiele und Bewegungsangebote begeistern Groß und Klein und fördern die Entwicklung von Kindern in vielfältiger Weise.

Momentan sind wieder viele jüngere Kinder dabei, und auch wer noch keine 2 Jahre alt ist, darf trotzdem gerne mit-machen, denn schließlich ist auch der jüngste Brunotte (gerade 1 Jahr) auch immer mit dabei!

Wenn ihr Lust bekommen habt, dann schaut doch einfach mal bei uns vorbei! Wir haben wieder Plätze frei und freuen uns über jeden kleinen neuen Sänger. Wir treffen uns immer freitags von 16.00 Uhr bis 16.45 Uhr in Schwiegershausen, Anfragen gerne unter Tel.: 05556/914222.

Eure Kathleen Brunotte



Sensationeller Schatzfund in Dorste - Aufatmen in der Gemeinde, der Schatz ist wieder da!!!

Am letzten Samstag vor den großen Ferien hatte das CIA (Cyriaci-Institut für Agenten) die komplette Abteilung KU 4 (Abt. für Kniffelige Untersuchungen 4) um Hilfe gebeten: der äußerst wertvolle Kirchenschatz war abhanden gekommen! Etwa 15 Agenten, zusammen mit einigen eigentlich schon beurlaubten Sonderermittlern, folgten dieser ausserordent-lichen Einladung.

Nach kurzer konspirativer Sitzung und Operationsplanung schwärmten dann sowohl Senior-, als auch Juniorermittler aus, teilweise in der Kirche, teilweise im ganzen Dorf, um die gestellten Aufgaben und Rätsel zu lösen. Als sich alle nach beendeter Recherche wieder in der Kirche versammelt hatten, lüftete sich dann auch das eigentliche Rätsel des Tages:

Wir alle, Große und Kleine, Kinder, Jugendliche und Erwachsene sind der eigentliche Schatz. Gemeindeleben macht viel mehr Spaß, je bunter es sich gestaltet - jeder kann seine ganz persönlichen Ideen einbringen und ist jederzeit herzlich willkommen. Für die fleißigen Schatzsucher gab es dann noch eine Medaille und Präsente. Beim Grillen konnten dann alle wieder neue Kraft schöpfen und den Tag entspannt ausklingen lassen.

Besonders bedanken möchten wir uns für die prima Unterstützung durch die Feuerwehr Dorste, der Gemeinde und des Fördervereins "Kirche für Dorste".

Ralf Gießler u. Inga Armbrecht



Baustellen des Lebens

528 km trennen uns von Haustür zu Haustür. Unendlich viele Baustellen mussten wir überwinden, bevor wir bei Ira waren. Manche Baustellen waren zwar zwischenzeitlich fertig, aber irgendwo gibt es immer wieder neue, von denen wir dann regelmäßig im Radio hören.

Eigentlich sind Baustellen ja etwas Gutes. Wenn sie fertig sind, sind wir froh, dass hier endlich etwas getan wurde. Doch wenn wir auf unser Leben zurückblicken: Wie oft war unser Leben auch eine Baustelle, in der es nur mühsam und anstrengend vorwärts ging. Wenn wir aber diese Zeit hinter uns bringen, merken wir: Diese Erfahrungen haben uns sehr geholfen.

Am Jahresende, an Feier- oder Geburtstagen halten wir oft inne und schauen gern zurück. Ja, manche Baustelle ist fertig geworden in unserem Leben. An anderen Stellen wird immer wieder gebaut. Ganz fertig werden wir auf dieser Erde wohl nie.

Das ist auch gut so. Wir haben noch einiges vor uns, das wir zuversichtlich mit Gottes liebevoller Hilfe anpacken und vollenden können. Also: Freuen wir uns über das, was fertig ist und schauen gestärkt durch die Erinnerung auf all das, was kommen wird.

Sonnige, wohltuende Gedanken und die kleinen Freuden des Alltags wünscht Euch und Ihnen

Rosita Bohnert



Die Musical-Kids feiern ein Fest zu Erntedank

"Wir feiern ein Fest!" - unter diesem Motto gestalten in diesem Jahr die Musical-Kids Dorste gemeinsam mit Pastor Depker den Gottesdienst zum Erntedankfest. Schon lange war (und ist) es Tradition, dass am Erntedanktag die Kinder mit Körbchen voller Obst und Gemüse zur Kirche ziehen und ihre Gaben im Gottesdienst als Dank vor den Altar stellen.

In den Zeiten der Supermärkte, die scheinbar unbegrenzt und im Überfluss Lebensmittel aller Art anbieten, ist es für die Kids von heute manchmal schwer nachvollziehbar, warum man dafür dankbar sein sollte… oder sich gar am Sonntag-morgen mit einem gefüllten Korb auf den Weg zur Kirche macht.

Nun, vielleicht hat in diesem Jahr ja der eine oder andere von Ihnen / euch Lust, mit uns gemeinsam Erntedank zu feiern, und daher laden die Musical-Kids zu dem Minimusical "Wir feiern ein Fest!" ein, das wir im Rahmen des - diesmal etwas anderen - Gottesdienstes am 05. Oktober 2014 um 10.30 Uhr mit Pastor Depker feiern.

Natürlich freuen wir uns auf hoffentlich viele große und kleine Besucher, die mit uns singen und feiern wollen. Und vielleicht findet ja der eine oder andere noch ein kleines gefülltes Körbchen, das er selbst schon als Kind stolz vor den Altar getragen hat.

Ihre und eure Michaela Längert



Seniorengeburtstagsfeier am Freitag, den 04.07.14

Am Freitagnachmittag wurde im Gemeinderaum unserer St.Cyriaci-Kirche wieder Geburtstag gefeiert. Alle, die im letzten halben Jahr (ab 80. Geb.) Geburtstag hatten, waren dazu eingeladen, 15 der Geladenen waren der Einladung gefolgt. Die Jubilare erwartete eine festlich gedeckte Kaffeetafel.

Pastor Schlichting begrüßte die Anwesenden herzlich und stellte in den Mittelpunkt seiner Andacht das Lied „Geh aus, mein Herz, und suche Freud...“, das alle mit Freude mitsangen. Paul Gerhardt (1607 -1676) hat dieses Lied geschrieben, 1653 wurde es veröffentlicht.

Pastor Schlichting erläuterte den Text. Eigentlich müssten von diesem Lied alle Strophen gesungen werden, denn sie bilden eine Einheit, aus Zeitgründen werden aber im Gottesdienst meist nur 5 Str. gesungen. Im 1. Teil des Liedes wird die Natur betrachtet als „des großen Gottes großes Tun“ und ihre Schönheit bewundert. Der 2.Teil handelt von der Vorahnung, dass der himmlische Garten die irdische Schönheit überstrahlen werde. Die Schlussstrophen leiten die Bitte ab, zur Vollendung zu gelangen. Der Weg dorthin wird in Bildern aus der Natur veranschaulicht „dass ich werde ein guter Baum".

So anschaulich ist den Anwesenden bestimmt noch nie dieses wunderbare Lied nahegebracht worden. Nach dem Kaffee zeigte Armin Uhe Fotos von Dorste, die von einem Ballon aus aufgenommen wurden. Aus dieser Perspektive hatten die Anwesenden noch nie auf ihr Heimatdorf geblickt. Im 2. Teil zeigte Arnim Uhe Fotos aus vergangenen Zeiten, die zu lebhaften Gesprächen anregten.

Als Abschluss wurde das Lied „Die Gedanken sind frei“ gesungen. Auch dieses Lied erklärte Pastor Schlichting. Im 19. Jahrhundert wurde es zur Einforderung akademischer Freiheit von Studenten gesungen. In Gedanken kann man sich alles vorstellen. Immer wieder war das Lied in Zeiten politischer Unterdrückung Ausdruck für die Sehnsucht nach Freiheit und Unabhängigkeit. Um 1870 wurde der Text erstmalig veröffentlicht. Einen schönen geselligen und informativen Nachmittag hatten die Gäste erlebt.

Beate Fahlbusch



Lebenswege

Es war Samstagvormittag. Michael hatte sein jährliches angsteinflößendes Survival-Wochenende mit den Alten Herren. Ich war allein zu Haus und wollte gerade nach Göttingen. Plötzlich klingelte es an unserer Haustür. Da ich Torben oder die Nachbarskinder vermutete, drückte ich sofort auf den Auslöser. Vor mir stand ein Mann in schwarzen, dicken Leder-klamotten. Er begrüßte mich mit den Worten „Guten Morgen Rosita. Ich wollte mal das Versprechen einlösen, das wir uns vor 40 Jahren in der Schule gegeben haben, uns mal wieder zu treffen. Du weißt doch wer ich bin?“

Nachdem ich meine Brille aufgesetzt hatte, wurde es richtig peinlich. Ich wußte nicht, wer vor mir stand und nannte zuerst einen falschen Namen. Ich erkannte weder die Stimme, noch die Person, noch konnte ich mich an das Ver-sprechen erinnern. Als er dann seinen Namen sagte, Rüdiger, da fiel es mir wieder ein. Natürlich, Rüdiger. Dieser eindrucksvolle, schwierige, verhaltensauffällige, sehr sozial eingestellte, jedoch bei Vielen unbeliebte Typ aus meiner Parallelklasse.

Jahre hatte ich nicht an ihn gedacht und plötzlich steht er in meinem Hausflur. - Doch eigentlich wollte ich gerade weg. Da die vorherrschende Situation so unnatürlich und zugleich unglaublich war, verschob ich alles Geplante und setzte mich mit ihm in unseren Garten.

Rüdiger war zurückgekommen, um an einem Klassentreffen in Eisdorf teilzunehmen. Damals hatte er ohne Schul-abschluss die Schule verlassen. Permanent hatte er sich mit unseren Lehrern gestritten und vieles angezweifelt. Heute war er nun Sozialpädagoge. Begeistert erzählte er von seinem Beruf. Das wunderte mich gar nicht und passte total zu dem Jungen, den ich von früher her kannte. Er berichtete von seinem schweren Unfall und dem Verlust seines rechten Auges. Von seiner Frau, den beiden Kindern, von einer Sterbebegleitung, die er gerade machte, und vom Motorrad-fahren. Als ich ihn auf die schwere Harley Davidson ansprach, mit der er gekommen war, meinte er ganz lapidar, die gehöre einem Freund. Das hat mich schwer beeindruckt. So ehrlich war er mir in Erinnerung.

Wir erzählten uns von unseren Mitschülern, von Enttäuschungen, Verletzungen, Abschieden und schweren Wegen im Laufe unseres Lebens. Aber auch von beglückenden Augenblicken und Begegnungen, von wesentlichen Erfahrungen und schönen Dingen, die bisher passiert sind.

Nach einer Stunde verabschiedete sich Rüdiger wieder von mir. Wir drückten uns herzlich. Diese Zeitreise war für uns beide spannend und witzig zugleich gewesen. Wir hatten uns 40 Jahre nicht gesehen und werden uns wohl auch nicht wiedersehen. Aber wir hatten sofort wieder ein vertrautes, nettes Gespräch und mochten uns noch immer.

Am Schönsten jedoch fand ich diese pure Ehrlichkeit und Bescheidenheit, die Rüdiger schon als Schulkind hatte, und die er auch jetzt noch immer hat. Die überraschende Begegnung zeigte mir auch, dass Verhaltensweisen wie Ehrlichkeit, soziales Engagement, Aufrichtigkeit, die Kinder auszeichnen, auch den Erwachsenen erhalten bleiben, und das macht Mut. Einige von Euch sind mit Rüdiger zur Schule gegangen. Ihr wißt doch, wer mich besucht hat?

Rosita Bohnert



Wichtiger Aufruf an unsere Dorster KU 4-Konfirmanden!

Wie die Evangelische Landeskirche aus Hannover unlängst in ihrem Jahresbericht für 2013 erläuterte, beklagen zahlreiche Kirchen in Deutschland überraschende Verluste ihrer wertvollsten Schätze, Tendenz stark steigend. Auch unsere St. Cyriaci-Gemeinde in Dorste ist davon leider betroffen.

Hochrangige Kirchenvertreter stehen vor einem völligen Rätsel. Sind doch in der Vergangenheit zahlreiche Maßnahmen ergriffen worden, um genau diese Entwicklung möglichst zu verhindern. Offensichtlich ist das gewünschte Ergebnis (noch) nicht eingetreten.

Auf der Suche nach effektiven Lösungen kam man überein, diejenigen Gemeindeglieder der Ortskirchen um Unter-stützung zu bitten, die in kirchlichen/biblischen Fragestellungen besonders kompetent sind. Nach ersten Ein-schätzungen wird erwartet, dass nur detektivischer Spürsinn und Beharrlichkeit unserer KU 4-Konfirmanden beim Rätseln der Schlüssel zum Erfolg sein kann.

Daher richtet sich diese Bitte an alle KU 4-Konfirmanden, die sich zur Zeit noch im Unterricht befinden oder ihn bereits beendet haben, aber noch nicht konfirmiert sind. Helft mit, den Kirchenschatz wieder zu finden!

Damit wir uns ungestört auf die Suche begeben können, wird die Aktion als Veranstaltung getarnt. Die Operation „Schatzsuche“ findet am
26.07.14 statt, für Getränke und Essen vom Grill wird natürlich gesorgt sein.

Alle Detektive bekommen zeitnah eine Einladung dazu mit genaueren Instruktionen. Bis dahin bitte äußerste Diskretion!

Ralf Gießler u. Inga Armbrecht



Bibelzitate im Alltag (Fortsetzung)

Auch diese Redensarten stammen aus der Bibel:

„Wie die Jungfrau zum Kinde" (Mt.26,41b)
Wenn jemand etwas tut oder etwas besitzt, was völlig ungeplant war, wird diese Redewendung gebraucht. Sie betont, dass etwas ohne das eigene Zutun geschehen ist.

„Wer`s glaubt, wird selig" (Markusevangelium)
Gebraucht man, wenn jemand sehr aufschneidet. Aber Jesus forderte mit diesem Satz die Menschen auf, an seine Auferstehung zu glauben.

„Seine Hände in Unschuld waschen" (Mt.27,24)
Bei dieser Redewendung denken wir an Pontius Pilatus, der seine Hände vor dem Volke mit Wasser wusch, weil er mit der Kreuzigung Jesu nichts zu tun haben wollte. Er wollte damit zeigen, dass er unschuldig an seinem Blut ist.

„Von Pontius zu Pilatus laufen" (Lukas 23,1)
Man ist von einer Behörde zur andern gelaufen und hat nichts erreicht, alle Bemühungen waren vergebens. (Man kann niemand von Pontius zu Pilatus schicken, denn Pontius Pilatus ist eine Person). Aber dieser Ausspruch besagt, dass vor der Verurteilung Jesu dieser zu Herodes geschickt wurde, dass der das Urteil unterschreibt, aber Herodes schickte ihn wieder zurück zu Pilatus.

„Auf Sand gebaut" (Mt.7,24-27)
Man hat jemanden vertraut, hat mit ihm etwas geplant, sich ganz auf ihn verlassen und auf einmal wird daraus nichts. Man ist enttäuscht, man hat auf Sand gebaut. Am Ende der Bergpredigt erzählte Jesu dazu ein Gleichnis.

„Ein Herz und eine Seele" (Apg.4,32)
Ein Zustand inniger Vertrautheit ist damit gemeint. In der Apostelgeschichte wird erzählt, wie die ersten Christen zu-sammenlebten, sie teilten alles miteinander und halfen sich gegenseitig: sie waren ein Herz und eine Seele.

„Über den Kopf wachsen" (Esra 9,6)
Mir kann etwas über den Kopf wachsen, auch wenn ich es gern tue. Um diesen Zustand zu ändern, hilft schon ein wenig Verständnis, Zuwendung und Hilfe.


Beate Fahlbusch



Die Leute sind unvernünftig

Die Leute sind unvernünftig, unlogisch und selbstbezogen, liebe sie trotzdem.
Wenn du Gutes tust, werden sie dir egoistische Motive und Hintergedanken vorwerfen, tue trotzdem Gutes.
Wenn du erfolgreich bist, gewinnst du falsche Freunde und echte Feinde, sei trotzdem erfolgreich.
Das Gute, das du tust, wird morgen vergessen sein, tue trotzdem Gutes.

Ehrlichkeit und Offenheit machen dich verwundbar, sei trotzdem ehrlich und offen.
Was du in jahrelanger Arbeit aufgebaut hast, kann über Nacht zerstört werden, baue trotzdem.
Deine Hilfe wird wirklich gebraucht, aber die Leute greifen dich vielleicht an, wenn du ihnen hilfst, hilf ihnen trotzdem.
Gib der Welt dein Bestes und sie schlagen dir die Zähne ein, gib der Welt trotzdem dein Bestes.

Diese Aussagen hat Mutter Teresa getroffen und ich denke, sie sind es wert, noch einmal veröffentlicht zu werden.

Rosita Bohnert



Lebensmut

Total übermüdet, erschöpft und frierend landeten wir nach dem letzten Nonstop-Flug aus Kuala Lumpur am frühen Morgen in Frankfurt. Möglichst zügig in die S-Bahn, um den ICE nach Göttingen zu erreichen. Doch einen deutschen Kaffee auf die Hand und ein Schinkenbaguette, dass musste vorher noch sein.

Die S-Bahn war nur mäßig besetzt. Eine ca. 40-jährige Frau stieg zu. Sie sah elendig und klapperdürr aus. Nur noch Haut und Knochen. Ein erschütternder Anblick. Schnell schlossen sich die Türen, und gerade wollte ich genüsslich in mein Baguette beißen und den heißen Kaffee schlürfen, da sprach mich die Frau mit erstaunlich kräftiger Stimme an: „Erschrecken Sie nicht. Ich bitte um einen Euro für meinen Lebensmut.“ Mein Mann gab ihr Geld und ich ihr meinen Kaffee und das Baguette.


Sie bedankte sich und ging weiter durch das Abteil. Sie hielt weiter die Hand auf, und die meisten Menschen schauten einfach weg. Nur eine alte Dame steckte ihr etwas zu. Alle Anderen reagierten nicht. Sie verschanzten sich hinter ihrer Zeitung, und es war ihnen sichtlich peinlich. Am nächsten Halt stieg die Frau aus und verschwand in der Menge des Bahnsteigs.


Niemand, auch ich nicht, hatte sie gefragt, was mit ihr los sei. Ob sie krank sei und wo sie lebt? Ob sie überhaupt so leben kann? Aber im Abteil war ein Gemurmel zu hören: „So was Dürres. Die kann ja in die Geisterbahn. Die sollte sich mal eine anständige Arbeit suchen.“


Ich war ganz versteinert. Aber so etwas gibt es. Mitten unter uns. Mitten in Deutschland. Bittere Armut. Viele Wohlfahrts-verbände, Kirchen und Politiker machen darauf aufmerksam, dass gerade bei uns in Deutschland die Armut stetig wächst. Doch das will niemand hören.


Ich finde es gut, wenn sich so eine Frau unter die Menschen mischt und bettelt.

Denn wir werden nur bei direktem Kontakt mit Elend berührt, angestoßen und nachdenklich. „Für meinen Lebensmut,“ hat sie gesagt, diese Frau.

Dieser Satz hat mich getroffen und bleibt bei mir hängen. Lebensmut und ein von Gott begleitetes und behütetes Leben, dass wünsche ich ihr und uns allen.


Eine erfahrungs- und segensreiche Zeit auf dem Weg in den Sommer wünscht Euch/Ihnen


Rosita Bohnert



Konfirmandenapfelbaum 2014

Nun steht ein weiterer Apfelbaum in Dorste! Denn auch in diesem Jahr bekamen unsere Konfirmandinnen und Konfirmanden von der Sparkasse Osterode am Harz einen Apfelbaum geschenkt - fast schon eine kleine Tradition. Bei der Pflanzung haben die Konfis - wie immer - tatkräftig mitgeholfen.

Danke auch an Reiner Deichmann und Sebastian Koch, die uns beim Pflanzen unterstützt haben. Die neue Pflanzstelle in der Hüttebergstraße ist wirklich sehr schön und hat auch noch Platz für ein bis zwei weitere Bäume. Zum Abschluss gab es für jeden Konfi eine Urkunde, verbunden mit dem Recht die Äpfel (Sorte Alkmene) später zu ernten – aber auch vorher zu pflegen!

Allen Beteiligten und Unterstützern ein herzliches Dankeschön!!


Annette Beushausen



Konfirmandenfreizeit in Wittenberg

Auch in diesem Jahr fuhren unsere Konfirmanden/ -innen wieder in die Lutherstadt Wittenberg. Diesmal waren nicht nur die Konfis aus Schwiegershausen, sondern auch aus Wulften mit dabei – insgesamt waren es fast 50 Jugendliche! Gleich am Freitagabend gab es eine historische Stadtführung mit Philipp Melanchthon und Katharina von Bora.

Am zweiten Tag wurden das Lutherhaus und die historische Druckerstube besucht. Dazwischen gab es jede Menge freie Zeit, in der die Konfis die Stadt bei herrlichem Sonnenschein auf eigene Faust erkunden konnten.

Bei so vielen Konfis sind auch ein paar mehr Begleitpersonen erforderlich. So waren Pastor Schmidt und Pastor Schlichting, sowie Hinrich Grünhagen, Steffi Wode, Christoph Murken und Annette Beushausen mit von der Partie.

Annette Beushausen



Konfi-Tage "Abendmahl"

Auch in diesem Jahr haben sich unsere Hauptkonfirmanden/-innen als Vorbereitung auf ihre Konfirmation wieder intensiv mit dem Heiligen Abendmahl beschäftigt. Zu Beginn ging es um das Passahmahl, welches die Juden jedes Jahr in Erinnerung an den Auszug Israels aus Ägypten feiern. So auch Jesus, der am Vorabend seines Todes dieses Mahl mit seinen Jüngern feierte. Dafür haben wir ungesäuertes Brot – so genanntes Matzen - gebacken. Dieses schmeckte dann sogar besser, als es aussah.

Am zweiten Tag wurde die Bedeutung des Abendmahls für uns Christen heute thematisiert. Der Tod und die Aufer-stehung Jesu Christi, die Beichte, die Buße/Umkehr und die Sündenvergebung kamen zur Sprache. In Einzelarbeit konnte jede/r zu Papier bringen, was ihm/ihr schwer auf der Seele liegt. Diese Zettel wurden dann jeweils in einen Umschlag gelegt und zugeklebt. Bei der abschließenden Andacht konnte jeder Konfi den eigenen Brief – und damit alles was schwer ist - vor Gott bringen, an der Osterkerze entzünden und in einem Gefäß verbrennen.

Es ist immer sehr anrührend zu erleben, mit wie viel Ernst und Nachdenklichkeit die Jugendlichen gerade in diesem Teil dabei sind.

Annette Beushausen



Bericht vom Förderverein Kirche für Dorste e.V.: Liebe Mitglieder! Liebe Kirchengemeinde!

Am 07. März 2014 haben wir im Kreis von 13 fröhlich Versammelten die Jahreshauptversammlung gestaltet. Nachdem der gesamte Vorstand nach den Berichten der ersten Vorsitzenden und der Kassenwartin auf Antrag des Kassenprüfers entlastet wurde, konnten die Wahlen unter der Leitung von Armin Uhe zügig durchgeführt werden.

Es wurden gewählt:


1. Vorsitzende: &nbspHelma Arlt
2. Vorsitzende: &nbspDoris Schindler
Kassenwartin: &nbsp&nbspBettina Steinmeyer
Schriftführerin: &nbsp&nbspDaniela Bergemann
Beisitzer: &nbsp&nbsp&nbsp&nbsp&nbsp&nbsp&nbsp&nbsp&nbsp&nbsp Martin Linsenhoff, Gudrun Wiese
Kassenprüfer: &nbsp&nbsp&nbspOtto Klages, Jens Stramer

Besonders zu erwähnen ist der Reinerlös aus dem Verkauf des Dorster Kirchenkalenders, der in Höhe von 1.563,91 € auf einem gesonderten Konto geparkt ist. Mit dem Ausblick auf die kommenden Veranstaltungen, deren Schwerpunkte die Gestaltung des Erntedank-Tages, kulinarische Unterstützung bei Musical-Veranstaltungen sowie der Glühweinaus-schank zur Weihnachtszeit sein werden, endete die Jahreshauptversammlung und ging in einen gemütlichen Abend
über.

Den Planungen ließen wir eine Woche später auch Taten folgen: Wir trotzten auf dem Kirchplatz dem kalten Wind im Schutze des flatternden Pavillons (der uns diesmal nicht um die Ohren flog …) und scheuten keine kalten Füße, um den Gästen des Musicals „Mose“ im Anschluss an die tolle Aufführung prickelnde Getränke zu reichen. Während wir auf dem Kirchplatz die ersten Probeschlucke nahmen und Doris mit unerschütterlicher Geduld die Windlichter gefühlte 100 Mal neu entflammte, lauschten wir dem tosenden Applaus in der Kirche und freuten uns über die Zugaben-Rufe.

Mit Ende der Veranstaltung stürmte uns Annika entgegen, die begeistert von dem Auftritt der Musical-Kids schwärmte. Besonders gut gefiel ihr der singende Dornenbusch – diese Passage haben wir auf unserem Außenposten auch gut hören können. Beeindruckend war auch die pfiffige Szene, in der Mose das Meer teilt (in der JHV sprachen wir vom
„Mee(h)rteiler …) - originell wurde die Nützlichkeit von Klettverschlüssen gezeigt, super!

Alle Kinder waren mit Feuereifer bei der Sache und lieferten eine gelungene Vorstellung ab. Der Erfolg wurde von einigen beteiligten Eltern und Gästen noch lange gefeiert – völlig zu Recht und bis in die späteren Abendstunden. Wir freuten uns über steigenden Getränkeumsatz und sind gerne wieder dabei, wenn es die nächste tolle Vorstellung gibt.

Euer Vorstand vom Förderverein Daniela Bergemann



Weltgebetstag am 7. März 2014 in Schwiegershausen

An jedem 1. Freitag im März feiern Frauen aller Konfessionen in 170 Ländern den Weltgebetstag. In diesem Jahr haben Frauen aus Ägypten dazu die Gottesdienstordnung erarbeitet. Sie sind stolz auf die Geschichte des Christentums in Ägypten. Rund 90% der Bevölkerung in Ägypten ist muslimisch, nur 10% gehören einer christlichen Kirche an.

In ihrer WGT-Gottesdienstordnung verbinden diese Frauen die aktuellen gesellschaftspolitischen Erfahrungen mit den biblischen Zusagen von „lebendigem Wasser“ (Joh.4,3 ff) und den „Wasserströmen in der Wüste“ (Jes.35,6). Wasser ist ein geschenktes und gefährdetes Gut – besonders in Ägypten mit dem Nil als zentrale Wasserader und einer Landesfläche, die zu 96% aus Wüste besteht.

„Wasserströme in der Wüste“ lautet das Motto dieses Weltgebetstages. Die Künstlerin Souad Abdelrasoul - eine Muslimin - stellt Ägypten als große Lotusblüte dar, die sich von Süden nach Norden erstreckt und von allen Seiten in gelbes Gold gefasst ist. Altägyptische Darstellungen des Nils als Gottheit, gekrönt mit einer Lotusblüte haben sie dazu inspiriert. „Alle Menschen in Ägypten sollen erleben, dass sich Frieden und Gerechtigkeit Bahn brechen, wie Wasserströme in der Wüste“ (Jes.41,18).

Die Gemeinden des verbundenen Pfarramtes Dorste, Schwiegershausen und Wulften feiern den Weltgebetstag zusammen. In diesem Jahr wurde dazu in die Michaeliskirche in Schwiegershausen eingeladen. Der Frauenkreis und der Vorbereitungskreis hatten den Gottesdienst vorbereitet und gestaltet und die Texte den Gottesdienstteilnehmern gut nahe gebracht. Das Ehepaar Grünhagen und sein Team verstärkt durch eine hervorragende Sängerin trugen die rhythmisch und melodisch anspruchsvollen Lieder gekonnt vor, so dass die Gäste mitsingen konnten.

Bei ägyptischen Speisen und Getränken und Gesprächen klang der eindrucksvolle Abend aus. Dank an alle Beteiligten! Die Kollekte dieses Abends ist für die weltweite WGT-Projektionsarbeit bestimmt. Leider besuchten nur 5 Dorster Frauen diesen Weltgebetstag! Der nächste Weltgebetstag findet am 1. Freitag im März 2015 in Dorste statt.

Beate Fahlbusch



Bibelzitate im Alltag

Im Gemeindebrief von Juli 2012 stellte ich schon einige alltägliche Redewendungen vor, die ihren Ursprung in der Bibel haben. Heute will ich diese Reihe fortsetzen. Wir gebrauchen viele Redewendungen, ohne über ihren Ursprung nachzudenken. Ohne es zu wissen, sind wir doch ganz schön bibelfest.

„Mit etwas schwanger gehen" (Hiob 15,35)
drückt aus, wie schwer man sich getan hat, bevor etwas so oder so entschieden worden ist.

„Mehr Schulden als Haare auf dem Kopf haben" (Psalm 40,13b)
In Psalm 40 ist von Sünden die Rede, deren Zahl größer ist als die Haare auf dem Kopf.

„Wer andern eine Grube gräbt, fällt selbst hinein“ (Sir.27,29)
Wer hinterlistig schlägt, verwundet sich selbst.

„Mit Engelszungen reden“! (Kor.13,1)
Wenn jemand mit Engelszungen redet, dann redet er besonders eindringlich, er versucht, jemanden zu bewegen etwas zu tun oder ihn von etwas abzuhalten.

„Es geschehen noch Zeichen und Wunder“ (2.Mose 7,3)
sagen wir, wenn etwas eintritt, ohne dass wir damit ernsthaft gerechnet haben.

„Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach“ (Mt.26,41)
Seit es Menschen gibt, gibt es auch menschliche Schwächen und menschliches Versagen. In der Nacht der Gefangennahme bittet Jesu seine Jünger mit ihm zu wachen, aber nach seiner Rückkehr vom Gebet sind sie doch eingeschlafen. Auch wir nehmen uns manchmal etwas vor, was wir nachher einfach nicht schaffen.

„Auf keinen grünen Zweig kommen“ (Hiob 15,32)
Einer der anders lebt als üblich, kommt nach deren Meinung nie auf einen grünen Zweig, wird es wohl nie schaffen, seinen Lebensunterhalt selbst zu verdienen.

So gibt es noch viele Beispiele. Vielleicht setze ich die Reihe irgendwann fort.

Beate Fahlbusch



Und wie teilen wir das Meer?

Tja, diese Frage war die spannendste, der wir uns bei den Vorbereitungen zu unserem neuen Musical

Mose – ein echt cooler Retter

stellen mussten. Nach etlichen schlaflosen Nächten stand sie dann, die Idee… hoffen wir, dass es auch wie geplant klappt.
Ganz super finden wir, dass in diesem Jahr unsere Konfirmanden/innen diese Aufführung unterstützen. Das ist nicht selbstverständlich und darum hier - schon mal vorab - herzlichen Dank für eure Bereitschaft!

An dem neuen Stück proben die Musical-Kids – das sind 29 Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahren aus Dorste, Nienstedt und Förste – seit geraumer Zeit und freuen sich schon sehr auf die Vorstellungen. Gar nicht so einfach, sich mit diesem – oft recht grausigen – Thema kindgerecht auseinander zu setzen. Mit ihrem Kindermusical „Mose – ein echt cooler Retter“ hat Ruthild Wilson einen tollen Weg gefunden, dieses zu tun. Und es zeigte sich recht schnell, dass da in unseren Reihen wieder richtige kleine Profis am Werk sind, die fleißig üben und nun natürlich ihr Können möglichst vielen Zuschauern zeigen möchten.

15. März 2014 um 18:30 Uhr Premiere!!
16. März 2014 um 16:00 Uhr 2.Vorstellung


Der Eintritt ist frei, über eine Spende würden wir uns aber sehr freuen.

Im Anschluss an die Premiere am Samstag bietet der Förderverein Kirche für Doste e.V. die Möglichkeit, den Abend mit dem einen oder andern Getränk gemütlich ausklingen zu lassen.

Die Musical-Kids St. Cyriaci Dorste wünschen sich, Ihnen und euch eine gelungene Vorstellung und freuen sich auf hoffentlich viele Besucher.

Ihre und eure Michaela Längert



Wasserströme in der Wüste

Unter diesem Motto werden wir am 7. März um 19.00 Uhr den Weltgebetstag der Frauen in der Michaeliskirche Schwiegershausen gemeinsam mit den Kirchengemeinden Wulften und Dorste feiern.

In über 170 Ländern wird weltweit am ersten Freitag im März der Weltgebetstag gefeiert. Frauen aus Ägypten haben die Gottesdienstordnung erarbeitet. Unser Frauenkreis
und der Vorbereitungskreis werden den Gottesdienst nach dieser Liturgie gestalten.

Als die Frauen des Weltgebetstags-Komitees mit der Arbeit an ihrer Gottesdienstordnung begannen, ereignete sich 2011 der „Arabische Frühling“. Die Bitten und Visionen der Frauen aus Ägypten bleiben trotz seither mehrfach veränderter politischer Lage hochaktuell:

Alle Menschen in Ägypten sollen erleben, dass sich Frieden und Gerechtigkeit Bahn brechen, wie Wasserströme in der Wüste!
(Jes 41,18). Die Kirchengemeinde Schwiegershausen lädt alle Frauen und Männer sehr herzlich zum Gottesdienst am 7. März, 19.00 Uhr mit anschließendem Imbiss ein.

Gudrun Bierwirth



Vortragsreihe von Dr. Hermann Mahnke war ein voller Erfolg

Der Andrang am 09.01. um kurz nach 19 Uhr ließ erahnen, dass die vorhandenen Stühle wohl nicht ausreichen würden. Rasch wurden weitere Sitzreihen aufgebaut, so dass Helma Arlt als 1. Vorsitzende des Fördervereins "Kirche für Dorste" ca. 40 Besucher im Gemeindehaus zum 1. Vortrag über Kappadozien begrüßte durfte. Auch Dr. Hermann Mahnke zeigte sich sehr erfreut über das große Interesse und sorgte mit seinen tollen Bildern und den fachkundigen Erläuterungen für einen gelungenen Abend.

Bedingt durch das winterliche Wetter war es im Gemeindehaus zum 2. Vortragsabend am 23.01. nicht mehr ganz so beengt wie vor 14 Tagen, aber dennoch gut besucht. Auch hier beeindruckten u.a. die zahlreichen Aufnahmen uralter Kirchen durch ihre Farbenpracht. Nachdem alle gestellten Fragen zum Vortrag beantwortet und der Referent seinen verdienten "Lohn" für seine Mühe erhielt, kündigte Helma Arlt eine Fortsetzung mit weiteren Vorträgen im nächsten Jahr an, verbunden mit dem Wunsch, dass dann genauso viel Zuspruch wie 2014 erfolgt.

Ralf Gießler



Gnadenkonfirmation - Wer ist dabei?

Alljährlich im September findet in der Cyriaci-Kirche die Goldene, Diamantene und Eiserne Konfirmation statt, in diesem Jahr am 21. September. Das ist ein bewährter Brauch. Nun wurde der Wunsch laut, auch eine Gnadenkonfirmation zu feiern. Der Kirchenvorstand nimmt diesen Wunsch gerne auf und bittet alle, die 1944 oder früher konfirmiert wurden und Interesse an einer solchen Feier haben, sich im Gemeindebüro bei Frau Lüer zu melden.

Pastor Schlichting



Neues aus dem Gemeindehaus

Endlich ist es soweit. Im Januar konnte Pastor Depker sein Amtszimmer im Gemeindehaus beziehen. Nachdem kein geeigneter Büroraum im Dorf gefunden wurde, hatte der Kirchenvorstand beschlossen, ihm den Nebenraum des Gemeinderaumes als Büro zur Verfügung zu stellen. Dazu musste die alte Falttür, die die beiden Räume trennte, aber leider nicht schalldicht war, ausgetauscht werden. Der Wunsch bestand schon lange, konnte aber wegen der hohen Kosten bisher nicht realisiert werden. Nun hat der Kirchenkreis die neue schalldichte, mobile Trennwand finanziert und wir haben für die Zukunft zwei Räume, die gleichzeitig benutzt werden können, ohne dass man sich gegenseitig stört. Und das ganze sieht sogar richtig gut aus.

Es gab auch Kritik an dieser Maßnahme. Der Kirchenvorstand hat die Argumente durchaus bedacht, hat sich aber bewusst so entschieden, damit Pastor Depker zentral zu erreichen ist. Er ist sich sicher, damit eine gute Investition für Gegenwart und Zukunft getätigt zu haben. „Danke“, sagt er den ehrenamtlichen Helfern, die die alte Tür ausgebaut, den Einbau vorbereitet und dafür gesorgt haben, dass die Einbauschäden repariert und die Räume frisch gestrichen sind.

An drei Tagen in der Woche wird nun in Dorste ein Kirchenbüro geöffnet sein. Pastor Depker ist künftig donnerstags am Vormittag von 10 – 12 Uhr verlässlich in seinem Amtszimmer im Gemeindehaus zu sprechen, persönlich oder telefonisch unter der Telefonnummer 7095896. Frau Lüer ist dienstags von 9 bis 12 Uhr sowie freitags von 15 bis 17 Uhr im Gemeindebüro tätig. Das Pastorenehepaar Schmidt und Pastor Schlichting sind telefonisch unter der Nummer 05522 - 72431 bzw. 05556 - 4284 zu erreichen.

Pastor Schlichting



D A N K E

In der 2. Adventswoche haben wir den letzten unserer 250 Dorster Kirchenkalender verkauft. In den Tagen kurz vor Weihnachten hatten wir noch ca. 30 Nachfragen.

Ist das nicht ein tolles Ergebnis? Wir freuen uns total darüber.

Den nächsten Kalender gibt es 2016. Die Vorbereitungen beginnen im Frühjahr 2015. Deshalb rufe ich schon jetzt dazu auf, Augen und Ohren offenzuhalten. Das Thema unseres Kalenders wird sein: Wege in und um Dorste herum. Auf der Rückseite werden wir plattdeutsche Dorster Ausdrücke ins Hochdeutsch übersetzen und veröffentlichen Geschichten, die hier passiert sind. Bilder und plattdeutsche Ausdrücke kann natürlich wieder jeder einschicken. Für das Aufschreiben von Begebenheiten werden wir die Leute direkt ansprechen.

In unserer schönen Feldmark herrscht Winterwetter. Drinnen gönnen wir uns ein warmes und gemütliches Plätzchen, etwas Gutes zum Lesen und Menschen an unserer Seite, die es gut mit uns meinen. Das wünsche ich Ihnen und Euch zum guten Auftakt in ein glückliches und gesundes Jahr 2014.

Ihre/Eure Rosita Bohnert





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