St. Cyriaci-Kirchengemeinde Dorste


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Berichte 2013

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Familiengottesdienst am Heiligabend mit Krippenspiel

Am Heiligabend feierten wir einen Familiengottesdienst, der zum großen Teil von den Konfis KU 4 gestaltet wurde.
So haben die Kinder zum einen das Krippenspiel einstudiert und vorgeführt – aber auch die Gebete und die Schriftlesungen in kindgerechter Sprache wurden von ihnen vorgetragen.

Im Vorfeld gab es ein paar Unterrichtseinheiten zum Thema „Advent – Heiligabend – Weihnachten“. Dadurch wurden die Kinder an die Thematik herangeführt, um sie auf den Gottesdienst und das Einstudieren des Krippenspiels vorzubereiten. Die Botschaft des Krippenspiels lautete: Die Hirten laufen in die Welt, um die Nachricht von der Geburt Jesu zu verbreiten, doch oft stoßen sie auf taube Ohren – viele Menschen haben keine Zeit für Gott. Aber zwei Kinder, die hören hin und kommen mit zur Krippe und erfahren so, dass Gott uns in diesem kleinen Kind den Heiland geschickt hat, um alle Menschen zu retten.

Die Vorbereitung und die Gestaltung des Familiengottesdienstes sowie das Krippenspiel gehören zum ersten großen Teil des Konfirmandenunterrichts, der sich in den kommenden Monaten fortsetzen wird.


Annette Beushausen




"Vorlesen im Advent" war wieder schön

Eine schöne Tradition hat sich auch im Advent 2013 fortgesetzt: das „Vorlesen im Advent“. Die Kinder kamen wieder in unsere mit Kerzen geschmückte Kirche, saßen ganz gebannt auf ihren Kissen im Altarraum und lauschten den vor-weihnachtlichen Geschichten. Danach wurden Lieder gesungen, manchmal auch gebetet und zum Schluss wurden Kekse gegessen.

Es war wie immer eine sehr schöne Atmosphäre in unserer Kirche und in den leuchtenden Kinderaugen konnten wir die Vorfreude auf das Weihnachtsfest erkennen. Schön, dass auch wieder ein paar Mamas, Papas, Omas und Opas mitgekommen sind!

Danke an Alle, die mit vorgelesen haben. Ohne Euch würde es nicht gehen!

Daniela Bergemann und Annette Beushausen




Adventsandacht mit dem Dorster Chor "Haste Töne?!"

Am 07. Dezember waren in unserer sehr gut besuchten Kirche wieder wunderschöne Lieder zu hören – gesungen vom Dorster Chor „Haste Töne?!“. Wie schon so oft, konnten die Sängerinnen und Sänger unter der Leitung von Michaela Längert die Menschen in ihren Bann ziehen.

Gleich zu Beginn gab es einen Adventskanon, der von verschiedenen Stellen aus vom Balkon gesungen wurde. Neben klassischen Adventsliedern, waren auch neu arrangierte Stücke im Programm. Es gab an diesem Abend mehr als einmal „Gänsehautfeeling“ und natürlich durfte sich der Chor nicht ohne Zugaben zu seiner Weihnachtsfeier verabschieden!

Liturgisch wurde der Abend von Prädikantin Annette Beushausen mit einigen Gebeten und andächtigen Adventstexten gestaltet. Zwischen den Liedbeiträgen wurden von ihr auch ein paar Geschichten vorgelesen, sodass es zusammen mit dem Gesang ein sehr stimmungsvoller Adventsabend war.

Mitwirkende der Andacht




Erntedankgottesdienst am Sonntag, den 06.10.2013 mit Superintendent Keil

Mit Früchten aus Feld und Garten wie Kartoffeln, Äpfel, Kürbisse, Porree, Mais u.a., hatten Frauen unseres Fördervereins "Kirche für Dorste" den Altarraum unserer schönen Kirche kunstvoll geschmückt. Herr Superintendent Keil zeigte sich erfreut über die dargebrachten Gaben.

"Erntedankfest, ein Fest der Freude", so Herr Keil, "Freude über alles, was uns in der Natur an Gottes Gaben geschenkt wird . Jedes Jahr neu." "Wir wollen dankbar sein für alles, was uns geschenkt wurde und zufrieden sein mit dem, was wir haben . Materielle Schätze, nach denen wir streben, können uns auf Dauer nicht zufrieden und glücklich machen."

Am Beispiel von Janoschs Geschichte "Der kleine Tiger und der kleine Bär suchen einen Schatz" machte Herr Keil deutlich, was ein wahrer Schatz ist. Die beiden Freunde beschlossen, einen Schatz zu suchen, weil sie nicht immer nur Blumenkohl mit Salz essen wollten sondern auch mal Forelle. Der Weg der Schatzsuche war beschwerlich, sie konnten vor Erschöpfung kaum noch laufen. So trugen sie sich gegenseitig, um wieder zu Kräften zu kommen. Endlich fanden sie den ersehnten Schatz und auch die Lösung, ihn nach Hause zu transportieren.

Aber durch List wurde ihnen die Hälfte des Schatzes abgenommen. Sie gerieten in Streit, wessen Hälfte das war. Erst als ihnen alles abgenommen war, fanden sie wieder in alter Freundschaft zueinander. Und zu Hause aßen sie wieder glücklich und zufrieden ihren Blumenkohl mit Salz. Der wahre Schatz war ihre Freundschaft und Zufriedenheit und ihre Liebe zueinander.

Das Glück besteht nicht darin, Schätze anzusammeln! Das Glück besteht darin, dankbar entgegenzunehmen, was uns geschenkt wird und sich an dem zu freuen, was man besitzt. Im Anschluss an den Gottesdienst gab es im Gemeinderaum noch einen Basar.

Beate Fahlbusch




Einführung von Pastor Klaus-Wilhelm Depker durch Herrn Superintendenten Keil am 22.09.2013

In einem feierlichen Gottesdienst wurde am Sonntag, den 22. September 2013, um 14 Uhr Pastor Depker durch Herrn Superintendenten Volkmar Keil in sein Amt in der Dorster St. Cyriaci-Kirche eingeführt. Er wird im Kirchenkreis "Harzer Land" die Stelle eines Springers einnehmen, d.h. er wird in der Hauptsache dort Vertretungen übernehmen, wo er gebraucht wird.

Nach der Zusammenlegung der Kirchenkreise Herzberg, Osterode und Clausthal-Zellerfeld ist dieser Kirchenkreis "Harzer Land" recht groß. Er reicht von Hahnenklee bis Duderstadt und von Echte bis Bad Sachsa. Pastor Depkers Amtssitz ist in Dorste, wo er hoffentlich bald einen Büroraum findet und sich - so keine Vertretungen anliegen - seelsorgerisch um Dorste kümmern kann. Superintendent Keil stellte Pastor Klaus-Wilhelm Depker als Pastor mit großem pastoralem Engagement und einem Herz für die Menschen vor Ort dar.

Wir freuen uns, wieder einen Pastor in Dorste zu haben und wünschen ihm viel Glück und Erfolg bei seiner seelsorgerischen Arbeit.

Beate Fahlbusch




Liebe Kirchengemeinde zu Dorste, Christinnen und Kolleginnen im Harzer Land
- die Männer sind selbstverständlich mit gemeint - :)


Wenn Sie diesen Brief in Händen halten, ist meine Einführung bereits gewesen und einige von Ihnen hatten vielleicht die Gelegenheit, sich persönlich einen Eindruck von „dem Neuen“ zu machen. Viele hatten sicherlich auch andere Verpflichtungen oder Pläne und obendrein sind Namen und Daten immer auch besser noch einmal schriftlich zu haben. Daher möchte ich mich Ihnen ganz kurz vorstellen, damit Sie schon einmal einen ersten Eindruck haben - alles Weitere wird sich in den kommenden Wochen und Monaten bei persönlichen Begegnungen ergeben!

Mein Name liest und schreibt sich Klaus-Wilhelm Depker, und ich bin in zweiter Ehe verheiratet (inzwischen seit 15 Jahren) mit Marianne König. 3 Kinder, zwei Stiefkinder (alle volljährig) und inzwischen 7 Enkelkinder machen die Patchworkfamilie vollzählig. Aufgewachsen auf dem Lande in Hilter (Krs. Osnabrück) und dann Studium in Bethel, Südindien (7 Mon.) und Heidelberg. Nach Vikariat und „Kandidatenzeit“ in Hildesheim und in Sievershausen (bei Lehrte) war meine erste Stelle in Emden-Borssum und in der Jugendwerkstatt Emden.

Danach 10 Jahre Göttingen, Christusgemeinde (dazu 7 Jahre ehrenamtlich Kirchenkreisjugendpastor). Schließlich war ich die letzten 11 Jahre Seelsorger für das Diakonissen-Mutterhaus Bethanien (Lötzen) zu Quakenbrück und die dortigen kirchlichen Altenheime; dieser Zusatz-Auftrag wurde 2008 umgewandelt, so dass ich seitdem neben dem Dienst bei den Diakonissen eine Drittelstelle für Krankenhausseelsorge in Bramsche innehatte. Besonders die Arbeit mit dem Palliativ-Team und mit der Sucht-Station hat mir sehr am Herzen gelegen (dort werde ich nun sehr vermisst).

Nachdem in den vergangenen Jahren die Diakonissen bis auf zwei verstorben sind, hat die Landeskirche die dortige Seelsorgestelle aufgehoben und (nach einigen Gesprächen) mir den Dienst hier im Harzer Land übertragen, auf den ich gespannt bin und über den ich mich auch freue! Für meine Einführung hatte ich mir Psalm 32,8 gewünscht, der mich seit meiner Konfirmation begleitet. Zugegeben, als Jugendlicher habe ich nur gedacht „was hat sich mein Pastor denn da einfallen lassen?“, aber je länger je mehr hat sich dieser Satz für mich in meinem Leben erschlossen und heute denke ich, dass Gott meinem Konfirmator einen guten Einfall geschickt hat.

Z.B. wollte ich niemals Pastor werden, bis ich im Abiturjahr meinen jahrelangen Berufswunsch „Lehrer“ umgeändert habe. Manches kleinere Schicksal und manches glückliche Geschenk haben mir einen Lebenslauf beschert, von dem ich manchmal gewünscht habe, er wäre etwas glatter und leichter abgelaufen - aber je mehr ich von meinem Lebenslauf zu Gesicht bekomme, umso mehr bin ich mir sicher, dass Gott es am Ende gut mit mir meint! Deshalb bin ich auch ganz freudig gespannt auf meine neue Aufgabe in einem ungewöhnlichen Pfarramt, und ich bin mir sicher, dass mich etwas Gutes erwartet. Und ich bitte Gott, dass auch Sie erleben und empfinden werden, dass Ihnen mit meinem Dienst etwas Gutes geschickt wird. In diesem Sinne auf ein gutes Miteinander!

Die näheren Umstände für meinen Dienst (z.B. Büro und Telefonanschluss) sind noch im Werden, erreichbar bin ich auf jeden Fall unter der Handynr.: 0172 5878 534. Falls ich im Gespräch oder kurzfristig nicht erreichbar bin, rufe ich bald zurück (wenn Ihr Telefon Ihre Tel.-Nr. mitsendet).

Bis wir uns persönlich kennenlernen behüte Sie Gott!

Ihr Klaus-Wilhelm Depker




Pastor Dr. Hermann Mahnke bietet wieder neue Vorträge an

etwa von Mitte Oktober bis Mitte November dieses Jahres biete ich wieder eine dreiteilige Bildervortragsserie der Reihe "Biblische Stätten in Bild und Wort" im Rahmen der KVHS Northeim, Einbeck und Uslar an.


Vortrag 1 führt in die Wüste:

"SINAIBERG UND SINAIBURG: Der Moseberg und das Katharinenkloster"


Vortrag 2 führt ans Mittelmeer:

"CÄSAREA AM MITTELMEER: Hafenstadt des Herodes und römische Metropole"


Vortrag 3 führt wieder in die Wüste zurück:

"LEBEN UND ÜBERLEBEN IN DER NEGEVWÜSTE: Die Nabatäerstädte Avdat und Mamshit"


Nähere Informationen zu den Vorträgen finden Sie auf der Homepage www.Goettinger-Bibelgesellschaft.de (Diavorträge über biblische Stätten). Hier finden Sie auch weitere Informationen zu meinen Diavorträgen, geordnet nach Ländern und nach Vortragslängen. Vortragsbesucher/innen erfahren im Zusammenhang der Bilderserien eine Menge von dem in der Bibel berichteten Geschehen und seiner Bedeutung, das mit diesen Stätten verbunden ist.

In der Kirche/Gemeindehaus hängen entsprechende Ankündigungsposter, kleine Handzettel zum Mitnehmen liegen ebenfalls aus.

Hermann Mahnke




Zum Erntedankfest am 06.10.13 - Kirchen bitten um Spenden

Wieder geht ein Erntejahr zu Ende. Viele Menschen blicken dankbar auf ein gutes und ertragreiches Jahr zurück; sie brauchen über den kommenden Winter bis zum nächsten Sommer keinen Hunger zu fürchten. Nicht allen Menschen geht es so gut. Durch Arbeitslosigkeit, Krankheit oder durch geringe Renten stehen viele am Existenzminimum und sind oft nicht in der Lage, für sich selbst ausreichend zu sorgen.

Darum bittet unsere Kirchengemeinde auch in diesem Jahr wieder um Spenden zum Erntedank. Dringend benötigt werden länger haltbare Lebensmittel wie Mehl, Zucker, Reis, Honig, Konservendosen (Fisch, Obst, Wurst), Kaffee, Tee. Diese Lebensmittel kommen dann der Osteroder Tafel zu Gute.

Die Spenden werden am

Samstag, den 05.10.13 in der Zeit von 10 bis 12 Uhr im Gemeindehaus

entgegen genommen.

Den Gottesdienst zum Erntedank wollen wir dann am
Sonntag, um 10:30 Uhr mit hoffentlich reger Beteiligung feiern. Herzlich willkommen sind uns da natürlich auch wieder alle Kinder, die gerne gefüllte Körbchen zum Schmuck des Altarraums mitbringen dürfen. Allen Spendern schon im Voraus ein herzliches Dankeschön!

Inga Armbrecht




Gedanken zum Erntedankfest

Am Sonntag, dem 6. Oktober, feiern wir das Erntedankfest. Der Altarraum unserer Kirche wird wieder mit Blumen, Obst und Früchten, aber auch mit Marmeladengläsern, Mehltüten u.a. geschmückt sein.

Erntedank: Wissen wir noch, wofür wir danken sollen?

In Zeiten, in denen wir im Dezember frische Erdbeeren, im Oktober Spargel und Kirschen - irgendwoher importiert - das ganze Jahr über Kiwis, Mangos und anderes Exotisches essen können, in denen es alles aus aller Herren Länder frisch auf den Tisch gibt und wir alles kaufen können, wenn man das nötige Geld hat, sollen wir da noch Gott für seine Gaben danken?

Sinn und Ursprung des Erntedankfestes sind vielen Menschen, besonders dort, wo kein unmittelbarer Kontakt zu Acker und Boden besteht, verloren gegangen. Die wenigsten Großstädter erleben Säen und Ernten noch aus eigener Anschauung. Treibhäuser und Düngemittel lassen Obst- und Gemüseernten von ungünstiger Witterung unabhängiger werden, und durch das reiche Angebot an Importwaren genießen wir, was andere Menschen gesät und geerntet haben.

Ein fruchtbares Feld, günstige Witterung, eine gute Ernte können wir aber nicht beeinflussen. Die Grundlagen des Lebens gehören uns nicht, nicht die Luft, die wir atmen, das Wasser, das wir trinken und die Erde, die wir bebauen. Das vergessen wir, weil wir nicht mehr säen und ernten müssen. Erntedank geht uns noch immer alle an, alle, die leben und leben wollen. Es erinnert uns an Gott, der seine "milde Hand auftut" und uns leben lässt.

Wer Gott für die Ernte und die Nahrung zum täglichen Leben dankt, macht deutlich, dass er zwar Mühe und Arbeit in den Gewinn und die Produktion der Nahrung investieren kann, dass er Wachsen und Gedeihen aber dennoch nicht in der Hand hat und somit sein Leben nicht sich selbst sondern Gott verdankt.

Beate Fahlbusch




Der 1. Dorster Kirchenkalender ist fertig!!!

„Appelschnutt und Alpenglühen“, „Grebenkekse“ oder „Ambrosiacreme“, viele Dorsterinnen und Dorster bekommen sicher schon beim Lesen dieser Namen glänzende Augen, erinnern doch solche kulinarischen Schätzchen an vergangene Zeiten.

Im Frühjahr fand ein erstes Treffen mit Bettina Steinmeyer, Armin Uhe und mir bei Rosita Bohnert statt, um ihre Idee eines Kirchenkalenders umzusetzen. Es folgten einige weitere Abende, die stets betriebsam, aber vor allem lustig waren. Aus weit über 100 Fotos und zahlreichen alten Rezepten war es nicht ganz einfach, eine Entscheidung zu treffen und die schönsten herauszusuchen. Doch wir sind der Meinung, dass sich die Arbeit gelohnt hat und der Kalender bestimmt vielen Menschen eine Freude bereiten wird. Unser Gotteshaus und die traditionsreichen Dorster Gerichte verdienen es einfach, einmal in einem besonderen Rahmen gewürdigt zu werden.

Verkaufsbeginn ist der 08.09.13 im Rahmen der Jubiläumskonfirmationen, weitere Termine finden Sie, wenn Sie auf das pinke Herz klicken, welches auf jeder Homepageseite oben rechts blinkt. Der Erlös geht komplett an den Förderverein „Kirche für Dorste e.V.“. Er soll dazu beitragen, das bereits bestehende Angebot an abwechslungsreichen Musik-, Chor- und Vortragsveranstaltungen in unserer Gemeinde um weitere zu erweitern.

Wer sich vorab einen ersten Eindruck über den Kalender machen möchte, findet auf unserer Homepage ein Bild des Titelblattes sowie eine Beispielseite der Rezepte zur Ansicht. Beachten Sie auch bitte die Stellwand in der Kirche sowie die Aushänge im Gemeindehaus. Dort ist zusätzlich die Beispielseite des Monats Juni zu sehen.

Unser besonderer Dank geht an alle fleißigen Fotografen und eifrigen Rezepteaufschreiber sowie an Lara Jordan und Tanja Armbrecht von „PUBLICITY-Das Werbeteam“ für die tolle Gestaltung des Kalenders und die angenehme Zusammenarbeit!


Ralf Gießler für das Kalenderteam




Sonntags zur Mittagszeit...

kann man es auf unserem schönen Kirchhof eigentlich recht angenehm haben. Der gemischte Chor „Haste Töne?!“ hatte zu einem musikalischen Gottesdienst mit anschließendem Imbiss eingeladen. Im Wechsel mit den „Musical-Kids Dorste“, unterstützt von Jenny Mehrmann an der Gitarre, Pastor Schlichting und Annette Beushausen, ist dann auch ein fröhlicher Gottesdienst mit ein paar nachdenklich stimmenden Zwischentönen gefeiert worden.

Der Predigttext unterstrich wunderbar das Lied der Musical-Kids „Es sind alle dabei!“, in dem es um Ausgrenzung und Mobbing geht. Oft täuscht uns, wie bei einer Nuss, der äußere Eindruck. Man sollte sich einfach die Mühe machen, den inneren Kern kennen zu lernen. Gut laut und fröhlich wurde es in der Kirche am Ende des Gottesdienstes, als alle Akteure gemeinsam mit den Besuchern zur Gitarrenbegleitung von Pastor Schlichting den „Konfirmanden-Schlager“ „Laudato si“ sangen – und zwar alle 8 Strophen!

Im Anschluss an den Gottesdienst hatte der Chor “Haste Töne?!“ im Gemeinderaum ein Buffet aufgebaut, bei dem jeder auf seine Kosten kam. Neben Würstchen, Salaten, Hot Dogs und Getränken wurde auch Kaffee und Kuchen angeboten. Dieses konnte man dann sowohl im Gemeinderaum als auch auf dem mit Tischen und Bänken bestückten Kirchplatz in aller Ruhe bei nettem Zusammensein verzehren.

Alles in allem war es ein gelungener Tag, da sogar das angesagte Regenwetter ausblieb. Ganz herzlicher Dank geht an den gemischten Chor „Haste Töne?“ für die gute Vorbereitung und Umsetzung. Ebenfalls ein dickes „Danke“ an die „Musical-Kids Dorste“ und Jenny Mehrmann (Gitarre), die mal wieder gezeigt haben, was sie alles schon können. Ach ja, und „Babys“ seid ihr nun wirklich nicht mehr.

Auch lieben Dank an die Besucher/innen, die uns unterstützt haben. Natürlich freuen wir uns, wenn es beim nächsten Mal vielleicht ein paar mehr werden…

Michaela Längert




Ausländer - Eine Geschichte zum Schmunzeln und Nachdenken

Eine ältere Dame steht im Selbstbedienungsrestaurant in der Schlange und holt sich eine Terrine Erbsensuppe. Am Tisch stellt sie fest, daß die Wurst fehlt. Sie stellt die Terrine ab und reklamiert an der Theke. Selbstverständlich bekommt sie einen Teller mit der fehlenden Wurst. Wieder zurück, sieht sie, daß an ihrem Tisch ein Schwarzer sitzt und ihre Erbsensuppe probiert. Die alte Dame überlegt: 'Was tun?'

Weil sie sich keinesfalls in den Verdacht der Ausländerfeindlichkeit bringen will, setzt sie sich zu dem Schwarzen an den Tisch. Sie zerteilt die Wurst in kleine Stücke, die sie je zur Hälfte dem jungen Farbigen in die Suppenterrine und sich in den Teller füllt. Dann holt sie sich noch einen zweiten Löffel und eine Kelle, füllt sich Suppe in ihren Teller, und beide essen gemeinsam den Erbseneintopf. Der junge Mann lacht, steht zwischendurch auf und besorgt zwei Glas Bier. Man prostet sich zu, und nach einem gemeinsamen Kaffee verabschiedet der junge Mann sich höflich.

Ein wenig trauert die alte Dame ihm nach. Sie will jetzt auch gehen und langt nach ihrer Handtasche. Doch die ist verschwunden! Um Himmels willen. Ein Dieb? Nach verzweifelter Suche findet sich endlich die Tasche - am Nachbartisch. Und da steht auch die Terrine mit ihrer Erbsensuppe. Und langsam beginnt die alte Dame zu begreifen...


Ihre/Eure Rosita Bohnert
(Verfasser unbekannt, entnommen aus www.zitate.de/kategorie/Ausländer)




In jedem Urlaub werden Millionen Deutsche zu Ausländern

Voraussetzung für unsere Südamerikareise vom "Brot für die Welt-Ausschuss" unserer Landeskirche war u.a. ein Sprachkurs. Aber welcher Argentinier könnte mit seinem mühsam angelernten Schuldeutsch sich in Bayern oder Ostfriesland verständigen?

So kann man sich vorstellen, dass uns die Verkäuferin nur mit großen Augen verständnislos ansah, als wir versuchten, in einem kleinen Städtchen nahe Buenos Aires, einige Federballspiele zu kaufen. Wir versuchten mit Händen und Füßen alles zu erklären. Mit Gesten umschrieben wir die Gestalt des Schlägers und des kleinen Balles, den wir in die Luft warfen. Doch vergeblich. Schließlich machten wir eine Skizze.

Plötzlich leuchteten die Augen der Verkäuferin auf. Wir verstanden so viel wie: Das haben wir hier nicht, aber irgendwo geradeaus und dann um ein paar Ecken wäre ein Geschäft, wo wir es bekommen könnten. Wir wollten eine Wegskizze anfertigen. Doch plötzlich packte die Verkäuferin uns am Ärmel, zog uns aus dem Laden, sperrte die Tür zu und ging mit uns durch das Straßengewirr bis hin zu einem Sportgeschäft, sagte „chao“ und verschwand. Wir fanden nicht genau das Gesuchte, aber ein ganz ähnliches Spiel. Das war total nett. So kann man also auch mit Fremden umgehen.

Nicht meckern und murren, ungeduldig oder hochmütig werden, weil sie über so geringe Kenntnisse verfügen und sich nicht richtig mitteilen können,
sondern tatkräftig helfen, ein Stück mitgehen, Orientierungshilfe geben. Wir haben jedenfalls dieses Erlebnis mitgenommen in unsere Heimat, dahin, wo andere „Ausländer“ sind. Es ist doch sehr tröstlich, dass Gott keine Fremden kennt.

"Fremdenfeindlichkeit zeugt von eigener Schwäche" (Friedrich von Weizsäcker)


Ihre/Eure Rosita Bohnert




"Wasserstandsmeldung" zum Dorster Kirchenkalender 2014

Aus 140 eingesandten Bildern haben wir 13 für den ersten Dorster Kirchenkalender 2014 ausgewählt. Nun ist es an der Zeit, die alten Rezepte auf die Monate zu verteilen, denn Ende Juni geht der Kalender bereits in Druck.

Mit Bettina Steinmeyer, Ralf Gießler und Armin Uhe machen die gemeinsamen, intensiven und auch langen Treffen total Spaß. Bei den Arbeitssitzungen herrscht eine betriebsame und respektvolle Atmosphäre auf Augenhöhe. Wir sind überzeugt, dass es ein richtig guter Kalender wird, der unser heimeliges Dorf mit ihrer Kirche in wunderschönen, unterschiedlichen Perspektiven darstellt.

Freut Euch einfach darauf.


Sonnige wohltuende Gedanken und die kleinen Freuden des Alltags wünscht Euch/Ihnen


Rosita Bohnert




Dankeschön!!!

Unsere Kirchengemeinde lebt von den Menschen, die ehrenamtlich mitarbeiten. Auch im vergangenen Jahr haben sich viele Gemeindeglieder in den verschiedensten Bereichen engagiert und durch Ihren Einsatz und mit Ihren Gaben für ein lebendiges Gemeindeleben gesorgt.

Dafür sagen wir einmal im Jahr im Rahmen einer kleinen Feier „Dankeschön“. Dieses Mal haben wir mit einem gemeinsamen Abendmahlsgottesdienst begonnen, um dann anschließend zum Mittagessen und zu Kaffee und Kuchen in den Gemeindraum zu gehen.


Annette Beushausen




Musikalischer Gottesdienst

Der gemischte Chor „Haste Töne?!“ Dorste und die Musical-Kids laden alle – egal, ob groß, ob klein – zu einem musikalischen Gottesdienst in die Dorster St. Cyriaci-Kirche ein.

Gemeinsam mit Pastor Schlichting werden wir am

Sonntag, den 18. August um 11:00 Uhr


mit fröhlichen, aber auch nachdenklichen Liedern die Kirche zum Klingen bringen.

Im Anschluss bietet der Chor „Haste Töne?!“ einen Mittagsimbiss und Getränke an – je nach Wetterlage im Gemeinderaum oder auf unserem schönen Kirchhof. Hierbei kann man dann bestimmt Zeit für ein kleines Schwätzchen finden – und die Küche zu Hause bleibt einfach mal kalt.

Wir freuen uns sehr auf diesen Gottesdienst und hoffen, viele von Ihnen/Euch dabei begrüßen zu können.

Michael Horstkotte




Gesprächsreihe: „Verstehe ich den Gottesdienst?“

Wir in der Kreuzkirche wollen ins Gespräch kommen über Kirchenjahr und Liturgie – über alles, was einen Gottesdienst ausmacht. Ins Gespräch kommen, nicht mit Insidern, sondern mit dem Gottesdienstbesucher, der zu diesem Thema Fragen und Informationsbedarf hat.

Wenn wir in einen Gottesdienst gehen, warum werden gewisse Rituale wiederholt, was sind liturgische Bausteine, warum erfolgen sie in einer regelmäßigen Reihenfolge, welche Variationsmöglichkeiten gibt es für einen Gottesdienstablauf und vieles andere mehr soll Inhalt unserer Gesprächsreihe sein. Also auch Wünsche an einen ansprechenden Gottesdienst.

Haben wir Ihr und Euer Interesse geweckt?


Dann würden wir uns freuen, wenn die 6 Abende, die wir im Gemeindehaus der Kreuzkirche, Erfurter Weg 2, jeweils von 19.30 Uhr bis 21.00 Uhr anbieten, von vielen Menschen besucht werden. Nächster Termin vor den Ferien ist der 20.06.13. Die ausstehenden Termine werden rechtzeitig mitgeteilt. Nähere Auskünfte erteilt Lektorin Dagmar Rabanda, Tel: 05522/73668.

Dagmar Rabanda




KU 4-Abschlussgottesdienst

Ende Mai haben wir in unserer Kirche zusammen mit Pastor Schlichting einen Gottesdienst zum Abschluss des KU 4- Konfirmandenunterrichts gefeiert. Die Kinder hatten zusammen mit zwei Müttern das Thema „Abendmahl“ erarbeitet und der Gemeinde präsentiert. Danach haben sie als Konfirmandengruppe gemeinsam das Abendmahl eingenommen.

Ein großes Dankeschön an Sonja Jonas und Inga Armbrecht, die die Kinder in den vergangenen Monaten begleitet haben.

Annette Beushausen




"Junge Töne in alten Mauern" am 24. Mai 2013 um 19 Uhr

Alte Kirchenmauern mögen junge Töne, und die Zuhörer mögen sie auch. Das bewies der lang anhaltende Beifall am Ende des Konzerts. Wir haben Talente in unserer unmittelbaren Nähe, und die sind es wert, ihr Können zu zeigen. Michaela Längert hatte diese Idee, und die schon zur Tradition gewordenen Konzerte sind eine Bereicherung für Dorste.

So spielten an diesem Abend Querflötenspielerinnen des Musikzugs Dorste (Janett Dix, Dana Dix, Sandra Kahle, Patrizia Roddewig, Verena Ritter und Carolin Strey) flotte Melodien. Die beiden schon bekannten Solosängerinnen Antonia Fahlbusch (15 Jahre) und Friederike Bohnen (Studentin) begeisterten die Zuhörer mit ihren Liedvorträgen. Sie wurden beide sehr einfühlsam von Frau Klapproth aus Berka am Klavier begleitet.

Im zweiten Teil dieses Konzerts trat der "Gemischte Chor" mit der Chorleiterin Michaela Längert auf. Der Chor kann sich über 5 neue Sängerinnen freuen. Mit viel Schwung und Können sangen sie neue und ältere Lieder und zogen die Zuhörer in ihren Bann. Man merkte den Sängern an, mit wie viel Freude sie die Lieder vortrugen. Natürlich wurden die applaudierenden Zuhörern mit einigen Zugaben belohnt.

Beate Fahlbusch




Sonntäglicher Kirchenbesuch in unserer St. Cyriaci-Kirche

Jeden Sonn- und Feiertag läuten unsere Kirchenglocken. Sie laden uns zum Gottesdienst ein. Aber nur wenige Christen unserer Gemeinde hören ihr Rufen. Die Gottesdienstbesucherzahl schrumpft immer mehr. Selbst an Pfingsten - dem Geburtstag der Christenkirche - fanden nur wenige Dorster den Weg in unser schönes Gotteshaus.

Zwar haben wir in Dorste keinen eigenen Pastor mehr - das wird in Zukunft noch mehrere Gemeinden treffen - aber dank unseres verbundenen Pfarramtes wird bei uns an jedem Sonntag ein Gottesdienst gehalten.

Das sollten wir zu schätzen wissen!

Ich glaube, dass die Zahl der Gottesdienstbesucher vom Kirchenkreis beobachtet wird, und irgendwann wird man feststellen, dass es sich nicht lohnt, jeden Sonntag in Dorste einen Gottesdienst abzuhalten. Die Kosten sind zu hoch im Verhältnis zur Besucherzahl!

Zu besonderen Anlässen wie Taufe, Konfirmation, Hochzeit, Beerdigungen soll Kirche funktionieren.

Brauchen wir sie sonst nicht?


Beate Fahlbusch




Alles unter Kontrolle?


Vertrauen ist gut. Kontrolle ist besser. Wer je ein Haus gebaut hat, weiß, dass das ein kluger Grundsatz ist, wenn man Freude an seiner Immobilie haben will. Kontrolle ist das Prinzip jeder Rechnungsprüfung, jeder Klassenarbeit, jeder Voruntersuchung, jeder TÜV-Untersuchung, jedes Zugschaffner-Einsatzes. Wenn Kontrolle fehlt, kommt es allzu oft zu Unglücken.

Wir verlassen uns darauf, dass Röntgengeräte genauso kontrolliert werden wie die Wasserqualität, die Haltbarkeit des Fleisches genauso wie die Notausgänge in öffentlichen Gebäuden. Unser Leben besteht aus Kontrolle, sei es der Blutdruck, der Reifendruck beim Auto oder der Zustand unserer Zähne. Denn: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.

Vielen gilt es als Lob, wenn sie als "kontrollierte“ Menschen bezeichnet werden. Sie haben sich und andere im Griff, soll das heißen. Keine Überraschung kann sie aus der Bahn werfen.“Keine Panik", sagen sie gern, “ich habe alles unter Kontrolle.“

Wirklich alles? Und auch alle und jeden? Dabei wissen wir alle: Wenn Ehepartner anfangen, sich gegenseitig kontrollieren, ist das Ende in Sicht. Wenn Eltern jeden Schritt ihrer jungendlichen Kinder überprüfen, kann in der Familie etwas nicht stimmen. Wenn ein Chef jede Büroklammer nachzählt, ist das Betriebsklima erheblich gestört.

So wichtig Kontrolle im technischen Bereich ist, so gefährlich ist sie in zwischenmenschlichen Beziehungen. Für Freundschaft, für Liebe und Beziehungen, für Kollegialität und gute Nachbarschaft gilt:
Kontrolle ist gut, Vertrauen ist besser.

Und dies ist auch für mich der einzige Weg zu einem glücklichen und entspannten Leben.

Rosita Bohnert




Freiwillig sozial engagiert im Diakonie-Projekt „Gemeinsam gewinnen“ - Wir suchen Sie -

Seit drei Jahren gibt es das Diakonie-Projekt „Gemeinsam gewinnen“ in den Kirchenkreisen Herzberg und Osterode, bei dem sich Ehrenamtliche engagieren, um Menschen in sozialen Notlagen und belastenden Lebenssituationen zu unterstützen und zu begleiten.

Ein Gespräch mit der Leiterin des Projekts (Susanne Mende, Kirchenkreissozialarbeiterin (KKSOA) im Diakonischen Werk Harzer Land), der Projektkoordinatorin (PK) (Olga Batzel) und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen (EA) erläutert Ziele und Abläufe des Projekts.

PK: Bei welchen Menschen waren Sie im Einsatz?

EA 1:
Ich habe eine allein erziehende Mutter von 4 Kindern begleitet, die zu vielen Schwierigkeiten auch noch Analpha-betin ist. Die Kinder haben nur sehr unregelmäßig die Schule und den Kindergarten besucht, weil die Wohnung weit von der Schule und dem Kindergarten entfernt war und die Mutter es aufgrund von Krankheit nicht geschafft hat, die Kinder jeden Tag dorthin zu bringen. Ich habe mit ihr die Schule und den Kindergarten aufgesucht, um mit allen in Ruhe zu besprechen, woran es liegt, dass die Kinder nicht regelmäßig kommen und wie wir zusammen eine Lösung finden. Ich habe ihr außerdem bei ihrem Schreibkram geholfen.

EA 2: Ich habe eine junge Frau begleitet, die eine schulische Ausbildung begonnen hat. Aufgrund eines problematischen Elternhauses hatte die Schule die Befürchtung, dass die junge Frau die Ausbildung nicht schafft, nicht zuverlässig zum Unterricht kommt, ihr Material nicht in Ordnung hält. Ich hatte dann regelmäßigen Kontakt zu der jungen Frau, habe mit ihr, je nach Bedarf, den Unterrichtsstoff vor- bzw. nachbereitet, akute Probleme und Sorgen besprochen. Dazu kamen Gespräche mit ihren Lehrern über den Fortgang der Ausbildung.

KKSOA: Fühlen Sie sich mit solchen Problemen nicht auch mal überfordert?

EA 1
: Wir müssen ja auch nicht jeden Fall übernehmen. Das wird gut vorbereitet durch die Koordinatorin. Ein Vertrag zwischen uns und denjenigen, die die Unterstützung bekommen, regelt genau was wir miteinander machen, in welchem Umfang und in welchem Zeitraum. Und man kann jederzeit sagen: „Stopp, ich kann nicht mehr!“

KKSOA: Das Projekt heißt „Gemeinsam gewinnen“. Gewinnen Sie etwas dabei?

EA 2:
Dass ich aktiv sein und etwas bewirken kann und dass ich anerkannt werde, ist für mich ein Gewinn. Und man lernt immer noch etwas dazu.

Fanden Sie das Interview spannend, hat es Ihr Interesse geweckt, noch mehr vom Projekt zu erfahren?

Für den Sommer 2013 planen wir nun einen Fortbildungskurs zur Schulung für ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und möchten
SIE begeistern, sich in diesem Bereich sozial zu engagieren. Die Schulung umfasst 4 - 6 Arbeitseinheiten (nachmittags oder samstags – je nach Teilnehmerwunsch).

Sie bringen mit: Ihre Lebenserfahrungen, regelmäßig etwas Zeit, Interesse an der ehrenamtlichen Arbeit mit Menschen und Zuverlässigkeit. Wir freuen uns, wenn Sie Kontakt zu uns aufnehmen!

Susanne Mende

Kontaktadresse:
Susanne Mende Diakonisches Werk Harzer Land

Beratungsstelle Herzberg, Beratungsstelle Osterode
Juesseestraße 17, Herzberg,
Schlossplatz 3 A, Osterode
Tel.: 05521 / 3766 (Mo, Mi, Fr), Tel.: 05522 / 901981 (Di und Do)
Email: dwherzberg@t-online.de, Email: dw.osterode@evlka.de



"Jesu ist kommen, Grund ewiger Freude" - NfG mit Pastor i.R. Dr. Hermann Mahnke

Unter dem Motto des Kirchenliedes "Jesu ist kommen..." stand der "Nachbarn feiern Gottesdienst" in der St. Cyriaci-Kirche in Dorste, zu dem die umliegenden Kirchengemeinden eingeladen waren. Dieses Lied bezieht sich auf die Taufe Jesu durch Johannes (Mt. 3, 13-17) und die Versuchung durch den Teufel (Mt. 4, 1-11) vor seinem öffentlichen Auftreten. Beide Ereignisse haben sich vermutlich am Jordan in der Nähe von Jericho zugetragen.

Dr. H. Mahnke zeigte zu Beginn des Gottesdienstes Dias vom Jordan und von Jericho mit dem Kloster der Versuchung und dem über 10000 Jahre alten Turm von Jericho. So konnten sich die Gottesdienstbesucher vorstellen, in welcher Umgebung Jesu gelebt und gewirkt hat.

Nachdem Jesus 40 Tage und 40 Nächte in der Wüste gefastet hatte, versuchte der Teufel ihn zu überreden, seinen Gott zu bitten, Steine in Brot zu verwandeln. Jesu antwortet darauf "Du sollst Gott nicht versuchen." Auch als der Teufel ihm alle Herrlichkeiten der Welt verspricht, lässt Jesus sich nicht verführen. Er steht zu Gott, obwohl er weiß, dass der Weg, den er vor sich hat, schwer und voller Qualen sein wird.

Einer Versuchung zu widerstehen, ist nicht immer leicht. Auch wir werden manchmal versucht, etwas zu tun oder zu erwerben, auf das wir eigentlich verzichten könnten.

Beate Fahlbusch




Weltgebetstag am 1. März in Wulften

Die Kirchengemeinden des verbundenen Pfarramtes Wulften, Schwiegershausen und Dorste trafen sich am 1. März 2013 um 19.00 Uhr, um gemeinsam den Weltgebetstag in Wulften zu begehen. Die Texte und Lieder wurden von Christinnen verschiedener Nationen aus Frankreich erarbeitet und mit dem Bibeltext Mt. 25, 35 "Ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen" überschrieben.

Frankreich ist seit Jahrhunderten Ziel von Einwanderern. 11% der Bevölkerung in Frankreich haben einen Migrations-hintergrund. Diejenigen, die einwandern, brauchen Unterstützung beim Einleben. Ziel ist Inklusion - das gleichberechtigte Miteinander. Eine Bilder-Show, die die landschaftliche und kulturelle Vielfalt Frankreichs zeigte, stimmte die Gottes-dienstbesucher auf unser Nachbarland ein. Die Bibel gibt uns Hilfen und Anweisungen, wie wir uns Fremden gegenüber verhalten sollen. "Was ihr einem unter meinen geringsten Brüdern getan habt, das habt ihr mir getan" Mt. 25, 40 oder "Ich war fremd, und ihr habt mich aufgenommen" Mt. 25, 35.

Einfühlsam und mit Temperament wurden die Texte und Gebete den Zuhörern nahegebracht. Sängerinnen und Musiker ließen die schwungvollen, rhythmisch und musikalisch sehr schwierigen Lieder erklingen und ermunterten die Gäste mitzusingen.
Die Kollekte dieses Abends wird die Arbeit gegen Diskriminierung und für die Verbesserung der Lebenssituation von Frauen verschiedener Nationen unterstützen. Bei einem leckeren französischen Buffet und unterhaltsamen Gesprächen klang der eindrucksvolle Abend aus. Dank dem Vorbereitungsteam!

Beate Fahlbusch




Kirchengemeinden Dorste, Schwiegershausen und Wulften feierten gemeinsam Weltgebetstag

Weltgebetstagsliturgie aus Frankreich. Das hörte sich im ersten Moment - zumindest für mich - ziemlich langweilig an. Ein europäisches Land, das viele schon selbst bereist haben oder doch einiges darüber wissen. Nicht, wie sonst, ein Land aus Mittel- oder Südamerika, Afrika oder Asien, welches exotisches Flair verspricht. Trotzdem konnte man auch bei diesem Weltgebetstag noch viel Interessantes über die Menschen, das Land oder die Probleme der Zuwanderer erfahren. Denn unter diesem Motto stand der Gottesdienst: "Ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen."

In diesem Jahr war die Kirchengemeinde Wulften wieder einmal Gastgeber. Es hatte sich ein Team zusammenge-funden, das - trotz des großen Altersunterschiedes - gut miteinander harmonierte. Viele gute Ideen wurden eingebracht, es wurde gemeinsam gebastelt, über den Ablauf diskutiert und so konnte ein schöner Gottesdienst gestaltet werden. Dieser war besonders von den Liedern geprägt, die oft an französische Chansons erinnerten und von Hinrich Grün-hagen und seinen Musikern toll begleitet und vorgetragen wurden.

Auch das anschließende Beisammensein im Wulftener Gemeindehaus bei leckeren, selbst zubereiteten französischen Köstlichkeiten in netter Atmosphäre war ein schöner Ausklang für die drei Kirchengemeinden, die sich ja auch einmal "fremd" gewesen sind, aber durch das verbundene Pfarramt gegenseitig aufgenommen haben!

Fotos findet man übrigens auf der Internetseite der Wulftener Kirchengemeinde unter www.kirche-wulften.wir-e.de!

Astrid Carl




Mitfahrgelegenheit zu den NfG

Seit mehr als zehn Jahren haben sich unsere Nachbarschaftsgottesdienste (NfG), meist am letzten Sonntag im Monat, bewährt. Wir konnten Gottesdienste mit Chören, mit Dias, mit Anspielen, an besonderen Orten, in der Feldmark oder in einem Garten erleben. Und wir lernten die Kirchen in Wulften und Schwiegershausen sowie in Nienstedt und Eisdorf kennen.

Das war die Idee: Wir wollten öfter einmal einen etwas besonderen Gottesdienst zusammen mit unseren Nachbar-gemeinden feiern. Nur leider ist es manchmal schwer, ins Nachbardorf zu kommen, wenn man kein Auto zur Verfügung hat. Dann bieten sich Fahrgemeinschaften an.

Wenn auch das nicht möglich ist, kann man sich Freitagnachmittag vor dem nächsten Nachbarschaftsgottesdienst in der Zeit von 15 - 17 Uhr im Pfarrbüro an Frau Lüer wenden (Tel. 7093750). Sie weiß, welche Kirchenvorsteherin Dienst hat und eventuell jemanden mitnehmen kann. Schließlich soll jeder am Gottesdienst teilnehmen können.

Übrigens ist der nächste Nachbarschaftsgottesdienst am 17. Februar um 18 Uhr in Dorste. Dann wird wieder einmal Pastor Mahnke bei uns zu Gast sein.

Der Kirchenvorstand




Eine Reise durch die Zeit...

…wer träumt nicht manchmal davon? Die Musical-Kids St. Cyriaci Dorste tun das natürlich auch und was liegt da näher, ein neues Musical zu diesem Thema zu suchen. Allerdings stellte sich schon sehr bald bei der Beschäftigung mit dem Stück und den Proben dazu heraus, dass es oft anders kommt, als die Kinder sich das ausgemalt hatten. Nicht jeder Blick in vergangene, gegenwärtige oder zukünftige Zeiten zeigt das, was man sich erhofft.

„Die unglaubliche Reise mit der Zeitmaschine"

an diesem Stück von Martin Falk proben wir seit Anfang Oktober mit mittlerweile 26 Kindern aus Dorste, Nienstedt und Förste.
Die Kids haben dort Hexen, Zauberer, Cowboys, aber auch mögliche Lebewesen vom Mars oder moderne Roboter kennengelernt. Wir möchten Sie und euch gern einladen, mit uns gemeinsam auf diese spannende Reise zu gehen und sich im Strom der Zeiten treiben zu lassen.

Am 09. März ist um 18:30 Uhr
Premiere!!

Am 10. März um 16:00 Uhr
Familienvorstellung


Der Eintritt ist frei, über eine Spende würden wir uns aber sehr freuen.

In der Pause während der Premiere am Samstag bietet der Förderverein Kirche für Dorste e.V. die Möglichkeit, sich ein wenig mit Getränken zu stärken und so die Wartezeit zu verkürzen.

In der Pause am Sonntag können sich die Besucher bei Kaffee, Keksen und Getränken die Zeit vertreiben.

Die Musical-Kids St. Cyriaci Dorste wünschen sich, Ihnen und euch eine gelungene Vorstellung und freuen sich auf hoffentlich viele Besucher.

Michaela Längert




Förderverein veranstaltete Vortragsabende im Gemeindehaus

Die Idee, die bei einem Telefonat zwischen Hermann Mahnke und mir spontan aufkam, wurde vom Förderverein „Kirche für Dorste e.V.“ gern aufgegriffen und am 16. und 23.01. in die Tat umgesetzt.

Helma Arlt konnte an beiden Abenden jeweils 17 Gäste im Gemeindehaus zu interessanten und lehrreichen Vorträgen begrüßen. Für Hermann war es praktisch ein „Heimspiel“ in gemütlicher Runde, und es gelang ihm, uns mit seinen ausdrucksstarken und schönen Dias ins Heilige Land an den See Genezareth zu entführen.

Am Ende des 2. Abends waren wir uns alle einig, dass sich das Erscheinen gelohnt hat, und so stellte Helma auch in Aussicht, weitere Vorträge mit Hermann Mahnke im Dorster Gemeindehaus unter dem Dach des Fördervereins anzubieten.

Ralf Gießler




KU-4-Begrüßungsgottesdienst

Am 20. Januar 2013 wurden die neuen KU-4-Kinder von Pastor Schlichting in einem Gottesdienst begrüßt. Sehr anschaulich vermittelte er den Kindern, was der christliche Glaube mit dem Schwimmen zu tun hat.

Danach hatten alle die Möglichkeit ein Papierboot zu falten, welches dann mit einem Gebetswunsch versehen, auf den Altar gelegt werden konnte. Als unterrichtende Mutter wirkt in diesem Jahrgang Sonja Jonas mit. Sie wird dabei von Inga Armbrecht unterstützt.

Wir wünschen den Kindern und den Unterrichtenden eine gute und gesegnete gemeinsame Zeit.

Annette Beushausen




Keine Heimat

Die nachstehende Geschichte habe ich vor einigen Tagen erzählt bekommen: 1922 ist kein gutes Geburtsjahr für Olga. Und der Kaukasus ist kein guter Geburtsort. Zu nah ist der russische Bürgerkrieg. Zu groß die Not. Ein paar Wochen nach Olgas Geburt stirbt die Mutter. Olga wächst in einem deutschen Dorf auf. Deutsche Sprache. Deutsche Schule. Mitten im Kaukasus.

Dann plötzlich ist nur noch russisch erlaubt. Deutsche sind plötzlich Faschisten. Deutsche sind Feinde. Olga muss zur Zwangsarbeit in die Kolchose. Da ist sie erst 17. Sie landet in einem Steinbruch am Kaspischen Meer. Steine klopfen. Steine schleppen. Steine mit dem Schubkarren fahren. Mit 19 ist Olga krumm. Sie wird sich nie wieder richtig aufrichten können.

Es dauert lange, bis sie in ihre kaukasische Heimat zurückkehren darf. Ihre besten Jahre sind vorbei. Mit 45 heiratet sie einen Witwer. Der bringt 4 Kinder mit in die Ehe. Das wird schwer für sie. Sie kann ihnen die eigene Mutter nicht ersetzen. In ihrer Familie wird Olga nie richtig zu Hause sein. Als ihr Mann stirbt, ist sie 62. Nicht mehr jung, noch nicht alt. Aber verbraucht und nicht gesund. Ihren 70. Geburtstag feiert sie in Deutschland. Sie gehört zu den ersten, die nach Deutschland ausreisen dürfen. Als Deutsche kehrt sie heim in die Heimat ihrer Vorfahren. Aber hier nennt man die Aussiedler ja nun „Russen.“

Zurückgezogen lebt sie seitdem. Möglichst allen aus dem Weg gehen und niemanden zur Last fallen. Nichts falsch machen. Sie sitzt meist in ihrem Zimmer strickt, liest und studiert im Gesangbuch. Und sie ist scheu. Vor kurzem ist sie gestorben. In der Todesanzeige stand: “Ich bin ein Gast auf Erden.“ Ihre Tochter sagt mit unendlicher Bitterkeit: “Eine Heimat haben wir nirgends. Nicht in Russland. Da sind wir die Deutschen. Und nicht in Deutschland. Da sind wir die Russen. Erst bei Gott sind wir daheim.“

Mich hat diese Lebensgeschichte tief bewegt. Ich wünschte mir, dass wir Menschen überall auf der Welt es lernen, respekt- und würdevoll miteinander umzugehen.

Wärmende Gedanken und die kleinen Freuden des Alltags wünscht Ihre/Eure


Rosita Bohnert




Besucherdienst der St. Cyriaci-Kirchengemeinde Dorste

Im Gemeindebrief Juni/Juli/August 2011 wurde über den Besucherdienst ausführlich berichtet. Anscheinend herrschen darüber trotzdem Unklarheiten. Deshalb noch einmal diese Information.

Der Besucherdienst - z. Zt. bestehend aus Frau Hildegard Beushausen, Frau Rosita Bohnert, Frau Beate Fahlbusch, Frau Ursula Wächter und Frau Gudrun Wiese - besucht Jubilare zum 75., 80., 81... und darauffolgende Geburtstage. Hochzeitsjubiläen - Goldene Hochzeit, Diamantene Hochzeit, Eiserne und Gnadenhochzeit - haben nichts mit dem Besucherdienst zu tun, weil diese Daten dem Kirchenamt nicht bekannt sind.

In der Regel bekommen diese Paare - wenn sie es wünschen - den göttlichen Segen durch einen Pastor/in oder eine Prädikantin. Das kann in einem feierlichen Gottesdienst in unserm Gotteshaus geschehen oder auch zu Hause. Wenn diese Jubelpaare es wünschen, an ihrem Ehrentag von einem Pastor/in oder einer Prädikantin besucht zu werden oder sie es wünschen, in einem Dankgottesdienst den göttlichen Segen zu erhalten, muss dieser Wunsch beim zuständigen Pastor/in oder im Kirchenbüro rechtzeitig - d.h. ungefähr 3 Monate vor dem Jubiläum - geäußert und abgesprochen werden.

Beate Fahlbusch




Preisübergabe an die Rätselgewinner

Am 04.01.13 fand in unserer Kirche erneut die Siegerehrung der Kinder statt, die das Weihnachtspreissuchsel im Gemeindebrief richtig gelöst haben. Die meisten der fünf Gewinner haben schon mehrfach teilgenommen, und so brauchte ich über den Ablauf nicht mehr viel zu erzählen.

Es macht immer große Freude, den Kindern in die gespannten und zum Teil auch etwas aufgeregten Gesichter zu schauen und ihnen eine nachträgliche kleine Weihnachtsüberraschung zu überreichen. Wir waren uns jedenfalls alle einig, dass es auch in diesem Jahr ein Weihnachtspreisrätsel für Kinder geben sollte.

Ralf Gießler




Krippenspiel am Heiligabend

Wie die meisten von Euch ja wissen, wurde auch im vergangenen Jahr im Familiengottesdienst an Heiligabend wieder ein Krippenspiel unter der maßgeblichen Leitung von Helma Arlt aufgeführt. Die Vorkonfirmanden (KU-4) waren mit vollem Eifer dabei. Mir hat es viel Spaß gemacht, mit den Kindern zu proben, zu spielen und Kekse zu backen und ich glaube, auch den Kindern hat es gut gefallen.

Besonders bedanken möchte ich mich auch noch bei unserer musikalischen Begleitung im Gottesdienst, Ulrich Tetzlaff mit dem Akkordeon und Carolin Strey, Verena Ritter, Pia Roddewig, Sandra Kahle, Dana Dix und Janett Dix mit ihren Querflöten.

Da Helma sich so langsam aus der Kindergottesdienstarbeit zurückziehen möchte, wäre es schön, wenn sich noch jemand fände, auch in diesem Jahr zusammen mit Annett Bierstedt und Katja Dunemann, die hoffentlich wieder dabei sind, und mir eine Aufführung auf die Beine zu stellen und vielleicht sogar einen regelmäßigen Kindergottesdienst anzubieten.

Inga Armbrecht






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